SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Berichte der wC-Jugend in der Saison 2015/2016

Spielplan

TagDatumZeitHeimGastErgebnisBerichte
So.20.09.201511:00  SC VöhringenHSG Glonntal 12:11  Spielbericht
Sa.26.09.201517:00  SV MeringSC Vöhringen 21:19Spielbericht
Sa.03.10.201514:00  SC VöhringenSG Neuaubing/Dachau 65 22:18  Spielbericht
So.11.10.201515:30  FC BurlafingenSC Vöhringen 14:17  Spielbericht
So.25.10.201512:00  TSV NiederraunauSC Vöhringen 23:27  Spielbericht
So.08.11.201513:00  SC VöhringenHSG Schwab/kirchen 11:17  Spielbericht
So.15.11.201513:30  SC VöhringenSchwabmünchen 18:20  Spielbericht
Sa.21.11.201511:00  DJK RohrbachSC Vöhringen 17:17  Spielbericht
So.06.12.201513:45  HSG GlonntalSC Vöhringen 13:23  Spielbericht
So.13.12.201514:00  SC VöhringenSV Mering 31:28  Spielbericht
So.17.01.201613:45  SG Neuaubing/Dachau 65SC Vöhringen 17:32  Spielbericht
Sa.23.01.201616:00  SC VöhringenFC Burlafingen 13:12  Spielbericht
So.14.02.201613:30  SC VöhringenTSV Niederraunau 39:28  Spielbericht
So.28.02.201614:15  HSG Schwab/kirchenSC Vöhringen 20:19  Spielbericht
Sa.05.03.201613:45  SchwabmünchenSC Vöhringen 29:13  Spielbericht
Sa.12.03.201616:00  SC VöhringenDJK Rohrbach 25:25  Spielbericht

SC Vöhringen ‒ DJK Rohrbach 25 : 25

Denke und du wirst dich ewig erinnern ‒ Handballdramaturgie in höchster Vollendung

Spektakuläres und letztes Saisonspiel der scheidenden weiblichen C-Jugend endete gegen die DJK Rohrbach 25:25 unentschieden.

Noch im Hinspiel taten sich die Vöhringer Mädels schwer bei einer zwei Tore Führung drei Minuten vor Spielende und eigenem Siebenmeter doch noch den Ausgleichstreffer zum 17:17 kassieren zu müssen. Nun im Rückspiel in eigener Halle waren alle Spielerinnen heiß und fokussiert auf dieses letzte Saisonspiel, was man unbedingt gewinnen wollte. Doch was ab 16.00 Uhr in der Sportparkhalle in Vöhringen passierte, wird für alle Zeiten denkwürdig bleiben.

Vöhringen – Sportparkhalle Samstag, den 12. März 2016 – 16.00 Uhr

Egal, wie dieses letzte Spiel endet, alle Mädels der weiblichen C-Jugend haben eine gute Saison gespielt. Mit viel Training und Engagement in den Spielen haben sie sich einen ungefährdeten und verdienten dritten Tabellenplatz in der ÜBOL Süd/Ost Bayern erspielt. Sie hatten diese Saison mit einem Heimsieg eröffnet und wollten nun unbedingt den Saisonausklang mit einem Sieg vor heimischer Kulisse abschließen.

Das Spiel begann zwischen beiden Kontrahenten sehr ausgeglichen. Rückraumspielerin Nina Gruber eröffnete mit einem sicheren Siebenmeter den Torreigen für die Vöhringer Handballerinnen. Weitere Tore fielen durch Nicole Fuchs (2:2), Laura Of (3:3) und wieder durch Nicole Fuchs zum 4:4 Ausgleich. Nina Gruber brachte die SCV-Mädels zum ersten Mal mit einem 5:4 in Führung. Doch die Mädels von der DJK Rohrbach blieben immer in Schlagdistanz und konnten durch einen Siebenmeter ausgleichen. Nina Gruber erzielte wiederum den Führungstreffer und Leonie Schiller setzte direkt im Anschluss zu einem Doppelschlag an und brachte ihre Mannschaft mit zwei Toren und einem 8:6 in Führung. Rohrbach ließ sich jedoch nicht abschütteln. Zwar warf Marleen Sabisch das 9:7 doch die Gäste glichen nach circa 15 gespielten Minuten zum 9:9 aus. Das Problem lag bei den Gastgebern in der Abwehrarbeit. Durch geschicktes Wechselspiel der Rohrbacherinnen kam es immer wieder zu Übergabefehlern und somit zu Torerfolgen der Gäste. Es dauerte sehr lange, bis sich die Vöhringer Abwehrreihen auf diese Situation einstellen konnten. Auch wurden wieder nicht alle 100 prozentigen Torchancen genutzt. Bis zum Pausenpfiff fielen im weiteren Spielverlauf je zwei weitere Tore durch Leonie Schiller, Laura Of und Nicole Fuchs und somit stand es nach 25 gespielten Minuten 15:14 für die Mädels aus Vöhringen.

Mit einem nicht zufriedenstellenden Spielverlauf in der ersten Halbzeit und knapper Führung ging es in die Kabine. Die Diskussion über die momentane Abwehrmisere und das erfolgreiche Wechselspiel der Gegner wurde in der knapp bemessenen Pausenzeit erörtert und versucht, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wir entschieden uns mit Johanna Bilger im Tor weiterzuspielen, da sie bis dahin tolle Paraden zeigte und auch einen 7-Meter parieren konnte.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem Tor von Nicole Fuchs (16:14). Doch dann gab es einen Break im Spiel der Vöhringer Mädels. Fünf Minuten lang konnte kein weiterer Torerfolg verbucht werden. Der Ball wollte irgendwie nicht mehr in das gegnerische Tornetz und somit konnten die Rohrbacherinnen auf eine zwei Tore Führung (16:18) davonziehen. Erst Leonie Schiller stellte durch ein Tempogegenstoßtor den Anschlusstreffer zum 17:18 her und mit weiteren Toren durch Rückraumspielerin Lea Rinker und zweimal Nina Gruber wurde der Ausgleich zum 20:20 sichergestellt. Dieses hin und her der Torfolgen hatte bis zum Ende des Spieles bestand. Die Zeit lief nun langsam herunter und das Spielende kam in greifbare Nähe.

Nicole Fuchs punktete in den letzten Minuten noch zweimal für ihre Mannschaft zum 23:23 und zum 24:24. Es waren jetzt nur noch zwei Minuten zu spielen und die Gäste aus Rohrbach befanden sich im erfolgreichen Angriffsmodus zur 24:25 Führung. Entsetzen auf der Bank der Vöhringer, Stille auf der Zuschauertribüne und Hochstimmung bei den Gästen. Mit dieser Führung der DJK Rohrbach liefen nun die letzten Sekunden des Spieles runter. Vöhringen noch einmal im Angriff mit Behinderung eines Wurfversuches. Das Schlusssignal ertönte und die Spielzeit war zu Ende. Nur der gegebene Freiwurf musste noch seitens der Vöhringer beim Spielstand von 24:25 ausgeführt werden.

Eine unüberbrückbare Wand von sechs Rochbacher Spielerinnen formierte sich auf der rechten Seite des gegnerischen Tores. Dicht beieinander und die Arme zusammen wie ein Fangnetz, so stellte sich die Situation aus der Sicht der Vöhringer Auswechselbank dar. Mannschaftsführerin Nicole Fuchs nimmt sich den Ball und diskutiert sekundenlang mit unserer Kreisläuferin Leonie Schiller. Dann der Pfiff zum letzten Freiwurf. Nicole Fuchs geht in Wurfposition, nimmt den Arm zurück, macht sich groß und hämmert den Ball über die Arme der gegnerischen Abwehrwand in das lange obere Eck des Rohrbacher Tores. Unentschieden – 25:25 – Schreie ertönten in der gesamten Sporthalle und überglückliche Spielerinnen, Trainer, Auswechselbank und Zuschauer waren außer sich vor Freude und lagen sich in den Armen. Was für ein Saisonende und was für eine tolle Mannschaft, die bis zum Schluss gekämpft und nie aufgegeben hat. Auch beide Torfrauen Johanna Bilger, wie auch Marie Lindnau, waren auch in diesem Spiel wieder ein Garant für ihre Mannschaft. Noch Jahre später wird man sich von diesem Spiel erzählen und über eine Spielerin sprechen, die die Courage und den Mut hatte, ihrer Mannschaft einen versöhnlichen und erfolgreichen Saisonausklang zu bescheren. Danke an euch alle!

Kommentar: Nun, ist alles vorbei und die Geschichte der weiblichen C-Jugend ist Geschichte. Was haben wir in den letzten zwei Jahren alles erlebt und wie schnell ist die Zeit vergangen. Ich bin sehr froh, mit diesen Vöhringer Handballerinnen durch die Zeit gehen zu dürfen in der Hoffnung, dass noch viele spannende Tage vor uns liegen und wir noch viel Positives erleben werden mit dem Ziel, kameradschaftlich zu bleiben, den Handball zu leben, in Handball zu fühlen und in Handball zu denken. In diesem Sinne – go Mädels go !

Torsten

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marie Lindnau (TW), Nicole Fuchs (8), Nina Gruber (7), Leonie Schiller (5), Laura Of (3), Marleen Sabisch (1), Lea Rinker (1), Johanna Gege, Jessica Amendt

Schwabmünchen – SC Vöhringen 29 : 13

Höchste Saisonniederlage des SC-Vöhringen beim ungeschlagenen Tabellenführer der ÜBOL

Die Mädels des SCV mussten beim 29:13 (16:5) die höchste Niederlage der laufenden Saison einstecken. Dabei hatte man sich gegen die favorisierten Spielerinnen aus Schwabmünchen durchaus Chancen ausgerechnet, zumal man zuhause lediglich mit 2 Toren verloren und sogar realistische Chancen auf den Sieg hatte.

Schwabmünchen, 05.03.2016, 13:45

Schwabmünchen wollte die Meisterschaft klarmachen und begann dementsprechend aggressiv und hochmotiviert. Bis zum 2:2 hielten die Vöhringer Mädels noch mit, aber dann zogen die Gastgeberinnen Tor um Tor davon.
Grund war u.a. die, in dieser Jugend nicht erlaubte sehr passiv ausgerichtete Abwehr der Heimmannschaft.

Auch nachdem der sehr junge Schiedsrichter in der Halbzeitpause hierauf angesprochen wurde, hatte dies keine Konsequenzen für die gastgebende Mannschaft. Somit tat sich unsere Mannschaft im Angriff sehr schwer, z.B. sah sich unsere Kreisspielerin nach jedem Anspiel sofort von 3 Gegenspielerinnen umringt.
Auch der Rückraum kam mit der defensiv ausgerichteten Abwehr nicht zurecht und konnte sich nur wenige Torchancen herausarbeiten.
Zudem konnten die wenigen herausgespielten Chancen oft nicht im Tor des Gegners untergebracht werden. Hinzu kam außerdem, dass unsere Torfrau bei diesem Spiel wenig Würfe bekam, die sie parieren konnte.

Es waren also mehrere Faktoren, die an diesem Samstag zusammen kamen.
Solche Spiele kommen eben vor, sollten nicht überbewertet werden und auch aus solchen bitteren Niederlagen muss man seine Lehren ziehen.
Jetzt heißt es abhaken und den Blick nach vorne auf das nächste und letzte Spiel der Saison gegen die Mannschaft aus Rohrbach richten, bei dem die Mädels des SC-Vöhringen zeigen können, dass sie zurecht auf dem 3. Tabellenplatz der ÜBOL, Staffel SO stehen.

Gerhard Fuchs

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger, Nina Gruber (4), Leonie Schiller (3), Nicole Fuchs (3), Laura Of (2), Alicia Staigmüller (1), Marleen Sabisch, Lea Rinker, Johanna Gege, Jessica Amendt, Vanessa Neubauer

Schwabkirchen – SC Vöhringen 20 : 19

Spitzenspiel auf hohem Niveau knapp verloren – weibliche C-Jugend unterliegt im Auswärtsduell dem Tabellenzweiten Schwabkirchen unglücklich mit einem Tor

Hochspannenden und engagierten Handball boten beide in der Tabellenspitze der ÜBOL Süd/Ost Bayern spielenden Mannschaften den anwesenden Zuschauern am vergangenen Sonntagnachmittag beim 20:19 in der Heinrich-Loder Halle in Schwabhausen. Der Kampf um den zweiten Tabellenplatz und die Vizemeisterschaft ging mit diesem Spiel in die heiße Schlussphase dieser Saison. Leider wurde dieses Spiel in den letzten Schlussminuten noch an die gastgebende Mannschaft mit nur einem fehlenden Tor abgegeben.

Schwabhausen Heinrich-Loder Halle, Sonntag, den 28.02.16 - 14.15 Uhr

Wie bereits in der Vorrunde, treffen zum Ende der Saison die drei besten Mannschaften der Liga aufeinander. Schwabmünchen, Schwabkirchen und Vöhringen sind die drei dominierenden und auf Augenhöhe spielenden Mannschaften der Saison 2015/2016. Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen, ob Spiele gewonnen oder verloren werden. Meist sind es Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden. Fakt ist jedoch, dass nicht nur Können zählt sondern auch manchmal viel Glück eine Rolle spielt.

Obwohl die Ansage vor dieser Begegnung, hell wach zu starten, klar definiert war, begann die Partie müde, unkonzentriert und ohne Druck. Die ersten Minuten wurden total verschlafen. Und so kam das, was kommen musste. Nach sieben gespielten Minuten stand es 4:0 für die gastgebende Mannschaft Schwabkirchen. Halbspielerin Nina Gruber konnte erst in der neunten Minute das erste Tor für Vöhringen erzielen. Laura Of, die auf ihrer Rechtsaußenposition immer und zu jeder Zeit eine Bank für die Mannschaft war, verkürzte auf 6:2 und Nina Gruber stellte nach kurzer Zeit wieder einen Anschlusstreffer zum 7:3 her. Dann die notwendige Auszeit für Vöhringen. Die Ansage des Trainers an die Mannschaft „ Aufwachen, so geht es nicht weiter !“ Dem Weckruf folgend, ging ein Ruck durch das gesamte SCV Team und die Aufholjagt begann. Mit je zwei schönen Toren von Nina Gruber und Leonie Schiller und einem Rechtsaußentor von Laura Of stand es plötzlich 9:7. Doch die Gastgeber blieben dran und konnten punkten. Leonie Schiller, Marleen Sabisch und Nina Gruber erzielten dann noch drei Tore und zum Pausenpfiff stand ein erträgliches 12:10 auf der Anzeigetafel.

Mit der Frage in der Kabine, „Was ist los ?“ Zu wenig Druck auf die Lücken, kein Tempo im Durchspiel von links nach rechts und zu wenig Traute im Abschluss, ging es in die zweite Spielhälfte. Wir entschieden uns, mit Marie Lindnau im Tor weiterzuspielen, da sie super Reaktionen zeigte und der Mannschaft einen sicheren Rückhalt bot.

Das Spiel in der zweiten Halbzeit wurde erst jetzt immer besser. Natürlich auf einem viel höheren Niveau, wie in den vorangegangenen Spielen. Hier spielte der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten. Im hin und her der Torfolgen und weiteren Toren durch Laura Of (12:11), Marleen Sabisch (13:12) und zwei in Folge geworfener Tore durch Nina Gruber, wurde endlich der Ausgleich zum 14:14 hergestellt. Doch die Gastgeber konterten zweimal und somit stand es wieder 16:14 für Schwabkirchen. Doch dann kam Vöhringen auf und bekam Oberwasser. Durch Tore von Lea Rinker, Kreisläuferin Leonie Schiller, Nina Gruber, Marleen Sabisch und wieder Nina Gruber, die im Übrigen eine Toppartie spielte, konnte eine zwei Tore Führung zum 17:19 sichergestellt werden.

Nun begann in der 44. Minute das Drama von Schwabhausen! Stattdessen, dass alle bei einer Führung von 17:19 cool bleiben, wurden alle Vöhringer Mädels plötzlich nervös. Wieder kein Druck auf die Lücken und kein schnelles Durchspielen und damit verbunden keine Torchancen. Die Spielerinnen aus Schwabkirchen konnten nun in Folge drei Treffer im Tor der Gäste unterbringen. Beim Spielstand von 20:19 liefen die letzten Sekunden erbarmungslos runter und der Schlusspfiff ertönte.

Mit dieser vermeidbaren Niederlage und 21:7 Punkten bestätigt und zementiert die weibliche C-Jugend des SCV ihren dritten Tabellenplatz in der ÜBOL Süd/Ost Bayern. Die Chance noch die Vizemeisterschaft zu erreichen, ist bei zwei ausstehenden Spielen jetzt nur noch von theoretischer Natur.

Kommentar: Solche Spiele sind wegweisend für diese Mädels des SCV und im höchsten Maße lehrreich. Müssen 14 oder 15 jährige Spielerinnen schon konstante, abrufbare, abgeklärte und obercoole Leistungen bringen? Die Entwicklung ist entscheidend. Wo sind wir und wo geht der Weg hin? Was können wir aus solchen Spielen lernen und was machen wir beim nächsten Spiel besser? Das sind die Fragen ohne Antworten! Lassen wir diesen Mädels Zeit, um sich weiter zu entwickeln und Spaß zu haben am nächsten Handballspiel.

Torsten Meier

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marie Lindnau (TW), Nina Gruber (8), Leonie Schiller (4), Laura Of (3), Marleen Sabisch (3), Lea Rinker (1), Nicole Fuchs, Alicia Staigmüller, Johanna Gege, Vanessa Neubauer, Jessica Amendt.

SC Vöhringen – TSV Niederraunau 39 : 28

Unforgettable Game – C-Juniorinnen des SC Vöhringen im schnellen Torrausch

Schön und wieder erfolgreich spielte die weibliche C-Jugend am Sonntagnachmittag beim 39:28 gegen den TSV Niederraunau im Vöhringer Sportpark. Den circa 200 anwesenden Zuschauern bot sich ein, über 50 Minuten andauerndes, schnelles 67 Tore Spiel. Unterhaltung pur, dass einem schwindelig wurde vom Hinschauen. Wo geht der Weg hin und wie kompensieren diese Mädels ihren momentanen Erfolg ?

Zeige mir den Weg und ich weiß, wo ich langgehen muss !“

Vöhringen – Sportparkhalle Sonntag, den 14. Februar – 13.30 Uhr

Im Hinspiel gegen Niederraunau war die Begegnung noch kämpferisch geprägt. Jedoch wurde diese Partie auch schon mit 23:27 für Vöhringen entschieden. Diesen Erfolg wollte man nun unbedingt im Rückspiel wiederholen und klarstellen, wer die bessere Mannschaft ist. Trotz Winterferien wurde in der vergangenen Woche an vier Tagen trainiert. Montag, Mittwoch und Abschlusstraining am Freitag. Zudem kam noch am Samstagvormittag das über zweistündige Auswahltraining in Augsburg dazu. Kein Wunder, dass diese Mädels am Sonntagnachmittag im vollen Saft standen.

Wir verzichten, aufgrund der insgesamt 67 gefallenen Tore, näher auf den Torverlauf einzugehen. Fest steht jedoch, dass die Vöhringer Handballerinnen ein kurze Zeit benötigten, um in Fahrt zukommen, letztendlich aber über die gesamte Spielzeit führten. Je länger das Spiel dauerte, desto größer wurde der Klassen- und Torunterschied zu den Niederraunauerinnen. Vom 1:0 über 4:2, 7:4 und 10:8 stand es zur Pause noch unbefriedigend 15:11. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits vier Siebenmeterchancen vergeben worden und Aufarbeitung in der Kabine war angesagt. Wir entschieden uns, Marie Lindnau noch im Tor weiterspielen zu lassen und auch mit Nicole Fuchs, die sich in der ersten Spielhälfte am Finger verletzt hatte, weiterzuspielen. Tempospiel war angesagt. Wir wollen Tore erzielen, um am Ende des Spieles mit einem klaren Ergebnis dazustehen.

In der zweiten Spielhälfte drehten die Gastgeber nun so richtig auf. Über 16:11, 20:13, 24:16 und 28:21 wurde mittlerweile der Torabstand gegen schwächer werdende Gäste immer größer. Zwar gab es ab und an auf beiden Seiten Zweiminutenstrafen, doch auch in Unterzahl fielen erst recht viele Tore für die Vöhringer. Zehn Minuten vor Ende der Partie wurde dann auf Vöhringer Seite kräftig durchgewechselt und somit kam jede Spielerin noch einmal zum Einsatz. Über 29:21,33:23, 37:27 wurde das Spiel mit 39:28 beendet und in trockene Tücher gepackt. Ein riesen Erfolg und große Freude seitens der SCV Spielerinnen, für die sich diese anstrengende Handballwoche im Endergebnis voll bezahlt gemacht hat.

Ein großes Lob geht an die gesamte Mannschaft, die im Kollektiv gespielt, gekämpft und gezeigt hat, was möglich ist, um erfolgreich zu sein. Überragende SCV Angriffsspielerinnen, die von Spiel zu Spiel besser werden, um irgendwann zu den Besten der Besten zu gehören. Auch die Torfrauen Marie Lindnau und Johanne Bilger haben ganze Arbeit geleistet und ihre Mannschaft auf die Siegerstraße gebracht.

Mit diesem Heimsieg ist der dritte Tabellenplatz in dieser Saison zementiert und das ausgegebene Saisonziel bereits erreicht. In zwei Wochen geht es im Auswärtsduell gegen die HSG Schwabkirchen. Natürlich werden wir jetzt noch den zweiten Tabellenplatz ins Visier nehmen und versuchen, aus den letzten drei Spielen so viele Punkte wie möglich zu erspielen.

Na dann – Go Mädels Go.

Es spielten für Vöhringen: Marie Lindnau (TW), Johanna Bilger (TW), Leonie Schiller (13), Nina Gruber (11), Lea Rinker (4), Nicole Fuchs (6), Johanna Gege (2), Laura Of (2), Marleen Sabisch (1), Alicia Staigmüller, Vanessa Neubauer; Jessica Amendt.

SC Vöhringen – FC Burlafingen 13 : 12

Handballkrimi mit Happyend – The Day after – Spannung pur im Vöhringer Sportpark, dass die Decke wegflog!

Die weibliche C-Jugend des SCV besiegt in einem unvergesslichen Heimderby den FC Burlafingen mit einem verdienten 13:12 Erfolg !

Im Vorfeld dieses Spieles war allen klar, dass es ein Kampf der Abwehrreihen beider Mannschaften geben würde. Die Torstatistik des FCB war eindeutig zu lesen. Dass dieses Match aber so einen engen Spielverlauf nehmen würde, hatte keiner für möglich gehalten. Der FC Burlafingen hat sehr gut gespielt für den vorletzten Platz in dieser Liga aber die Handballerinnen des SCV waren besser.

Vöhringen – Sportparkhalle Samstag, den 23. Januar – 16.00 Uhr

Leichte Nervosität und Anspannung war allen Beteiligten vor dem Spiel gegen den FCB anzumerken, da wir wussten, dass gegen die Gäste schwierig zu spielen sein würde. Auch hatten wir schon aus vorangegangenen Matches unsere Erfahrungen mit dem jungen Schiedsrichter gemacht. So kamen gleich zwei unkalkulierbare Faktoren zusammen.

Das Spiel wurde pünktlich um 16.00 Uhr angepfiffen und es dauerte nicht lange, da fiel das erste Tor für die Gäste. Doch Halbspielerin Marleen Sabisch glich in der fünften Spielminute aus. Dann ging wieder Burlafingen in Führung und Nicole Fuchs glich zum 2:2 aus. Im weiteren Verlauf des Spieles konterte nun wieder der FCB, doch Laura Of, die die Nerven hatte und den Ball von ganz rechts außen ins lange obere Eck der Gäste zwirbelte, stellte sofort den Ausgleichstreffer her. So langsam kam Fahrt in das Spiel, jedoch war bereits früh zu erkennen, dass in diesem Match nicht so viele Tore fallen werden, da zwei extrem gute und kompakte Abwehrreihen aufeinander prallten. Wichtig war jetzt, endlich in Führung zugehen, um Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Diese Anforderung wurde durch Halbspielerin Lea Rinker und Nicole Fuchs umgesetzt und der SCV konnte mit zwei tollen Toren die 5:3 Führung herstellen. Die Gastgeber bauten jetzt immer mehr Druck auf, da der Ball blitzschnell durch die eigenen Angriffsreihen gespielt wurde. Nina Gruber und wieder Nicole Fuchs konnten punkten und dadurch ihre Mannschaft nach vorne bringen. Zwar erzielte Burlafingen vor dem Pausenpfiff noch zwei weitere Treffer, aber der knappe Halbzeitspielstand von 7:5 war nach 25 gespielten Minuten in Beton gegossen. Mit diesem Ergebnis ging es zur Mannschaftsbesprechung in die Kabine.

Die Ansage in der Halbzeitpause war „cool bleiben“, weiter so konsequent in der Abwehr stehen und im Angriff entschlossen auf die Lücken stoßen. Das Problem war, die Nummer 7 des FCB, Lorena Maierl, die bereits im Hinspiel viele Tore für Burlafingen erzielen konnte, in den Griff zu bekommen.

Gesagt getan startete die zweite Spielhälfte. Mittlerweile hatte sich die Tribüne des Sportparks mit ca. 200 Zuschauern gefüllt und die Stimmung war super gut. Viele Handballfans der weiblichen C-Jugend waren gekommen, um die Mädels zu unterstützen. Sogar der neue Vorsitzende Werner Brugger war gekommen, um sich das Spektakel anzuschauen.

Kreisspielerin Leonie Schiller eröffnete als Erste mit einem super Tor für Vöhringen den Torreigen. Die Vöhringer hätten längst mit mehreren Toren führen müssen. Doch immer wieder pfiff der Schiedsrichter bereits gefallene Tore für die Gastgeber zurück. Es war schier zum verrückt werden. Dann konnte Nicole Fuchs einen von fünf gegen den FCB gegebene 7 Meter sicher verwandeln und den Spielstand auf 9:6 ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt kam Hektik ins Spiel der Vöhringer Handballmädels, weil der FCB plötzlich sicherer im Spiel war. Drei Tore konnte die Gäste aus Burlafingen in Reihe erzielen und somit den Ausgleich zum 9:9 herstellen. Nun begann der Vöhringer Handballkessel zu brodeln. Linksaußenspielerin Nina Gruber konnte punkten, doch Burlafingen blieb dran und glich sofort wieder aus und ging sogar mit einem weiteren Tor in Führung. Der absolute Wahnsinn kündigte sich an, da die Stimmung in der Halle zum Zerreißen war. In dieser Situation fällt gegen die SCV Spielerin Laura Of, die mit der quirligen Außenspielerin so Einiges zu tun hatte, auch noch eine Zweiminutenzeitstrafe. Jetzt Tore machen, das war die Ansage des Vöhringer Trainers an Nicole Fuchs in dieser Spielphase. Wie bestellt und sofort geliefert kann Nicole Fuchs zwei Tore erzielen und ihre Mannschaft mit 12:11 auf Erfolgskurs bringen. Alle Blicke gingen nun zur laufenden Hallenuhr. Unendlich scheinende zwei Minuten Spielzeit, die Gastgeber im Angriff und der Ball geht auf die linke Außenbahn zu Nina Gruber – und die macht ihn rein, den Ball in das Tor der Burlafingerinnen. Der Wahnsinn hatte einen Namen. Im Gegenangriff ein weiteres Tor für die Gäste zum 13:12 und wieder Vöhringen im Angriff. Bei diesem Spielstand ging es noch einmal in Richtung Vöhringer Tor. Marie Lindnau hält und sichert den Ball nach einem Wurfversuch einer FCB Spielerin. Mit dem Ball in den eigenen Angriffsreihen wurden nun die letzten 10 Sekunden des Spieles runtergezählt. Überglückliche SCV Spielerinnen lagen sich in der Armen und konnten es kaum fassen, einen weiteren Erfolg für sich und den SCV eingefahren zu haben.

Alle SCV Spielerinnen haben in einem hoch brisanten und dramatischen Spiel eine überzeugende Leistung gegen den FC Burlafingen abgeliefert. Was bleibt übrig und was haben wir gelernt ? Spiele dein Spiel, gebe nie auf und kämpfe bis zur letzten Sekunde. Erst am Tag darauf werden die Mädels realisieren, was sie geleistet haben.

In drei Wochen am Sonntag, den 14.02.2016 um 13.30 Uhr empfangen die Spielerinnen der weiblichen C-Jugend in eigener Halle ihren nächsten Gegner den TSV Niederraunau. Bis dahin wird viel trainiert und versucht, sich mit viel Spaß auf die kommenden schweren Aufgaben vorzubereiten.

Na dann „Go Mädels Go!“

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marie Lindnau (TW), Nicole Fuchs (6), Nina Gruber (3), Marleen Sabisch (1), Laura Of (1), Lea Rinker (1), Leonie Schiller (1), Jessica Amendt, Johanna Gege, Alicia Staigmüller, Vanessa Neubauer

SG Neuaubing/Dachau – SC Vöhringen 17 : 32

Zwei ganz wichtige Punkte – überzeugende Vorstellung der weiblichen C-Jugend gegen die SG Neuaubing/Dachau

Seit dem 03. Januar 2016 befinden sich die SCV Spielerinnen der weiblichen C-Jugend im Trainingsbetrieb. Der Start erfolgte nach der kurzen Weihnachtspause mit dem Neujahrs Hallenturnier in Dietmannsried/Altusried. Seitdem wurde dreimal in der Woche trainiert und versucht, sich für die letzten anstehenden Rückrundenspiele fit zu machen.

Dachau - Sporthalle Augustenfeld, Sonntag, den 17. Januar - 13.45 Uhr

Schon im Vorfeld dieses Spieles kam Skepsis auf. Können die Mädels an die Erfolge im alten Jahr anknüpfen und stehen alle Spielerinnen in dieser kalten Jahreszeit weiterhin gesund zur Verfügung? Am letzten Freitag waren alle Handballmädels noch in Abschlusstraining. Wir wussten, dass Alicia Staigmüller urlaubsbedingt nicht zur Verfügung steht. Doch dann am frühen Sonntagmorgen die überraschende Absage unserer Rückraumspielerin Lea Rinker.

Nun mussten die Mädels personell dezimiert diese Situation irgendwie lösen. Um 11.15 Uhr war Abfahrt ins 140 Kilometer entfernte Dachau. Bei widrigen Wetterverhältnissen kamen wir dort pünktlich um 12.45 Uhr an. Gerade noch genügend Zeit um sich umzuziehen, eine kurze Mannschaftsbesprechung abzuhalten und sich aufzuwärmen. Die Devise für dieses Spiel war Tempo, Geschwindigkeit und Konterspiel.

Das Spiel gegen die Mädels der SG Neuaubing/Dachau wurde pünktlich angepfiffen und Marleen Sabisch und Nina Gruber brachten ihre Mannschaft auch gleich in Führung. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Gäste warm gespielt und akklimatisiert hatten. Mit weiteren Toren von Nicole Fuchs, Nina Gruber und Marleen Sabisch stand es nach zehn gespielten Minuten 4:6 für Vöhringen. Dann ein Time Out von Vöhringen, da das Spiel nicht das gewünschte Tempo hatte. Zu langsam wurde der Ball durch die eigenen Reihen gespielt und somit zu wenig Druck auf die Abwehrreihen der Gastgeber ausgeübt. Gesagt, getan wurde jetzt gespielt in einer Geschwindigkeit, dass den anwesenden Zuschauern schwindlig wurde. Den Torverlauf im Einzelnen darzulegen, würde die Länge dieses Berichts wohl sprengen. Bis zur Pause konnten Leonie Schiller und Marleen Sabisch mit je drei Toren, Nina Gruber mit zwei Toren und Nicole Fuchs mit einem Tor für ihre Mannschaft punkten. Der Spielstand zum Pausenpfiff 7:15 für die Handballerinnen aus Vöhringen.

Nach kurzer Pausenbesprechung und theoretischen Ideen wie man (frau) in der zweiten Spielhälfte mit Änderungen in der Mannschaftsaufstellung noch erfolgreicher ins Spiel kommen könnte, startete die zweite Spielhälfte. Das Ziel war, gegen total überforderte Gastgeber, die 30 Tore Marke zum Matchende zu erreichen.

Das sollte den Vöhringer Spielerinnen auch gelingen. Mit insgesamt 27 Toren für beide Mannschaften zusammen, verlief die zweite Spielhälfte zur Freude aller Zuschauer. Auch Laura Of erzielte nun zwei lang ersehnte Treffer. Kaum war der Ball im Tor ging es auch schon wieder in die andere Richtung und zurück. Zwar verharrten die Gastgeber oft sehr lange im eigenen Angriffsmodus, doch desto schneller überbrückten die Vöhringer Mädels das Handballfeld in Richtung gegnerischer Abwehr, meist mit abschließendem Torerfolg.

Dann in den letzten fünf Minuten eine weitere Umstellung im Spiel der Vöhringer. Leonie Schiller besetzte die linke Außenposition, Laura Of die rechte Außenposition und Johanna Gege ging an den Kreis. Es dauerte nur wenige Sekunden, da stand Johanna Gege aus der eigenen Deckung kommend freistehend am gegnerischen Kreis, bekam den Ball und konnte ihn zur eigenen Überraschung nicht im Tor des Gegners unterbringen. Diese Situation wiederholte sich in den letzten Sekunden des Spieles noch einmal, aber diesmal mit durchschlagendem Erfolg. Johanna Gege erzielte das 32. Tor in dieser Begegnung und ihr erstes Tor in der laufenden Saison.

Dann der Schlusspfiff in einem schnellen und kraftraubenden Handballmatch. Alle Mädels freuten sich riesig über diesen 17:32 Auswärtserfolg und über das erste Tor von Mannschaftskameradin Johanna Gege.

Diese Leistung lässt hoffen, für das nächste, schwere Heimspiel gegen den FC Burlafingen am kommenden Samstag. Alle Spielerinnen sind hoch motiviert für die nächsten Aufgaben die sie mit großer Wahrscheinlichkeit professionell und erfolgreich lösen werden.

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marleen Sabisch (8), Nina Gruber (8), Leonie Schiller (7), Nicole Fuchs (6), Laura Of (2), Johanna Gege (1), Vanessa Neubauer, Jessica Amendt

SC Vöhringen – SV Mering 31 : 28

Geht nicht, gibt`s nicht – Vöhringer C-Jugend-Handballerinnen in der Erfolgsspur, offener Schlagabtausch mit 59 Toren in 50 Minuten Handball

Wer hätte das gedacht, dass Handball spielen so viel Spaß machen kann. Mit fortschreitender Saisondauer werden die C-Juniorinnen aus Vöhringen immer besser. Tempohandball vom feinsten boten die Nachwuchshandballerinnen am Sonntagnachmittag den zahlreich anwesenden Zuschauern in der Sportparkhalle.

Den Torverlauf schriftlich darzulegen wäre wohl eines guten zu viel. Fakt war, dass von der ersten Minute an alle Spielerinnen des SCV hellwach und hoch konzentriert waren und es binnen weniger Minuten bereits 6:3 stand. Natürlich gab es ab und an auch Gegentreffer der Gäste, aber die Vöhringer blieben hart und hielten immer wieder sofort dagegen. Nach circa 15 Minuten stand es 12:6 für die Gastgeber. Die Mädels des SV Mering waren gut, aber die Vöhringer waren immer einen Schritt voraus und somit war der Umstand gegeben, dass die Gastgeberführung bis zum Spielende Bestand hatte. Nicht auf den Moment konzentrieren, sondern schon einen Schritt weiterdenken (Bruce Lee). Das war die heutige Devise der Vöhringer Handballerinnen. Wenn es mal nicht funktioniert, einfach noch mal probieren. Somit stand es beim Pausenpfiff nach 25 gespielten Minuten 18:12 für Vöhringen.

In der Halbzeitbesprechung waren sich schnell alle einig. Offensivspiel fortsetzten aber die Abwehr nicht vernachlässigen. Wenn ein Tor gegen uns fällt, müssen wir im Gegenzug sofort wieder punkten.

Gesagt, getan! In der zweiten Spielhälfte ging das Spiel im offenen Schlagabtausch genauso weiter. Mit 20:15, 23:18 und 26:21 ging es im Torreigen immer mit Torabstand weiter. Natürlich konnte nicht alles perfekt laufen, denn die Abwehrarbeit ließ hier und da doch mal zu wünschen übrig. Das Positive war aber, wenn wir hinten nachlässig waren, fiel vorne für uns ein Tor. Beim Spielstand von 28:23 drehten die Vöhringer Mädels nochmal auf und vier Minuten vor Ende der Partie stand es 31:24 ! Das Spiel hatte viel Kraft gekostet und einige Spielerinnen blickten zur Hallenuhr und schalteten gleich drei Gänge nach unten. Mit einem ungefährdeten 31:28 Erfolg über die Mädels des SV Mering beendeten die Vöhringer Handballerinnen ihr letztes Saisonspiel vor der Weihnachtspause und waren überglücklich über dieses tolle Match.

Kommentar: Das haben die Mädels ganz alleine geschafft. So ein Jahresende in 2015 haben sich die Spielerinnen der weiblichen C-Jugend hoch verdient. Mit dreimal Training in der Woche, Auswahltraining am Samstag in Augsburg und zusätzlichen Trainingsspielen unter der Woche ist jetzt mal Pause angesagt. In den letzten vier Trainingseinheiten vor Weihnachten werden wir alle mal cool tun und mit viel Spaß die Zeit im Training verbringen. Am 03. Januar 2016 geht es dann wieder los mit dem 42. Erima-Allgäu-Pokalturnier in Dietmannsried und am 17.01.2016 mit dem Saisonrückspiel in Dachau gegen die SG Neuaubing/Dachau. Na dann frohe Weihnachten für euch alle!

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Nicole Fuchs (8), Leonie Schiller (7), Nina Gruber (6), Marleen Sabisch (6), Laura Of (2), Lea Rinker (2). Johanna Gege, Vanessa Neubauer, Jessica Amendt

HSG Glonntal – SC Vöhringen 13 : 23

In der Luft lag ein Hauch von Magie – C-Juniorinnen legen gegen die HSG Glonntal mit einem 13:23 Sieg nach

Überaus erfolgreich spielte die weibliche C-Jugend im Auswärtsduell gegen die HSG Glonntal im 137 km entfernten Markt Indersdorf. Alles das, was am Freitagabend auf der fast zweistündigen Mannschaftssitzung besprochen wurde, konnte eins zu eins umgesetzt werden.

Noch im Hinspiel und ersten Saisonspiel in der ÜBOL taten sich die SCV Mädels schwer nach einem verschlafenen 1:6 Rückstand doch noch den knappen Heimsieg hinzubekommen. Mit zunehmender Saisondauer werden die Handballerinnen des SCV immer besser.

Markt Indersdorf -Verbandssporthalle Sonntag, den 06. Dezember - 13.45 Uhr

Etwas verspätet wurde das Auswärtsspiel gegen die HSG Glonntal angepfiffen. Wie die Feuerwehr legten die SCV Mädels mit drei Treffern von Nina Gruber, zwei von Lea Rinker und ein Tor von Nicole Fuchs los und brachten dadurch ihre Mannschaft schon frühzeitig auf die Erfolgsspur. In der Mitte der ersten Spielhälfte stand es bereits 3:6 für Vöhringen. Mit einer absolut kompakten und sicheren Abwehr bekamen die Glonntalerinnen nur sehr wenige Torchancen. Wichtig war nun, die Führung bis zur Halbzeitpause nicht mehr aus der Hand zu geben. Diese Anforderung wurde von Leonie Schiller (4:7), Nicole Fuchs (5:8) und Alicia Staigmüller (5:9) bis zum Halbzeitpfiff sicher umgesetzt. Mit einem Spielstand von 7:9 Toren ging es in die Kabine.

Cool bleiben, Hektik aus dem Spiel nehmen und sicher die Tore reinmachen, das war das Ziel für die zweite Spielhälfte. Und genau so begann sie auch, durch zwei Tore von Nina Gruber und drei in Folge geworfener Tore durch Halbspielerin Lea Rinker (8:14). Das gesamte, über fünfzig Minuten andauernde Spiel, war super schnell im Hin und Her der Angriffsreihen. Als Zuschauer bekam man kaum Luft, da es schon wieder in die andere Richtung ging. Marleen Sabisch erhöhte zum 9:15 und wieder Nina Gruber zum 9:16. Zu diesem Zeitpunkt war schon zu erkennen, dass die Gastgeber dieses Tempo nicht mehr lange mitgehen können. Leonie Schiller erhöht zum 11:17 und Nicole Fuchs wirft in Folge fünf Tore, davon drei sicher verwandelte Siebenmeter. Eine absolute Sensation kündigte sich an. Die Gastgeber waren in den letzten 10 Minuten des Spieles überhaupt nicht mehr auf dem Spielfeld. Halbspielerin Marleen Sabisch setzte den Schlusspunkt und versenkte in der letzten Minute noch einmal den Ball im Netz der Gastgeber zum Spielendstand von 13:23 !

Überglücklich und hoch verdient tanzten alle Handballerinnen des SCV im Kreis mit und riefen Auswärtssieg. Allen Zuschauern, mitgereisten Eltern und dem Trainer bot sich die Bestätigung, dass diese C-Jugendhandballerinnen den Willen und den Mut besitzen auf dem richtigen Weg noch erfolgreicher zu werden.

Am nächsten Sonntag, den 13. Dezember spielt die weibliche C-Jugend in eigener Halle im Rückspiel gegen den SC Mering. Alle Handballinteressierten und Anhänger des SCV sind recht herzlich zu diesem Spiel eingeladen. Um an die Tabellenspitze in der ÜBOL Süd/Ost Anschluss zu halten, sollte bis zur Weihnachtspause ein erneuter Sieg für die SCV Spielerinnen möglich sein.

Kommentar: Keinen verschlafenen Anfang, keine Niveauanpassung, nicht nervös werden bei einer Führung und die Chancen nutzen die wir haben, das war das große Ziel vor diesem Spiel gegen Glonntal. Alle vier Punkte wurden perfekt umgesetzt um dem Gegner keinen Spielraum zu lassen. In den drei vorangehenden Spielen hatte die Mannschaft auch die große Chance diese Spiele für den SCV zu entscheiden. Die Zukunft wird nun zeigen, was diese Mädels in Lage sind zu leisten und ob sie jetzt schon mit Erfolgsdruck leben können.

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Nicole Fuchs (7), Nina Gruber (6), Lea Rinker (5), Leonie Schiller (2), Marleen Sabisch (2), Alicia Staigmüller (1), Laura Of, Vanessa Neubauer, Johanna Gege, Jessica Amendt

DJK Rohrbach – SC Vöhringen 17 : 17

Ein fast perfekter Tag – hochdramatisches und hart umkämpftes 17:17 gegen die DJK Rohrbach

Derzeit spielen die Handballerinnen der weiblichen C-Jugend weit unter ihren Möglichkeiten und könnten bei durchgehender Konzentration in ihren Spielen eine viel bessere Tabellenplatzierung belegen.

In den frühen Samstag Morgenstunden ging es um 8.00 Uhr in Richtung Rohrbach (Ingolstadt). Nach zwei Stunden Fahrtzeit und 170 gefahrenen Kilometern traf das Team der weiblichen C-Jugend pünktlich um 10.00 Uhr am weit entferntesten Spielort der Saison ein.

Rohrbach -Turmbergsporthalle Samstag, den 21. November -11.00 Uhr

Pünktlich um 11.00 Uhr wurde das Spiel gegen die DJK Rohrbach angepfiffen. Die Ansage vor diesem Spiel in der Kabine war eindeutig. Wir wollen gewinnen und das verbessern was in den letzten beiden Spielen nicht so gut lief, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen. Ein Handicap hat unsere Mannschaft jedoch. Uns fehlte unsere Mittelfeldspielerin Lea Rinker, die sich am Montag im Training eine Kapselverletzung zuzog und erst wieder beim nächsten Auswärtsspiel am 06. Dezember gegen Glonntal zur Verfügung steht.

Das Spiel startete sehr ordentlich mit einem Führungstor durch Laura Of (0:1) und drei weiteren Toren durch Marleen Sabisch, Nina Gruber und Leonie Schiller zur 2:4 Führung bis zur 10. Minute. Doch dann schlichen sich bereits wieder eklatante Konzentrationsfehler ein. Verworfene Siebenmeter, Abspielfehler und Schwächen im Torabschluss hatten zur Folge, dass die Mädels aus Rohrbach Anschlusstreffer erzielen konnten und binnen von Minuten mit 5:4 Toren führten. Immer wenn die Vöhringer Mädels führen werden sie nervös! Ein Umstand der kaum zu erklären ist. Nun ging es bis zum Pausenpfiff hin und her. Leonie Schiller glich zum 5:5 aus und Marleen Sabisch stellte im Anschluss sofort wieder die Führung sicher (5:6). Zweimal punkteten jetzt die Gastgeber und dann wieder Marleen Sabisch und Leonie Schiller. Doch die Rohrbacherinnen ließen nicht locker und erzielten bis zum Pausenpfiff weitere zwei Tore zum 9:8 Halbzeitstand.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine zur Mannschaftsbesprechung. Die Fehler der ersten Spielhälfte vor Augen und mit besten Willenserklärungen diese abzustellen begann die zweite Halbzeit.

Marleen Sabisch glich sofort das Spielergebnis aus (9:9) doch die Gastgeber waren immer wieder in der Lage durch ihr andauernd unkonventionelles Angriffsspiel zu kontern. Die Fehler häuften sich seitens der Vöhringer, sodass die Mädels aus Rohrbach ihr Spiel machen konnten. Alicia Staigmüller, Leonie Schiller und Nina Gruber stellten in den darauf folgenden Minuten Anschlusstreffer her, jedoch stand es in der Mitte der zweiten Spielhälfte 14:12 für die Mädels aus Rohrbach.

Nach einem verwandelten Siebenmeter von Nina Gruber kippte die Spielsituation für Vöhringen und eine erfolgreiche Aufholjagt begann. Mit in Folge geworfener Tore von Laura Of, Nicole Fuchs und zweimal durch Marleen Sabisch stand es drei Minuten vor Spielende 15:17 für die Gäste. Dann eine Siebenmeterentscheidung für Vöhringen. Jetzt den Sack zuschnüren. Nur noch dieses eine Tor verwandeln und die Sache ist perfekt. Die derzeit beste Torschützin geht zum Siebenmeterpunkt und wirft die Rohrbacher Torfrau frontal an und im sofortigen Gegenzug der Gastgeber fällt das Anschlusstor (16:17). Hektisch und nervös geht es im eigenen Angriff für die Mädels aus Vöhringen in Richtung Rohrbacher Abwehr. Statt cool den Ball durchzuspielen und auf die nächste Lücke zu warten, folgt ein nicht erreichbarer Abspielfehler auf rechts außen. Ball weg, Tempogegenstoß der Gastgeber und Tor gegen Vöhringen. Binnen von Sekunden war die 15:17 Führung für die Gäste weg und es stand unfassbar 17:17 Unentschieden. Dieses war auch der Spielendstand und eine gefühlte Niederlage für die Mädels aus Vöhringen. Das Spiel hätten wir Aufgrund unendlicher, vergebener Torchancen gewinnen müssen gegen schwach aufspielende Rohrbacherinnen.

Danach ging es zur geistigen Regeneration ins naheliegende Westpark Einkaufszentrum nach Ingolstadt zum Shoppen und um 19.30 Uhr gestylt zum Spiel der ersten Herrenmannschaft gegen Blaustein.

Ein schöner Abschluss!

Kommentar: Die Spielerinnen aus Vöhringen verkaufen sich momentan in ihren Saisonspielen weit unter Wert. Kontinuität, Coolness und Konzentration sind die Zauberworte für die Rückrunde. Alle Gegner in dieser Runde sind für Vöhringen in Schlagdistanz und könnten bezwungen werden. „Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre !“

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marleen Sabisch (6), Leonie Schiller (4), Nina Gruber (3), Laura Of (2), Alicia Staigmüller (1), Nicole Fuchs (1), Vanessa Neubauer, Johanna Gege, Jessica Amendt

SC Vöhringen – Schwabmünchen 18 : 20

Wir haben die Lizenz zum Handballspielen – knappe 18:20 Niederlage gegen Ligafavoriten Schwabmünchen

Hoch zufrieden konnten am frühen Sonntagnachmittag alle Zuschauer, die das Spiel der weiblichen C-Jugend verfolgten, nach Hause gehen. Auf Top Landesliganiveau unterlagen die SCV Spielerinnen zwar den Mädels des TSV Schwabmünchen - aber nur mit sehr viel Pech.

Vöhringen - Sportparkhalle Sonntag, den 15. November - 13.30 Uhr

Innerlich ruhend und entspannt war Trainer Torsten Meier nach dem Spiel der weiblichen C-Jugend gegen Schwabmünchen. „Wir sind auf dem richtigen Weg, da die Entwicklung der Mannschaft jede Woche ein großes Stück voran geht. Alle Mädels haben einen super Job gemacht und ich bin mächtig stolz auf diese tolle Truppe !“

Aber jetzt zum Spielverlauf. Wir wussten, dass die Spielerinnen aus Schwabmünchen schnellen Handball spielen und durch die Bank gut ausgebildet waren. Unser Ziel war es, das Ergebnis so eng wie möglich zu gestalten, um nicht so hoch zu verlieren (siehe Vorbericht). Doch es kam ganz anders. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den ersten Minuten der Partie ins Spiel zu kommen, fingen sich die SCV Spielerinnen nach einem 0:4 Rückstand. Halbspielerin Nina Gruber verwandelte einen Siebenmeter zum ersten Torerfolg der Vöhringer. Von nun an wurde das Spiel weitaus besser und im abwechselnden Torreigen beider Mannschaften stand es durch zwei Toren von Alicia Staigmüller, zwei Toren von Leonie Schiller, einem weiteren Tor von Nina Gruber, Nicole Fuchs und Lea Rinker zur Pause 8:10 für die Gäste. Mit diesem unerwarteten Ergebnis ging es mit Schlagdistanz in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startete mit einigen kleinen Feineinstellungen der Mannschaft und mit dem Torwartwechsel von der überragend spielenden Marie Lindnau auf Johanna Bilger, der Nummer 1 Torfrau der weiblichen C-Jugend. Nun passierte das, was man einen Lauf nennt. Durch drei Tore von Nina Gruber, zwei Tore von Lea Rinker und einem Tor von Laura Of stand es nach 10 Minuten in der zweiten Spielhälfte 14:12 für die Gastgeber. Die Halle brodelte durch die zahlreich anwesenden Zuschauer. Doch stattdessen, dass die Vöhringer Mädels nachlegen, vergaben sie im Anschluss mindestens zehn hochkarätige Torchancen bis zum Spielende. Der Ball wollte einfach nicht mehr in das Tor der Gäste. Die Menkingerinnen kamen durch diesen Umstand wieder auf und konnten zum 14:14 ausgleichen. Hochspannung lag in der Luft, da den Zuschauern ein weiteres Herzschlagspiel geboten wurde. Nina Gruber brachte mit einem schnell gespielten Tempogegenstoß ihre Mannschaft wieder in Führung (15:14). Die Gäste glichen wieder aus und gingen sogar jetzt mit einem Tor in Führung. Doch Nina Gruber stellte wieder den Ausgleich zum 16:16 her! Jedoch konnten die Vöhringer Mädels, aufgrund der zu vielen vergebenen 100 prozentigen Torchancen, den Sack nicht zuschnüren. Und so kommt das, was kommen muss. Zwar erzielten Leonie Schiller und Laura Of noch je ein Tor, aber die Mädels aus Schwabmünchen hatten das größere Glück auf ihrer Seite und gewannen das Spiel mit einem kappen 18:20 Spielendstand. Das war ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei hervorragenden Jugendmannschaften. Keiner der beiden Kontrahenten war besser oder schlechter. Die Menkingerinnen hatten Glück im Glück, dass die Vöhringer Handballmädels mit viel Pech die Begegnung nicht rechtzeitig für sich entscheiden konnten.

Kommentar: Schon am Vortag konnten die weibliche D-Jugend ihre beiden Spieltagmatches als Tabellenführer überzeugend für den SCV entscheiden. Beide Gastspielerinnen Torfrau Marie Lindnau sowie Alicia Staigmüller, die die weibliche C-Jugend im Spiel gegen Schwabmünchen unterstützt haben, haben einen super Job gemacht. Der SC Vöhringen kann stolz auf alle Nachwuchsmädels sein, die mit hohem Einsatz ihre Mannschaften unterstützen. Es wird Zeit, dass der Mädchenhandball den Stellenwert erhält, der ihm zusteht und wir neue Wege gehen.

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marie Lindnau (TW), Nina Gruber (7), Leonie Schiller (3), Lea Rinker (3), Alicia Staigmüller ( 2), Laura Of (2), Nicole Fuchs (1), Marleen Sabisch, Johanna Gege, Jessica Amendt, Vanessa Neubauer

SC Vöhringen – HSG Schwabkirchen 11 : 17

Sieg oder Niederlage liegen oft dicht beieinander – weibliche C-Jugend unterliegt Tabellenführer HSG Schwab/kirchen

Wie so oft im Leben laufen die Dinge nicht immer so, wie man sie sich manchmal erhofft. Auf hohem Niveau aber übernervös, unkonzentriert und mit zu viel Respekt verliert die weibliche C-Jugend des SCV mit einem 11:17 ihr erstes Heimspiel gegen die HSG Schwab/kirchen.

Vöhringen –Sportparkhalle Sonntag, den 08. November – 13.00 Uhr

Schon im Vorfeld war klar, dass diese Begegnung nicht einfach werden würde. Bereits vor drei Wochen wurde die Mannschaft aus Schwab/kirchen im Spiel gegen den TSV Niederraunau in ihrer Spielweise analysiert. Mit schnellem Spiel nach vorne und defensiv ausgerichteter Abwehr bezwangen sie ihren Gegner problemlos. Nach diesem gleichen Muster startete auch das Spiel gegen die weibliche C-Jugend des SC Vöhringen. Das Spiel begann mit einem Führungstor durch Marleen Sabisch, doch die Gegner konterten sofort und es stand nach wenigen Minuten 1:3 für die Gäste. Laura Of und Nina Gruber stellten in der Folgezeit je einen Anschlusstreffer sicher, aber nach 20 Minuten stand es dennoch bereits 3:10 für Schwab/kirchen. In dieser Spielphase war schon zu erkennen, dass die Spielerinnen des SCV mit zu viel Respekt und Zurückhaltung agierten. Immer wieder wurde die Kreisläuferin Leonie Schiller gesucht und mit wenig Erfolg angespielt. Auch die technischen Fehler häuften sich und sollten wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel laufen. Am Ende der ersten Spielhälfte kam dann doch der Gastgeber etwas besser ins Match und konnte bis zur Pause zweimal durch Nina Gruber und einmal durch Leonie Schiller zum 6:10 Pausenstand punkten.

Das Problem, was in der Kabine ausführlich besprochen wurde, war nicht die Abwehr sondern die nicht genutzten 100 prozentigen Torchancen und der dadurch verbunden fehlende Druck im Angriffsverhalten. Mit festem Willen dieses in der zweiten Halbzeit zu optimieren ging es in die zweiten 25 Minuten.

Doch an der Gesamtsituation des Spieles änderte sich nichts. Immer wieder wurden unnötige Tore der Gäste zugelassen. Zwar konnten Marleen Sabisch (7:12) und Nicole Fuchs (8:12) in der Mitte der zweiten Spielhälfte verkürzen, jedoch nur kurzzeitig. Die Mädels aus Schwab/kirchen bauten wieder Druck auf und es stand 5 Minuten vor Ende der Partie 8:15 für die Gäste. Nina Gruber, Lea Rinker und Nicole Fuchs erzielten bis zum Spielende noch je ein Tor für ihre Mannschaft. Doch der Spielendstand von 11:17 war jetzt gegen den SCV in Beton gegossen.

Ganz besonders hervorzuheben ist die außerordentliche Leistung beider Torfrauen Marie Lindnau und Johanna Bilger, die durch tolle Torparaden ihrer Mannschaft einen noch größeren Rückstand ersparten. Die überaus defensiv ausgerichtete Abwehr der Gäste und das nicht Einhalten der vorgeschriebenen offensiven Abwehrformation im C-Jugendbereich war sicherlich auch ausschlaggebend für diese erste Heimniederlage. Klarzustellen ist jetzt nur noch, dass wir nicht angetreten sind um die Meisterschaft zu gewinnen, sondern unser primäres Ziel ist ein Saisonabschluss im oberen Tabellendrittel. Niederlagen gehören nun mal mit zum Handball spielen dazu und sind zudem äußerst lehrreich für alle Beteiligten. Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die sich im Spiel aufsummieren. Wichtig ist, dass trotzdem alle Spaß haben, auch wenn ein Spiel mal in die Hose geht.

Torsten Meier

Es spielten für Vöhringen: Marie Lindnau (TW), Johanna Bilger (TW), Nina Gruber (4), Marleen Sabisch (2), Nicole Fuchs (2), Laura Of (1), Lea Rinker (1), Leonie Schiller (1), Jessica Amendt, Johanna Gege, Alicia Staigmüller, Vanessa Neubauer

TSV Niederraunau – SC Vöhringen 23 : 27

Und der fünfte Streich folgt zugleich – weibliche C-Jugend bestätigt oberes Tabellendrittel

Mit einem hoch verdienten und spannenden 23:27 Tore Erfolg über die Mädels des TSV Niederraunau verabschiedeten sich am Sonntagnachmittag die SCV Handballerinnen aus der Schulzentrum Sporthalle in Krumbach.

Krumbach - Schulzentrumhalle, den 25. Oktober - 12.00 Uhr

Schon eine Woche vor diesem Spiel wurden die Niederraunauerinnen im Heimspiel gegen Schwabkirchen in ihrer Spielweise beobachtet und es wurde versucht Rückschlüsse für das eigene Spiel zu ziehen. Doch dieses gelang nur bedingt, weil sich in den ersten 20 Minuten dieser Begegnung die Vöhringer doch erst auf die Angriffstaktik der Gastgeber einstellen mussten. Die Niederraunauerinnen zogen in den ersten 10 Minuten der Begegnung schnell auf ein 4:2 davon und es blieben zu diesem Zeitpunkt auf der Habenseite nur zwei Tore durch Marleen Sabisch und Leonie Schiller. Doch dann fanden die Vöhringer Mädels besser ins Spiel und es stand nach drei in Folge geworfener Tore durch Nicole Fuchs und einem weiteren Tor durch Leonie Schiller 6:6 Unentschieden. Die Gastgeber drehten nochmal auf und hielten dagegen und binnen von Minuten stand es wieder 11:7 für die Gastgeber. Dann die unbedingt notwendige Auszeit zur Spielbesprechung. Bei diesem Spielstand und der schwächsten Phase der Vöhringer Mädels kam diese Spielunterbrechung genau zum richtigen Zeitpunkt. Was jetzt passierte konnte nur noch die Kontaktlinsen beschlagen lassen. Vier Tore in Folge der Vöhringer Handballerinnen durch Nina Gruber, Leonie Schiller und zwei Treffer durch Marleen Sabisch führten zum 11:11 Ausgleich. Mit zwei weiteren Toren durch Mittespielerin Nicole Fuchs und Kreisläuferin Leonie Schiller ging es mit einer 12:13 Führung in die Halbzeitpause.

Hochkonzentriert begann nun die zweite Spielhälfte, zwar mit einem Ausgleichstor der Gastgeber, doch im Anschluss daran spielte nur noch Vöhringen. Mit weiteren drei Toren von Nicole Fuchs, einem Tor von Leonie Schiller stand es jetzt 14:17 für Vöhringen. Diese zweite Halbzeit sollte nun die Zeit der Mittespielerin Nicole Fuchs werden. Mit weiteren sechs Toren hielt sie ihre Mannschaft immer wieder bis zum Spielende im Match. Kreisläuferin Leonie Schiller drehte und wendete sich noch dreimal am Kreis mit Torerfolg und Marleen Sabisch (21:22) und Lea Rinker (23:26) warfen zu ganz wichtigen Zeitpunkten, in der das Spiel zu kippen drohte, zwei absolut wichtige Tore. Kurz vor Ende der Partie signalisierte plötzlich unser Torfrau Johanna Bilger eine Verletzung an der Hand und musste unter Tränen vom Spielfeld. Nun wurde es noch einmal hektisch. Nina Gruber streifte kurz entschlossen das Torwarttrikot über und stand bei den letzten beiden Angriffen der Gastgeber im Tor – ohne Folgen ! Nicole Fuchs, die wahrscheinlich das Spiel ihrer jungen Handball-Laufbahn machte beendete die Partie mit einem weiteren Tor zum 23:27 Endstand.

Es ist nicht entscheidend, wer wie viele Tore gemacht hat. Wichtig ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Alle haben bis zur letzten Sekunde gekämpft, in der Abwehr gerackert und im schnellen Konterspiel bewiesen, dass alle bereits sehr ballsicher sind. Dieser Sieg ist hoch verdient und lässt für die Zukunft dieser Mädels hoffen, dass der Erfolgsweg dieser Mannschaft noch lange nicht zu Ende ist. 

Go-Mädels-Go !

Die nächste Begegnung der weiblichen C-Jugend findet in 14 Tagen gegen den Tabellenführer und haushohen Favoriten HSG Schwabkirchen statt. In eigener Halle empfangen die Vöhringer Handballerinnen am Sonntag, den 08. November um 13.00 Uhr ihre Gäste in der Hoffnung, wieder ein gutes Spiel zu zeigen.

Torsten Meier

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Nicole Fuchs (14), Leonie Schiller (7), Marleen Sabisch (4), Lea Rinker (1), Nina Gruber (1), Laura Of, Johanna Gege, Jessica Amendt  

FC Burlafingen – SC Vöhringen 14 : 17

Mit Siegeswillen zum Erfolg – fantastisches 14:17 Spiel gegen den FC Burlafingen

Wer dachte, die Spielerinnen der weiblichen C-Jugend lassen sich unterkriegen, der hatte sich getäuscht. Mit einem engagierten Auftritt setzten sich am Sonntagnachmittag die Nachwuchshandballerinnen des SCV mit viel Willenskraft, in der Halle 2 in Pfuhl gegen die Mädels des FC Burlafingen durch. Die Halle ohne Zuschauertribüne war gut besucht und die Zuschauer die direkt am Spielfeldrand saßen und standen sahen ein über 50 Minuten packendes und hochspannendes Handballmatch.

Burlafingen - Schulzentrum Pfuhl Halle 2, den 11.Oktober - 15.30 Uhr

Was die weibliche C-Jugend im Moment spielt, ist schon sehr erstaunlich. Hochkonzentriert gingen die Handballerinnen des SCV die Partie gegen die Mädels des FCB an. Mit einem Tor von Laura Of (0:1) und einem Tor von Nicole Fuchs (0:2) war die Führung schnell gesichert. Im darauffolgenden Schlagabtausch beider Mannschaften und weiteren Toren von Marleen Sabisch, Lea Rinker und Laura Of stand es Mitte der ersten Halbzeit 5:9 für Vöhringen. Dann kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel aber die Führung bis zum Halbzeitpfiff war immer sichergestellt. Mit zwei weiteren Toren von Lea Rinker und einem Tor von Nina Gruber stand es zur Pause nach 25 gespielten Minuten 8:12 !

Der Halbzeitstand war aber noch keine beruhigende Ausgangssituation für die Mädels des SCV. Daher in der Kabine kurze taktische Anweisungen und eine Formationsumstellung.

Mit dem Beginn der zweiten Spielhälfte fielen daher sofort zwei Tore durch Leonie Schiller und ein Tor durch Marleen Sabisch zum 8:15. Jedoch wurde das Spiel jetzt sehr zerfahren und unruhig. Die Gastgeber warfen in Folge vier Tore zum 12:16 und sorgten für riesige Stimmung in der engen Halle. Die Vöhringer Handballerinnen mussten zudem durch mehrfaches Faulspiel immer wieder in Unterzahl spielen und standen zeitweise mit vier Feldspielerinnen auf dem Platz. Die Halle kochte und ein Zuschauer des FCB wurde sogar der Halle verwiesen. Das gute an der Geschichte war, dass in Unterzahl keine Tore gegen Vöhringen fielen. Halblinksspielerin Marleen Sabisch sorgte dann für Entspannung und warf nach mehreren Minuten wieder das erste Tor (12:16) gegen den FCB. Dann waren noch 3 Minuten zu spielen, der Gastgeber erzielte noch einen Anschlusstreffer zum 14:16. Doch Nina Gruber machte dann das Ding perfekt und stellte den Spielendstand zum 14:17 für Vöhringen sicher. Die letzten sechs Sekunden wurden heruntergezählt aber an dem Sieg des SCV war nicht mehr zu rütteln. Überglückliche SCV Handballerinnen tanzten im Kreis und besangen ihren ersten Auswärtssieg. Diesen Sieg haben sich alle Handballmädels nach turbulenter Woche wohl verdient. Die zweite Halbzeit war zwar nicht schön, jedoch kämpferisch geprägt.

In zwei Wochen findet das nächste schwere Auswärtsspiel in Niederraunau statt. Bis dahin ist dreimal Trainingszeit in der Woche und ein Freundschaftsspiel angesagt, in der Hoffnung auf die nächsten beiden Punkte.

Torsten Meier

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Marleen Sabisch (5), Lea Rinker (4), Laura Of (3), Nina Gruber (2), Leonie Schiller (2), Nicole Fuchs (1), Jessica Amendt, Johanna Gege, Alicia Staigmüller

SC Vöhringen – SG Neuaubing/Dachau

Herzschlagspiel in der Vöhringer Sportparkhalle – überzeugender 22:18 Sieg der weiblichen C-Jugend gegen die SG Neuaubing/Dachau

Vöhringen - Sportparkhalle Samstag, den 03. Oktober - 14.00 Uhr

Wir sind Handball ! So starteten die Handballerinnen des SCV ihr drittes Saisonspiel gegen die Spielgemeinschaft Neuaubing/Dachau. Alle anwesenden Handballfreunde in der Vöhringer Sportparkhalle sahen ein packendes, schnelles und hoch engagiertes Spiel der weiblichen C- Jugend.

Hoch konzentriert begann diesmal das Spiel der Vöhringer Mädels mit zwei Toren von Alicia Staigmüller und einem Kreisläufertor von Leonie Schiller. Anfangs konnten die Gäste noch mithalten aber in der Mitte der ersten Halbzeit fielen geballt weitere Tore von Leonie Schiller und Nina Gruber und es stand plötzlich 9:5 für Vöhringen. Spannung lag in der Luft, denn die Gäste hielten dagegen und erzielten bis zum Pausenpfiff noch vier Tore. Doch Laura Of (10:7) und Marleen Sabisch (11:8) konnten durch je ein Tor kontern und somit stand es zur Halbzeitpause nur 11:9 für die Vöhringer Mädels.

Die Situation gestaltete sich zur Pause nicht ganz einfach, denn Nina Gruber war mit ihrem Spiel nicht zufrieden, weil vier Tempogegenstöße von ihr abgepfiffen wurden und somit musste in der Kabine Aufbauarbeit geleistet werden. Das Spiel war nicht schlecht, aber es wurden wieder viele Torchancen nicht genutzt.

Nachdem die zweite Spielhälfte angepfiffen war geschah das, was man ein kleines Wunder nennt. Nina Gruber wirft vier Tore in Folge und bringt ihre Mannschaft mit fünf Toren (15:10) in Führung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste aus Neuaubing/Dachau überhaupt noch nicht präsent und der Vierfachschlag von Nina Gruber saß tief. Zudem parierte unsere Torfrau Johanna Bilger immer wieder Torwürfe und insgesamt fünf von sieben gegen Vöhringen vergebene Siebenmeter. Durch diese Torwartleistung war sie ein sicherer Rückhalt für ihre Mannschaft. Eine weitere absolute Topleistung kam von unserer Kreisläuferin Leonie Schiller, die im gesamten Spiel immer wieder punktete und sieben Tore für ihre Mannschaft erzielen konnte. In Ballbesitz blitzschnell und flink drehte und wendete sie sich um ihre Gegner herum und ließ ihnen keine Chance sie zu greifen. Dadurch produzierte sie mit Nina Gruber für ihr Team Tore wie am Fließband.

Mit einem weiteren Tor von Lea Rinker stand es 10 Minuten vor Spielende 18:12 für Vöhringen. Doch die Gäste ließen keine größere Führung der Vöhringer mehr zu. Immer wieder konnte die Nr. 7 aus Neuaubing/Dachau punkten und somit den Torabstand etwas verringern. Durch weitere Tore von Marleen Sabisch (19:15), Lea Rinker (20:17) sowie Nina Gruber (21:17) ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzte wieder Leonie Schiller zum 22:18 Endstand für Vöhringen. 

Der Sieg gegen die Neuaubing/Dachauerinnen hätte höher ausfallen müssen, wenn die doch unzähligen hundertprozentigen Torchancen genutzt worden wären. Doch genau hier benötigen die Spielerinnen der weiblichen C-Jugend noch Entwicklungszeit, um abgeklärter und spielerisch cooler zu werden. Durch diese geschlossene und engagierte Mannschaftsleistung haben die Vöhringer Handballerinnen aber bewiesen, dass sie in der Lage sind in dieser Liga der ÜBOL Bayern Süd/Ost mithalten zu können. Wir hoffen, dass diese Konstanz anhält und das Ziel im oberen Tabellendrittel abzuschließen erfolgreich umgesetzt werden kann. In diesem Sinne Go Mädel Go !

Das nächste Auswärtsspiel findet am kommenden Sonntag, den 11. Oktober um 15.30 Uhr in Burlafingen statt. Es wäre schön, wenn alle Eltern, Großeltern, Bekannte und Freunde des Handballsportes mitfahren könnten, um die weibliche C-Jugend zu unterstützen.

Torsten Meier

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Nina Gruber (8), Leonie Schiller (7), Alicia Staigmüller (2), Marleen Sabisch (2), Lea Rinker (2), Laura Of, (1), Nicole Fuchs, Johanna Gege, Jessica Amendt

SV Mering – SC Vöhringen 21 : 19

Spannung pur bis zur letzten Minute – weibliche C-Jugend unterliegt nur knapp mit 21:19 beim SV Mering

Auch im zweiten Saisonspiel starteten die Vöhringer Handballerinnen auswärts gegen den SV Mering mit einem drei Tore Rückstand. Erst nach sechs Minuten fiel das erste Tor durch Marleen Sabisch. Von nun an gab es von Minute zu Minute einen offenen Schlagabtausch beider Mannschaften, der sich bis zum Spielende erstreckte. Mit tollen Toren von Nicole Fuchs (4:2, 5:4), Laura Of (5:3), Leonie Schiller (6:5), Nina Gruber (8:6,9:8) und ein weiteres Tor von Marleen Sabisch (9:7) blieben die Vöhringer in Schlagdistanz. Zu diesem Zeitpunkt war schon zu erkennen, dass der Schiedsrichter kein Vöhringer Freund war. Immer wieder, wenn Vöhringen zum Ausgleich drängte, wurden Angriffe zurückgepfiffen, Schrittfehler, Stürmerfaul oder sogar fragliche 7 Meter gegen die Vöhringer Mannschaft vergeben. Dieser Umstand zog sich bis zum Ende der Begegnung wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Der Schiedsrichter gab sogar den Meringern Tipps wie sie spielen könnten. Objektivität ist etwas anderes !

Mit einem 10:8 ging es in die Umkleidekabine. Mit großer Aufregung in der Halbzeitpause und hektischen Diskussionen kam der Trainer kaum zu seinen Spielerinnen durch. Nach kurzen Anweisungen ging es in die zweite Spielhälfte.

An dem Umstand der ersten Halbzeit änderte sich jedoch nichts und somit war der zwei bis drei Torevorsprung für die Meringer Handballerinnen immer gewährleistet. Mit weiteren Toren von Halbspielerin Marleen Sabisch (11:9), Nicole Fuchs (12:10) und Nina Gruber (13:11) blieben die Vöhringer im Spiel. Ungefähr in der 10. Minute der zweiten Halbzeit begann das Spiel für die Vöhringer zu kippen. Durch einen verwandelten 7 Meter und einem Sprungwurftor von Nicole Fuchs stand es plötzlich 14:13. Außenspielerin Laura Of sorgte dann im nächsten Angriff für den ersehnten Ausgleich zum 14:14. Die Vöhringer Mädels schöpften Hoffnung. Doch die Mädels des SV Mering blieben dran und konnten sich wieder mit drei Toren absetzten. Zu dieser Zeit litt die Disziplin in der Mannschaft. Anweisungen von der Bank wurden nicht umgesetzt und somit kam es, dass wir immer wieder auch in Unterzahl spielen mussten. Mit einem sicherverwandelten Siebenmeter von Nicole Fuchs und Nina Gruber konnten die Vöhringer den Anschluss halten und in der 45. Minute durch Halbspielerin Nina Gruber sogar das zweite Mal zum 18:18 ausgleichen. Wieder Ausgleich und wieder im eigenen Angriff konnte Marleen Sabisch erstmalig sogar die Führung herstellen. Der darauf folgende Angriff der Gäste verpuffte und große Hektik und Spannung kam in das andauernd schnelle Spiel. Keiner blieb mehr auf seinen Plätzen und Vöhringen war wieder im Angriff. Der Ball wird nach vorne gespielt und landet halbrechts bei Nicole Fuchs die frei durch die gegnerische Abwehr die Torfrau anwirft. Statt mit zwei Toren in Führung zu gehen, ging es nun wieder zurück in die Abwehr, wo die Vöhringer Mädels in den darauffolgenden Minuten durch Fehler im Abwehrverhalten drei weitere Tor für die Heimmannschaft zuließen. Die Uhr lief nun gegen Vöhringen und das Spiel endete somit für Mering mit einem 21:19 Endstand.

Kommentar: Der Spielendstand mit 21:19 Toren für den SV Mering ist nicht ausschlaggebend. Vöhringen hat ein gutes Spiel abgeliefert. Die Entwicklung der Mädels mit schnellem Spiel nach vorne steht im Vordergrund und ist deutlich erkennbar. Ballsicherheit und kämpferische Einstellung bis zur letzten Minute sind gegeben und wichtige Voraussetzungen für eine mannschaftliche Geschlossenheit und ein erfolgreiches Spiel. Auch Schiedsrichterentscheidungen begünstigen mal die eine und manchmal auch die andere Mannschaft, bleiben aber Tatsachenentscheidungen und sind nicht zurückzudrehen.  

Es spielten für Vöhringen: Johanna Bilger (TW), Nicole Fuchs (6), Nina Gruber (6), Marleen Sabisch (4), Laura Of (2), Leonie Schiller (1), Lea Rinker, Amelie Hardegger, Alicia Staigmüller, Jessica Amendt, Johanna Gege.

SC Vöhringen – HSG Glonntal 12 : 11

Favorit Glonntal stolpert in Vöhringen – weibliche C-Jugend gewinnt kämpferisch Heim-Auftaktspiel

Viel vorgenommen hatten sich die Vöhringer Handballmädels gegen die favorisierten Glonntaler Spielerinnen, die ihre Qualifikation zur bayrischen Landesliga nur knapp verpassten. Schon in den ersten Spielminuten merkte man eine große Unsicherheit im Aufbauspiel der Gastgeber. Immer wieder scheiterten die Vöhringer am Torpfosten, der Torfrau oder warfen den Ball gänzlich neben das Tor. Nur ein Tor konnte in der ersten Halbzeit durch Nina Gruber erzielt werden. Nach 25 Minuten stand es unfassbar 1:6 für die Gäste.

Erst nach einer Ansprache in der Halbzeitpause wurden die Vöhringer Handballerinnen locker.

Durch konzentriertes Spiel begann nun die Aufholjagd der Vöhringer Mädels. Den Torreigen eröffnete Amelie Hardegger, die mit drei Toren in der zweiten Halbzeit ihre Mannschaft auf die Erfolgsspur brachte. Man merkte, dass der Bann gebrochen war und alles nur noch in Richtung Gästetor ging. Halbspielerin Marleen Sabisch verkürzte auf 3:8, Nina Gruber auf 5:8, Leonie Schiller mit zwei in Folge geworfener Tore auf 7:9. Es war eine Freude diesen Mädels beim Handball spielen zuzusehen. Mannschaftsführerin Nicole Fuchs erzielte fünf Minuten vor Spielende den so ersehnten Ausgleich zum 10:10. Die Halle stand und die Sensation lag in der Luft. Halbspielerin Nina Gruber brachte Vöhringen total erschöpft in Führung. Dennoch kamen die Gäste wieder zum Ausgleich. Kurz vor Schluss der Partie schaffte Frontfrau Lea Rinker den so wichtigen Führungstreffer zum 12:11. Durch eine schlechte Abwehraktion der Vöhringer 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff gab es nochmal einen 7 Meter für Glonntal. Große Aufregung auf dem Spielfeld, unsere Torfrau Johanna Bilger geht ins Tor – der Wurf und unsere Torfrau pariert diesen Wurf. Die Vöhringer Mädels nun wieder im Ballbesitz und die letzten Sekunden wurden von den begeisterten Zuschauern laut heruntergezählt.

Der Sieg war perfekt durch eine überragende, kämpferische Mannschaftseinstellung aller Spielerinnen. Ganz besonders hervorheben möchte ich den Einsatz von Alicia Staigmüller, die als jüngste Spielerin aus der D-Jugend ein, für die Zukunft weisendes Match abgeliefert hat und unsere Torfrau Johanna Bilger die zu jederzeit der Partie ein großer Rückhalt für ihre Mannschaft war. Auch Laura Of, Johanna Gege und Jessica Amendt hatten einen riesen Anteil am Erfolg der Mannschaft. Alle Spielerinnen des SCV haben diesen tollen 12:11 Sieg hoch verdient und können stolz auf das Erreichte sein. Am nächsten Wochenende steht bereits das schwere Auswärtsspiel gegen den SV Mering an. Also auf geht es Mädels – go, go, go !

Torsten Meier

Es spielten für den SCV: Johanna Bilger (TW), Nina Gruber (3), Amelie Hardegger (3), Leonie Schiller (3), Marleen Sabisch (1), Nicole Fuchs (1), Lea Rinker (1), Jessica Amendt, Johanna Gege, Laura Of, Alicia Staigmüller.

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