Spielberichte – weibliche A-Jugend in der Saison 2026/2027
31.10.26: SC Vöhringen - TSV Niederraunau 25:33 (11:17)
SC Vöhringen unterliegt dem Tabellenführer
Eine schwierige Aufgabe wartete am vergangenen Samstag auf die weibliche A-Jugend des SC Vöhringen. Mit dem TSV Niederraunau gastierte der bislang ungeschlagene Tabellenführer der Bezirksoberliga Süd im Sportpark. Trotz einer engagierten Leistung musste sich der SCV am Ende mit 25:33 (11:17) geschlagen geben.
Die ersten Minuten gelangen den Vöhringerinnen noch recht gut. Beim 6:8 in der 13. Minute war die Partie offen. Allerdings zeichnete sich bereits ab, dass das Angriffsspiel an diesem Tag nicht richtig in Schwung kommen wollte. Jeder Treffer war hart erarbeitet, ein flüssiges Zusammenspiel wollte nur selten entstehen.
Aus einem 7:9 wurde innerhalb weniger Minuten ein Fünf-Tore-Rückstand. Zu einfach machte es der SCV dem Tabellenführer, da es im Rückzugsverhalten nicht gelang, die schnellen Gegenstöße und 2. Welle konsequent zu unterbinden. Niederraunau nutzte dies eiskalt aus und kam zu einfachen Toren. Doch die Gastgeberinnen drehten den Spieß noch einmal um: Mit drei Ballgewinnen und ebenso vielen schnellen Toren kämpften sie sich auf 10:12 heran. Der Aufschwung hielt allerdings nicht lange an. Bis zur Halbzeitpause setzte sich der Tabellenführer erneut ab und nahm eine 17:11-Führung mit in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst eine recht ausgeglichene Partie. Bis zur 42. Minute hielt der SCV beim Stand von 17:23 den Anschluss, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. In der Folge zog Niederraunau das Tempo noch einmal an und baute den Vorsprung bis zur 55. Minute auf zwölf Tore (31:19) aus.
Doch die Vöhringerinnen bewiesen Moral und ließen sich auch vom deutlichen Rückstand nicht entmutigen. Mit einem starken Schlussspurt verkürzten sie innerhalb weniger Minuten von 19:31 auf 24:32. Am verdienten Auswärtssieg der Gäste änderte das allerdings nichts mehr. Am Ende stand eine 25:33-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Für den SC Vöhringen gilt es nun, die positiven Ansätze mitzunehmen und im nächsten Spiel wieder anzugreifen.
SC Vöhringen: Hertel, Amelie (12); Hoke, Lara (4); Steigert, Sophia (4); Albrecht, Lilli (2); Eh, Louisa (1); Springer, Emily (1); Huber, Victoria (1); German, Marie; Groner, Samanta.
18.10.2026: TV Gundelfingen - SC Vöhringen 29:25 (15:14)
Weibliche A-Jugend unterliegt trotz großem Kampf in Gundelfingen
SCV scheitert erneut an der eigenen Chancenverwertung
Mit lediglich acht Spielerinnen trat die weibliche A-Jugend des SC Vöhringen am Sonntag zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison bei der SG Gundelfingen an. Die personelle Situation stellte das Team vor eine große Herausforderung: Zwei Außenspielerinnen, zwei Kreisläuferinnen und drei Rückraumspielerinnen standen zur Verfügung. Besonders Amelie und Magdalena waren gefordert, nachdem sie bereits am Samstag 40 Minuten für die zweite Frauenmannschaft auf dem Feld gestanden hatten. Am Ende unterlag der SCV mit 25:29 und scheiterte erneut an der eigenen Chancenverwertung.
Dabei erwischten die Vöhringerinnen einen starken Start. In den ersten zwölf Minuten legten sie immer wieder einen Treffer vor. Allerdings zeigte sich schon früh das große Manko des SCV: Bereits in den ersten fünf Minuten blieben fünf freie Würfe ungenutzt. Trotz guter herausgespielter Möglichkeiten gelang es den Gästen deshalb nicht, sich entscheidend abzusetzen. Ab Mitte der ersten Hälfte übernahm Gundelfingen zunehmend die Führung. Besonders bitter: Innerhalb von nur zwei Minuten vergaben die Vöhringerinnen drei Siebenmeter, sodass sich die Gastgeberinnen erstmals auf 11:8 absetzen konnten. Doch der SCV ließ sich nicht entmutigen und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 14:15 heran. Insgesamt blieben bereits in der ersten Hälfte mehr als zehn Großchancen ungenutzt.
Bis zum 17:18 in der 38. Minute blieb die Partie völlig offen. Anschließend machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar. Gundelfingen nutzte die nachlassenden Kräfte der Gäste und setzte sich auf 21:17 ab. Die Vöhringerinnen mobilisierten noch einmal alle Reserven und verkürzten auf 20:22. Doch mit nur minimalen Wechselmöglichkeiten fehlte zunehmend die Kraft, um das druckvolle Angriffsspiel aufrechtzuerhalten und in der Abwehr konsequent dagegenzuhalten. Die Gastgeberinnen kamen dadurch zu einfachen Treffern und brachten den 29:25-Erfolg ins Ziel.
Trotz der Niederlage können die SCV-Nachwuchsspielerinnen mit ihrer Leistung zufrieden sein. Sie kämpften bis zum Schluss und gaben sich auch nach Rückschlägen nicht auf. Mit einer konsequenteren Chancenverwertung wäre unter diesen schwierigen personellen Voraussetzungen durchaus mehr möglich gewesen.
Amelie Hertel (9); Magdalena Schmid (8); Sophia Steigert (4); Victoria Huber (2); Johanna Friz (1); Emily Springer (1); Lilli Albrecht; Samanta Groner
03.10.2026: SC Vöhringen – TSV München-Allach 29:31 (10:14)
Knappes 29:31 zum Saisonauftakt
Mit einer am Ende knappen 29:31-Heimniederlage startet die weibliche A-Jugend des SC Vöhringen in die Saison. Die Gäste aus München-Allach waren lediglich mit sieben Spielerinnen angereist, setzten sich am Ende aber aufgrund der besseren Chancenverwertung durch.
Bis zum 7:5 nach gut 15 Minuten gelang es den Vöhringer Spielerinnen immer wieder, einen Treffer vorzulegen und sich mit flüssigem Spiel gute Chancen zu erspielen. Mit den ersten Wechseln erfolgte jedoch ein Bruch im Spiel, das mannschaftliche Zusammenspiel ging verloren. Nach sieben Minuten ohne eigenen Treffer sah sich der SCV plötzlich mit 7:9 im Rückstand. Allach nutzte die vorhandenen Chancen konsequenter und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 10:14 aus, da im Angriff nicht mehr viel gelingen wollte.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten dann den Vöhringerinnen. Schnell konnte der Rückstand auf 15:17 verkürzt werden und der SCV war wieder in Schlagweite zum Gegner. Bis zur 45. Minute pendelte der Rückstand bei zwei Treffern, ehe sich eine spannende Schlussphase entwickelte.
Erneut sechs Minuten ohne eigenen Treffer ließen die Partie zugunsten von München-Allach kippen. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten clever und setzten sich rund zehn Minuten vor dem Ende auf 26:19 ab. Doch der SCV gab nicht auf, riskierte in der Schlussphase mehr, stellte die Deckung offensiver und drückte Tor um Tor heran. Eine Minute vor Schluss war beim 28:30 wieder alles möglich. Doch die Zeit reichte nicht mehr, um die Partie noch auszugleichen.
Die Chancen auf einen doppelten Punktgewinn waren durchaus vorhanden. Letztendlich scheiterten die Rot-Weißen jedoch an ihrer eigenen Chancenverwertung.
Groner, Samanta; Eh, Louisa; Friz, Johanna; Albrecht, Lilli, (2); Hertel, Amelie, (14); Korte, Zoe; Schmid, Magdalena, (5); Hoke, Lara, (3); Steigert, Sophia; German, Marie; Heckmann, Mia Lena; Springer, Emily, (5); Huber, Victoria;
25.07.2026: Turnier Günzburg
Die weibliche A-Jugend des SC Vöhringen Handball war beim Turnier in Günzburg im Einsatz und konnte dabei viele wichtige Erfahrungen sammeln. Nach einem gelungenen Start mit viel Kampfgeist zeigte die Mannschaft sowohl starke Phasen als auch Bereiche, an denen in den kommenden Wochen weiter gearbeitet werden muss.
Im ersten Spiel gegen Heidenheim-Steinheim fand die weibliche A-Jugend zunächst etwas schwer ins Turnier. Die Anfangsphase verlief verschlafen und schnell lag der SCV mit drei Toren im Rückstand. Doch die Spielerinnen bewiesen Moral, kämpften sich zurück ins Spiel und konnten zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen. Leider gelang es nicht, den Vorsprung bis zum Ende zu verteidigen, sodass sich der SCV am Ende mit einem 7:7-Unentschieden zufriedengeben musste.
Auch im zweiten Spiel gegen Oberstaufen dauerte es einige Minuten, bis die Spielerinnen richtig ins Spiel fanden. Erneut geriet der SCV zunächst mit zwei Treffern in Rückstand. Dieses Mal gelang es jedoch, die Partie zu drehen. Mit einer kämpferischen Leistung sicherte sich die weibliche A-Jugend einen verdienten 9:8-Erfolg.
Nach zwei Spielen blieb die Mannschaft somit ungeschlagen und zeigte bereits, dass viel Kampfgeist und Wille vorhanden sind.
Im dritten Spiel gegen Dachau war die weibliche A-Jugend von Beginn an gut im Spiel. Durch klare Spielzüge konnten die ersten beiden Treffer erzielt werden. Danach ging jedoch etwas die Struktur verloren und in der Abwehr agierten die Spielerinnen teilweise zu passiv. Dachau nutzte diese Phase und setzte sich zwischenzeitlich mit drei Toren ab.
Doch die Spielerinnen gaben nicht auf und kämpften sich erneut zurück in die Partie. Beim 8:8 war das Spiel wieder völlig offen. Am Ende reichte es leider nicht ganz zum Sieg und der SCV musste sich mit 11:13 gegen Dachau geschlagen geben.
Vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Nachbarn aus Ulm/Wiblingen hatte der SCV weiterhin alle Chancen, sich als Zweitplatzierter für das Finale zu qualifizieren. Allerdings wartete mit Ulm/Wiblingen eine schwere Aufgabe, denn der Gegner war bis dahin noch ungeschlagen und hatte alle bisherigen Spiele gewonnen.
Zum ungünstigsten Zeitpunkt des Turniers konnten die Spielerinnen jedoch nicht mehr an die Leistungen aus den ersten drei Begegnungen anknüpfen. In der Abwehr fehlte der nötige Biss und die Konsequenz. Auch im Angriff fand die Mannschaft nicht zu ihrem gewohnten Zusammenspiel zurück. Statt gemeinsam Lösungen zu finden, verloren sich die Spielerinnen zu häufig in Einzelaktionen.
Folglich musste sich der SCV mit 13:6 geschlagen geben und verpasste den Einzug ins Finale. Im Spiel um Platz drei ging es anschließend darum, das Turnier mit einer guten Leistung abzuschließen.
Hier traf der SCV erneut auf Dachau. Doch die Kräfte waren inzwischen aufgebraucht und die Luft war etwas raus. Mit einem 4:10 aus Sicht des SCV musste sich die weibliche A-Jugend geschlagen geben und belegte am Ende den vierten Platz im Turnier.
Trotz der zwei eher enttäuschenden letzten Spiele kann die Mannschaft stolz auf die gezeigten Leistungen in den ersten drei Begegnungen sein. Besonders der Kampfgeist und die Moral stimmten: Von Rückständen ließen sich die Spielerinnen nicht entmutigen, kämpften weiter und schafften es immer wieder, ins Spiel zurückzukommen und den Ausgleich zu erzielen.
Auf diese positive Einstellung und die gezeigte Motivation lässt sich in den kommenden Wochen im Training aufbauen. Gleichzeitig hat das Turnier gezeigt, woran die weibliche A-Jugend bis zum Rundenstart Ende September noch arbeiten muss. Es gibt einige Hausaufgaben zu erledigen – und genau diese gilt es nun gemeinsam anzugehen.

































