Rückrunde der Zweiten (M2) in der Saison 2025/2026
Spielplan Rückrunde
| Tag | Datum | Zeit | Heim | Gast | Ergebnis | Bericht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa. | 24.01.2026 | 19:30 | SC Vöhringen 2 | BW Feldkirch 2 | 32:20 | Vor- / Spielbericht |
| So. | 01.02.2026 | 16:30 | TS Dornbirn | SC Vöhringen 2 | 44:23 | Vor- / Spielbericht |
| Sa. | 21.02.2026 | 19:30 | TSG 1847 Leutkirch | SC Vöhringen 2 | 14:24 | Vor- / Spielbericht |
| So. | 01.03.2026 | 17:00 | SC Vöhringen 2 | MTG Wangen 3 | 27:33 | Vor- / Spielbericht |
| So. | 08.03.2026 | 17:00 | SC Vöhringen 2 | HSG Langenargen-Tettnang | Vor- / Spielbericht | |
| Sa. | 14.03.2026 | 20:00 | HV RW Laupheim 2 | SC Vöhringen 2 | 26:26 | Vor- / Spielbericht |
| Sa. | 21.03.2026 | 14:30 | SC Vöhringen 2 | TSG Ehingen/Donau | 24:28 | Vor- / Spielbericht |
| Sa. | 25.04.2026 | 14:30 | SC Vöhringen 2 | TG Biberach 2 | 34:27 | Vor- / Spielbericht |
| Sa. | 02.05.2026 | 14:00 | HC Hard 2 | SC Vöhringen 2 |
25.04.2026: SC Vöhringen 2 : TG Biberach 2 (34:27)
Letztes Heimspiel der Saison.
34 Zuschauer.
0% Nervosität.
100% Kakadu.
Der SC Vöhringen 2 verabschiedet sich mit einem 34:27-Sieg gegen Biberach aus der Heimhalle – und liefert dabei ein Spiel, das man ungefähr so beschreiben kann:
Kontrolliertes Chaos mit Unterhaltungsfaktor.
Starker Start – oder: Wenn der Kakadu früh fliegt
Nach kurzem Abtasten (ca. 30 Sekunden) übernahm Vöhringen das Kommando.
Maximilian Arnold traf, Joel Zang traf, Emil traf – eigentlich trafen alle, die irgendwie in Richtung Tor schauen konnten.
Fun Fact #1:
Nach 20 Minuten hatte Vöhringen mehr verschiedene Torschützen als Biberach Auszeiten.
Die Abwehr stand stabil, vorne lief der Ball – und wenn nicht, wurde einfach geworfen. Funktionierte erstaunlich gut.
Zur Pause: 17:11
Oder wie man intern sagt: „Solide, aber noch Luft für unnötige Spannung.“
Halbzeit: Teamtalk? Nein – Keule-Konferenz
In der Kabine ging es dann – wenig überraschend – nicht um Taktik, Abwehr oder Spielzüge.
Es ging ausschließlich um:
Keule.
Der hatte es nämlich geschafft, in der ersten Halbzeit alles zu treffen… außer das Tor.
Latte, Pfosten, gefühlte Hallenbeleuchtung – man munkelt sogar, dass einmal kurz das Licht geflackert hat, als er geworfen hat.
Fun Fact #2:
Keule war der erste Spieler, der es geschafft hat, mehr Einfluss auf die Hallentechnik als auf die Anzeigetafel zu haben.
Die Konsequenz war klar:
Es wurde ein eigener Spielzug nur für Keule entworfen.
Ziel:
Egal wie – der Mann muss ein Tor machen.
Zweite Halbzeit – Mission Keule
Und tatsächlich:
Direkt nach Wiederanpfiff lief der neu einstudierte „Operation Keule“-Spielzug.
Ball läuft.
Alle blocken.
Keule bekommt den Ball.
Kurze Stille in der Halle.
Alle schauen.
Wurf.
TOR.
Erleichterung auf allen Seiten.
Mitspieler jubeln, als wäre gerade das Spiel entschieden worden.
Keule selbst?
Sichtlich überrascht, dass der Ball diesmal nicht Richtung Hallendecke unterwegs war.
Fun Fact #3:
Der Jubel nach Keules Tor war lauter als bei mindestens drei anderen Treffern zusammen.
Offensiv läuft’s weiterhin
Neben dem historischen Moment lief natürlich auch der Rest des Spiels weiter:
Nico Kast mit 5 Toren – konstant wie ein Metronom
Joel Zang ebenfalls 5 – Würfe teilweise mit Sondergenehmigung
Max Arnold mit 6 Treffern – inklusive Siebenmeter-Garantie
Emil – überall, jederzeit, nicht aufzuhalten
Souverän ins Ziel
Auch wenn Biberach zwischenzeitlich nochmal verkürzte, geriet der Sieg nie wirklich in Gefahr.
34:27. Heimsieg. Saisonabschluss gelungen.
Fazit
Letztes Heimspiel ✔
Viele Tore ✔
Keule trifft endlich ✔✔✔
Eigener Spielzug für einen Spieler ✔
Kontrolle (meistens) ✔
Oder wie man es nach dem Spiel in der Kabine zusammenfasste:
„Am Ende haben alle getroffen. Sogar Keule.“
Bonus-Fun-Fact
Fun Fact #4:
Der eigens einstudierte Spielzug für Keule wird aktuell für die nächste Saison konserviert.
Man weiß ja nie.
Vorbericht
Es ist soweit.
Das letzte Heimspiel der Saison steht an.
Ein Spiel, bei dem es nicht nur um Punkte geht –
sondern um Ruhm, Ehre, Legendenstatus und die Frage, wer nach dem Spiel die Musik in der Kabine auswählen darf.
Ein Spiel, viele Geschichten
Die Saison hatte alles:
Siege, Niederlagen, Diskussionen, unerklärliche Würfe und mindestens drei Situationen, bei denen sich niemand sicher ist, ob das überhaupt regelkonform war.
Und jetzt kommt das Finale im eigenen Wohnzimmer.
Gegner: Biberach
Mission: Nochmal komplett eskalieren – sportlich natürlich.
Das große Unbekannte: Der Gameplan
Insider berichten, dass im Training verschiedene Taktiken getestet wurden:
Angriff über rechts
Angriff über links
Angriff „einfach mal werfen“
Und die neueste Variante: „Wir schauen mal, was passiert“
Welche davon am Samstag angewendet wird, ist aktuell noch streng geheim.
Selbst die Mannschaft weiß es noch nicht.
Torwart-Situation: Ein Fall für Netflix
Auch im Tor bleibt es spannend:
Alwin „The Wall“ Eilert – bereit, fokussiert, vermutlich schon seit Dienstag im Tor stehend.
Eine Wand. Eine Festung. Ein Bauwerk.
Oder doch wieder Sebi –
der Mann, der bewiesen hat, dass man keine Größe braucht, wenn man einfach alles hält, was wichtig ist (und ein paar Dinge, die eigentlich schon drin waren).
Gerüchten zufolge wurde sogar über ein Doppel-Torwart-System gleichzeitig nachgedacht.
Regeltechnisch schwierig – emotional absolut sinnvoll.
Rahmenprogramm: alles oder nichts
Erwartet wird ein Heimspieltag der Extraklasse:
Fans mit Stimmen wie Presslufthämmer
Spieler mit Puls über 180 schon beim Aufwärmen
Diskussionen mit dem Schiri, die auch in einem Podcast funktionieren würden
Und mindestens ein Tor, bei dem danach keiner erklären kann, wie es passiert ist
Das Ziel
Ganz einfach:
Gewinnen
Spaß haben
Und einen Abschluss liefern, über den man noch beim ersten Training der neuen Saison lacht
Oder wie man es intern nennt:
„Einmal noch komplett Kakadu-Modus.“
Samstag. Letztes Heimspiel.
Die Kakadus fliegen ein letztes Mal vor heimischem Publikum.
Mit allem, was sie haben.
Und wenn alles gut läuft,
endet der Abend mit zwei Punkten,
lauter Musik
und Geschichten, die definitiv nicht ganz so passiert sind.
Anwurf. Emotionen. Chaos.
Wir sehen uns in der Halle.
21.03.2026: SC Vöhringen 2 : TSG 1848 Ehingen (24:28)
Heimspieltag in Vöhringen.
Volle Halle, gute Stimmung, alles angerichtet – und am Ende trotzdem keine Punkte für den SC Vöhringen 2.
Gegen die TSG Ehingen setzte es eine 24:28-Niederlage, die sich irgendwie unnötig anfühlt. Aber der Reihe nach.
Früher Schock – Gugi macht’s kurz
Das Spiel war noch nicht mal richtig warm, da wurde es schon… dünn im Kader.
Marc „Gugi“ Gugler erwischte einen dieser Tage, an denen man schneller duscht als spielt. Früh verwarnt, kurz danach mit Rot vom Feld – und plötzlich durfte der SCV fast das ganze Spiel mit leicht verkürzter Rotation bestreiten.
Nicht optimal.
Um es vorsichtig auszudrücken.
Trotzdem im Spiel geblieben
Und trotzdem: Vöhringen hielt dagegen.
Max Arnold traf sicher vom Punkt, Emil (ja, der Mann mit der Nummer 24) war wieder überall unterwegs und netzte fleißig ein. Auch Alwin zeigte sich diesmal nicht nur defensiv, sondern auch offensiv treffsicher.
Immer wieder kam der SCV ran, glich aus oder blieb zumindest dran.
Zur Pause stand ein knappes 11:13, und man hatte das Gefühl: Da geht noch was.
Kast dreht auf – Hoffnung lebt
In der zweiten Halbzeit war es vor allem Nico Kast, der plötzlich beschloss, das Spiel spannend zu halten.
Tor um Tor kämpfte sich Vöhringen zurück, zwischenzeitlich stand es sogar wieder 18:17 für den SCV.
Die Halle war da.
Die Bank war laut.
Und alle dachten kurz: „Heute kippt das Ding.“
Ehingen bleibt eiskalt
Aber Ehingen hatte etwas dagegen.
Immer wenn Vöhringen rankam, hatten die Gäste eine Antwort parat. Besonders Schwabe und Luick trafen zuverlässig, während beim SCV in den entscheidenden Momenten ein paar Chancen liegen blieben.
Dazu kamen ein paar Fehlwürfe, ein vergebener Siebenmeter und insgesamt einfach ein Tick zu wenig Konsequenz.
Am Ende geht die Luft aus
In den letzten Minuten wurde es dann deutlich.
Ehingen nutzte seine Chancen konsequent, während Vöhringen dem Rückstand hinterherlief.
Zwar verkürzte man nochmal, doch am Ende stand ein 24:28 auf der Anzeigetafel.
Fazit
Frühe rote Karte ✔
Starke Moral ✔
Zwischendurch sogar geführt ✔
Am Ende keine Punkte ❌
Ein Spiel, das zeigt:
Mit Kampf kann man viel wettmachen – aber eben nicht alles.
Oder wie man es in der Kabine sagen würde:
„War mehr drin… aber halt auch wieder typisch.“
Jetzt heißt es: Mund abwischen, weiter geht’s.
Vorbericht
Am kommenden Wochenende ist endlich wieder Heimspielzeit, und dieses Mal wartet mit Ehingen ein Gegner, bei dem in der Vergangenheit selten etwas ohne Drama, Diskussion oder zumindest eine fragwürdige Zeitstrafe abgelaufen ist.
Anpfiff für unsere Zweite Mannschaft ist am Samstag 14:30, und wie immer gilt: Wer zu spät kommt, verpasst entweder die besten Tore oder die unnötigsten Fehler.
Die Vorbereitung auf das Spiel verlief wie gewohnt professionell.
Also zumindest teilweise. Während ein Teil der Mannschaft im Training an Spielzügen gefeilt hat, wurde auf der anderen Hallenseite noch diskutiert, wer eigentlich den Ballbeutel mitgebracht hat und warum wieder niemand Harz dabei hat. Trotzdem ist man sich sicher: Wenn alles halbwegs funktioniert, kann man gegen Ehingen auf jeden Fall mithalten – und mit etwas Glück sogar mehr als das.
Besonders im Fokus wird diesmal wieder unsere Defensive stehen.
Nicht, weil sie immer perfekt steht, sondern weil sie meistens genau dann gut funktioniert, wenn keiner damit rechnet. Auch im Angriff hofft man, dass der Ball öfter im Tor landet als an der Latte, am Pfosten oder beim Hallenwart.
Nach dem Spiel der Zweiten lohnt es sich diesmal übrigens besonders, in der Halle zu bleiben.
Direkt im Anschluss zeigt unsere F1, wie Handball mit Tempo, Technik und deutlich weniger Chaos aussieht, bevor danach die M1 das Parkett übernimmt und den Heimspieltag komplett macht.
Es wird also ein voller Handball-Samstag mit allem, was dazugehört – Emotionen, Spannung und vermutlich auch des ein oder andere Hopfenkaltgetränk.
Die Zweite freut sich über jede Unterstützung von der Tribüne.
Denn eines ist klar:
Mit Fans im Rücken spielt es sich leichter – und diskutieren macht gemeinsam sowieso mehr Spaß.
Anpfiff: Samstag 14:30, daheim gegen Ehingen – wir sehen uns in der Halle.
14.03.2026: HV Rot-Weiß Laupheim 2: SC Vöhringen 2 (26:26)
Samstagabend, Derbyzeit in der Rottumhalle.
SC Vöhringen 2 zu Gast bei Laupheim 2 – und wie es sich für ein Derby gehört, gab es alles: Emotionen, Zeitstrafen, wilde Tore, fragwürdige Entscheidungen und am Ende ein Unentschieden, bei dem keiner so richtig wusste, ob man sich freuen oder ärgern soll.
Der Start verlief noch ordentlich.
Max Arnold zeigte früh, dass sein Wurfarm die Winterpause gut überstanden hat und netzte gleich mehrfach ein. Auch Laurens Schug und Emil hielten den SCV im Spiel. Emil war dabei überall zu finden, traf gleich mehrfach und sorgte dafür, dass Vöhringen offensiv nicht den Anschluss verlor.
Dann kam allerdings die Phase, in der bei Vöhringen plötzlich alles gleichzeitig schiefging.
Fehlpässe, verworfene Würfe und zwei Zeitstrafen innerhalb weniger Sekunden sorgten dafür, dass Laupheim davonziehen konnte. Zur Pause lag man mit 13:10 hinten, und auf der Bank wurde ungefähr so motivierend geredet wie in einer Steuerprüfung.
Die zweite Halbzeit: plötzlich konnte jeder werfen
Nach der Pause erinnerte sich Vöhringen wieder daran, dass man eigentlich Handball spielen kann.
Alwin traf vorne gleich mehrfach, was schon deshalb bemerkenswert war, weil er eigentlich überall auf dem Feld auftauchte außer da, wo er laut Aufstellung stehen sollte.
Laurens Schug drehte jetzt richtig auf, Arnold verwandelte sicher vom Punkt und auch Kast und Hagmeier steuerten wichtige Treffer bei.
Auch Emil blieb weiterhin brandgefährlich und schraubte sein Torekonto weiter nach oben, während die Laupheimer Abwehr langsam anfing, an der Realität zu zweifeln.
Langsam, aber sicher kämpfte sich der SCV zurück ins Spiel.
Als Vöhringen kurz vor Schluss sogar in Führung ging, war die Stimmung auf der Bank ungefähr auf dem Level von Meisterfeier, Bierdusche und Hüpfburg gleichzeitig.
Die letzten Sekunden – natürlich völlig unnötig spannend
59:27 – Führung Vöhringen
59:54 – Laupheim trifft zum 26:26.
Natürlich.
Wie sollte ein Derby auch sonst enden.
Doch damit war das Chaos noch nicht vorbei.
Direkt nach dem Anwurf nahm sich ein Vöhringer Spieler ein Herz, blickte kurz zum Tor – und zog vom Anspielkreis über das halbe Spielfeld einfach ab.
Der Ball flog perfekt.
Zu perfekt.
Augenzeugen berichten, dass sich während des Flugs plötzlich eine lokale Gravitationsverschiebung im Bereich der Hallendecke gebildet haben soll, vermutlich ausgelöst durch die Kombination aus Hallenluft, Harzresten und zu viel Adrenalin.
Der Ball wurde dadurch minimal nach oben gezogen, verlor exakt im falschen Moment an Rotation und segelte nicht ins Tor, sondern haarscharf über die Latte.
Mehrere Spieler sind sich sicher, dass der Ball ohne dieses physikalisch nicht erklärbare Ereignis eingeschlagen wäre.
Andere behaupten, die Hallenbeleuchtung habe kurzfristig das Magnetfeld verändert.
Ganz genau wird man es wohl nie herausfinden.
Fazit
Derby ✔
Spannung ✔
Physik außer Kraft ✔
Punkt geholt ✔
Emil on fire ✔
Trainer zufrieden? … wir fragen besser nicht.
Am Ende bleibt ein Unentschieden, viele Geschichten für die Kabine
und die sichere Erkenntnis:
Wenn SC Vöhringen 2 spielt, gelten selbst die Naturgesetze nur eingeschränkt.
Vorbericht
Am Samstagabend steht für den SC Vöhringen 2 ein ganz besonderes Spiel an. Um 20:00 Uhr geht es auswärts gegen Laupheim 2 – und damit ist klar:
Es ist Derbyzeit.
Bei einem Derby gelten bekanntlich eigene Regeln. Tabelle, Statistik und Form spielen plötzlich nur noch eine Nebenrolle. Stattdessen geht es um Einsatz, Emotionen und darum, sich nach dem Spiel beim Gegner nicht wochenlang Sprüche anhören zu müssen.
Rückenwind nach dem Krimi
Mit dem Last-Minute-Sieg vom vergangenen Wochenende im Gepäck reisen die Kakadus mit breiter Brust nach Laupheim. Der Erfolg hat gezeigt, dass die Mannschaft auch in engen Spielen die Nerven behalten kann.
Vor allem die Schlussphase hat noch einmal verdeutlicht, dass beim SCV II alles möglich ist – egal ob schönes Kombinationsspiel oder völliges Chaos mit Happy End.
Und genau diese Mischung braucht es auch in einem Derby.
Torwartfrage sorgt wieder für Gesprächsstoff
Natürlich stellt sich vor dem Spiel wieder die wichtigste Frage der Woche:
Wer steht im Tor?
Alwin „The Wall“ Eilert wäre selbstverständlich bereit.
Die Wand hat trainiert.
Die Wand hat Lust.
Die Wand wäre wie immer kaum zu überwinden.
Doch nach dem letzten Spiel weiß man auch, dass man mit Sebastian „Sebi“ Marko jemanden zwischen den Pfosten hat, der selbst in den verrücktesten Momenten zur Höchstform aufläuft. Seine Siebenmeter-Parade kurz vor Schluss ist noch immer Gesprächsthema in der Kabine.
Ob also Betonwand oder fliegender Mini-Keeper – gefährlich für den Gegner ist inzwischen beides.
Und ganz ehrlich: Ein Derby mit The Wall wäre vermutlich fast unfair.
Derby bedeutet Kampf
In Laupheim wird es laut, eng und körperlich.
Genau die Art Spiel, bei der man von der ersten Minute an dagegenhalten muss.
Wenn der SCV II als Mannschaft auftritt, die Emotionen annimmt und gleichzeitig kühlen Kopf behält, ist auch auswärts alles drin.
Und eines ist sicher:
Bei einem Derby wird nicht schön gewonnen.
Aber gewonnen wird trotzdem gern.
Samstag, 20 Uhr – Laupheim
Derby.
Auswärts.
Kakadus im Anflug.
Und irgendwo im Hintergrund steht vermutlich wieder
The Wall… bereit.
08.03.2026: SC Vöhringen 2 : HSG Langenargen-Tettnang (33:32)
Manche Spiele entscheiden sich durch Taktik.
Manche durch individuelle Klasse.
Und manche durch einen Torhüter, der plötzlich beschließt, zur Legende zu werden.
Genau so ein Spiel war der 33:32-Heimsieg des SC Vöhringen 2.
Die falsche Entscheidung - oder doch die perfekte?
Vor dem Spiel stand Trainer und Mannschaft vor einer schwierigen Frage:
Soll man Alwin „The Wall“ Eilert, die personifizierte Torwand, einsetzen?
Oder gibt man dem Gegner eine faire Chance?
Man entschied sich für Fairness.
Also stellte man Sebastian „Sebi“ Marko ins Tor.
Ein Mann, der auf den ersten Blick vielleicht nicht die Maße eines klassischen Torhüters mitbringt – aber dafür etwas viel Wertvolleres besitzt:
Reflexe. Mut. Und ein Herz, das offenbar aus Titan besteht.
Sebi hält - und hält - und hält
Schon früh im Spiel zeigte sich, dass Sebi heute nicht einfach nur im Tor steht.
Er regiert es.
Wurf um Wurf flog auf ihn zu – aus dem Rückraum, vom Kreis, von außen.
Und immer wieder kam irgendein Körperteil dazwischen.
Hand.
Fuß.
Schulter.
Instinkt.
Man hatte fast das Gefühl, der Ball müsse sich bei ihm vorbeischleichen, um überhaupt eine Chance zu haben.
Während vorne Spieler wie Maximilian Arnold, Joel Zang und Nico Kast wichtige Tore erzielten, hielt Sebi hinten das Spiel offen.
Und das Publikum merkte langsam:
Hier wächst gerade etwas.
Der Moment der Wahrheit
Die Schlussphase hätte dramatischer kaum sein können.
Noch wenige Minuten auf der Uhr.
Unentschieden.
Dann der Schock für Vöhringen:
Siebenmeter für Langenargen-Tettnang.
Die Halle hält den Atem an.
Der Gegner tritt an.
Der Ball liegt bereit.
Und im Tor steht Sebi.
Kein Riese.
Keine Torwand.
Nur ein Mann mit einem Blick, der sagt:
„Nicht heute.“
Der Schütze läuft an.
Wurf.
PARADE.
Nicht irgendwie.
Nicht mit Glück.
Sondern mit einer Reaktion, die so schnell kam, dass vermutlich selbst der Ball kurz überlegt hat, ob er überhaupt geworfen wurde.
Sebi hält den entscheidenden Siebenmeter.
Die Halle explodiert.
Der Siegtreffer
Dieser Moment veränderte alles.
Plötzlich lag die Energie komplett auf Seiten des SCV.
Im nächsten Angriff übernahm Maximilian Arnold Verantwortung – und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter zum 33:32.
Doch allen in der Halle war klar:
Ohne diesen unglaublichen Moment zuvor…
…würde man gerade wahrscheinlich über ein Unentschieden reden.
Fazit
Der SC Vöhringen 2 gewinnt ein dramatisches Spiel.
Mit Kampf.
Mit Teamgeist.
Mit Nerven aus Stahl.
Aber vor allem mit einem Torhüter, der in der entscheidenden Szene gezeigt hat, dass Größe im Handball nicht in Zentimetern gemessen wird.
Sondern in Paraden, Mut und Momenten für die Ewigkeit.
Und an diesem Abend gehörte das Tor nicht einfach einem Torwart.
Es gehörte Sebastian „Sebi“ Marko.
Vorbericht
Sonntag ist wieder Flugtag im Sportpark.
Die Vöhringer Kakadus öffnen die Flügel – und zu Besuch kommt die HSG Langenargen-Tettnang.
Nach der letzten Partie haben die Kakadus noch ein kleines Hühnchen zu rupfen. Genauer gesagt: ein ganzes Körbchen. Vor allem defensiv will man diesmal deutlich stabiler auftreten und dem Gegner weniger freie Würfe servieren als beim letzten Heimspiel.
Schwarm statt Einzelvögel
Der Plan für Sonntag ist eigentlich recht simpel:
Als Schwarm auftreten.
Wenn die Kakadus zusammen verteidigen, zusammen laufen und vorne die Chancen nutzen, wird es für jeden Gegner unangenehm. Besonders im Tempospiel hat der SCV II immer wieder gezeigt, dass er schnell umschalten kann – und genau das soll auch diesmal der Schlüssel sein.
Im Angriff wird viel auf Maximilian Arnold, Lukas Hagmeier und Co. ankommen, während hinten natürlich auch wieder die Defensive gefragt ist, damit der Torhüter nicht das Gefühl bekommt, er bewacht alleine die Voliere.
Heimvorteil nutzen
In eigener Halle will der SCV II von Beginn an zeigen, dass Punkte in Vöhringen nicht einfach mitgenommen werden.
Kein gemütliches Abtasten – sondern direkt Druck, Tempo und Energie.
Denn eines ist klar:
Wenn die Kakadus einmal richtig abheben, wird es laut im Sportpark.
Mission für Sonntag
Abwehr stabilisieren
Tempo nach vorne
Chancen konsequent nutzen
Zwei Punkte im Nest behalten
Sonntag. Heimhalle. Kakadu-Alarm.
Und hoffentlich wieder Flugverkehr Richtung Sieg.
01.03.2026: SC Vöhringen 2 : MTG Wangen 3 (27:33)
Sonntag, Heimhalle, 43 Zuschauer – alles angerichtet für einen erfolgreichen Nachmittag.
Leider hatte die MTG Wangen 3 etwas dagegen.
Früher Gegenwind
Von Beginn an geriet der SCV II unter Druck. Wangen startete wach, nutzte seine Chancen konsequent und zog früh davon. Während Vöhringen noch auf Betriebstemperatur kam, stand es plötzlich 2:8 – und man merkte: Das wird heute kein Selbstläufer.
Besonders Robin Straub auf Seiten der Gäste war kaum zu bremsen und verwandelte selbst vom Siebenmeterpunkt eiskalt. Zwar stemmten sich Maximilian Arnold, Matthias Stetter und Alwin Eilert mit Treffern gegen den Rückstand, doch defensiv bekam man zu wenig Zugriff. Zur Pause stand ein deutliches 9:17 auf der Anzeigetafel.
Mehr Tempo, mehr Mut
In der zweiten Halbzeit zeigte der SCV II dann ein anderes Gesicht. Mehr Bewegung im Angriff, mehr Entschlossenheit im Abschluss. Arnold übernahm Verantwortung, traf insgesamt neunmal, auch Lukas Hagmeier und Nico Kast setzten Akzente.
Zwischenzeitlich verkürzte Vöhringen den Abstand leicht, doch immer wenn Hoffnung aufkam, hatte Wangen die passende Antwort parat. Auch eine Disqualifikation auf Seiten der Gäste brachte keine entscheidende Wende.
Kampf bis zum Schluss
Trotz des Rückstands ließ die Mannschaft den Kopf nicht hängen. In den letzten Minuten wurde weiter Tempo gemacht, Treffer gesammelt und bis zur Schlusssirene gekämpft. Am Ende stand jedoch ein 27:33 auf der Anzeigetafel – eine Niederlage, die vor allem auf die erste Halbzeit zurückzuführen ist.
Fazit
Zu viele Gegentore, zu wenig Zugriff in der Anfangsphase – das war letztlich der Unterschied. Offensiv zeigte das Team Moral und gute Ansätze, defensiv muss man jedoch stabiler auftreten, um solche Spiele enger zu gestalten.
Jetzt heißt es: abhaken, analysieren und im nächsten Spiel wieder als geschlossener Schwarm auftreten.
Vorbericht
Sonntag. Heimspiel.
Während andere gemütlich Kaffee trinken, steigen die Vöhringer Kakadus in den Landeanflug auf zwei Punkte.
Mit der MTG Wangen kommt allerdings kein gemütlicher Sonntagsgegner vorbei. Wangen spielt robust, direkt und hat selten Interesse an langen Begrüßungszeremonien. Wer da nicht wach ist, steht schneller im Rückstand als der Kaffee kalt wird.
Sonntag ist kein Ruhetag
Für den SCV II heißt es:
Von Anfang an Tempo machen, die Abwehr dichtziehen und vorne nicht anfangen, Kunstwürfe für ein Best-of-Video zu sammeln. Harz oder nicht – in der eigenen Halle soll der Ball laufen und der Gegner laufen. Am besten hinterher.
Besonders wichtig wird sein, dass die Kakadus als Schwarm auftreten. Wenn jeder für jeden arbeitet, wird’s laut, schnell und unangenehm für den Gegner. Und genau das soll Wangen spüren – spätestens ab der ersten Parade oder dem ersten Tempogegenstoß.
Die Mission
Hinten stabil stehen
Vorne konsequent abschließen
Keine Sonntags-Blackouts
Und bitte keine „Das wollte ich genauso“-Fehlwürfe
Heimspiele sind schließlich dazu da, Punkte einzusammeln – nicht Gastgeschenke zu verteilen.
Sonntag.
Heimhalle.
Flügel ausfahren.
Die Kakadus sind bereit zum Abheben – und Wangen sollte besser angeschnallt sein.
21.02.2026: TSG 1847 Leutkirch: SC Vöhringen 2 (14:24)
Harzverbot in Leutkirch.
Oder wie wir es nennen: Freiflug für die Vöhringer Kakadus.
Ohne Kleber am Ball war klar: Heute entscheidet Technik – und vielleicht ein bisschen Flügelspannweite. Die Anfangsphase war entsprechend vorsichtig. Der Ball wurde behandelt wie ein rohes Ei, beide Teams tasteten sich heran, und beim zwischenzeitlichen Rückstand (4:3) flatterten die Kakadus kurz etwas nervös.
Doch dann sortierte sich der Schwarm.
Flügel ausgebreitet
Maximilian Arnold übernahm Verantwortung vom Punkt – harzfrei, aber zielsicher. Florian Biberacher legte nach, Yannik Kast traf ebenfalls, und die Abwehr stellte langsam auf „Vogelschutzgebiet – Durchflug verboten“ um.
Zur Pause führte der SCV II mit 11:7. Keine wilde Flugshow, aber eine sehr kontrollierte Formation.
Zweite Halbzeit: Der Schwarm zieht davon
Nach dem Seitenwechsel hoben die Kakadus endgültig ab.
Maximilian Vogler traf in Serie, Tobias Appenrodt und Lukas Hagmeier schlossen sich an. Jeder Angriff wirkte klarer, strukturierter – fast schon elegant.
Und dann war da noch Alwin Eilert. Nicht nur hinten präsent, sondern auch vorne mehrfach erfolgreich – inklusive Trikotwechsel mitten im Spiel. Flexibel wie ein echter Kakadu eben.
Leutkirch kam offensiv kaum noch zur Entfaltung. Die Defensive des SCV II stand kompakt, half sich gegenseitig und ließ nur wenig zu. Aus dem engen Spiel wurde Schritt für Schritt eine klare Angelegenheit.
Fazit
Am Ende steht ein verdienter 24:14-Auswärtssieg.
In einer Halle ohne Harz – aber mit ordentlich Flügelschlag.
Die Vöhringer Kakadus haben gezeigt:
Man braucht keinen Kleber, wenn man als Schwarm funktioniert.
Zwei Punkte im Gepäck.
Selbstbewusstes Geflatter auf der Heimfahrt.
Und ein weiterer Beweis, dass dieser Schwarm weiß, wann er abheben muss.
Vorbericht
Samstagabend. 19:30 Uhr.
Auswärts in Leutkirch.
Und ja – Harzverbot.
Während andere Teams erst einmal ihren halben Liter Haftmittel sortieren, heißt es diesmal: Ball sauber fangen. Ohne Kleber. Ohne Ausreden.
Für den SC Vöhringen 2 wartet damit eine doppelte Herausforderung. Leutkirch ist ohnehin kein angenehmes Pflaster – körperlich, laut, intensiv. Und nun kommt noch die wohl größte taktische Umstellung im Handball dazu: Der Ball fühlt sich plötzlich an wie ein frisch gewaschener Seifenblock.
Genau darauf wurde in der Woche hingearbeitet. Mehr Präzision. Mehr Konzentration. Klare Abläufe. Denn ohne Harz entscheiden Technik, Timing und Nervenstärke – und die braucht es gegen einen heimstarken Gegner allemal.
Klar ist: Wer sich zuerst an die rutschige Realität gewöhnt, verschafft sich Vorteile. Ballverluste werden gnadenlos bestraft, und jedes einfache Tor kann den Unterschied machen.
Samstag. 19:30 Uhr.
Kein Harz. Keine Ausreden.
Jetzt zeigt sich, wer auch ohne Klebstoff zusammenhält.
01.02.2026: TS Dornbirn : SC Vöhringen 2 (44:23)
Beim Auswärtsspiel in Dornbirn feierte der SC Vöhringen 2 ein besonderes Debüt: Alwin „The Wall“ Eilert stand erstmals im Tor. Und man muss sagen: Schon beim Warmmachen war klar – das hier wird keine gewöhnliche Wand. Eher so eine von der Sorte, die man aus Burgen kennt. Dick. Ehrwürdig. Und mit eigenem Schattenwurf.
Die Wand erhebt sich
Von der ersten Minute an zeigte Alwin, warum sein Spitzname nicht zufällig gewählt ist. Er ahnte Würfe, noch bevor sie gedacht wurden, griff nach Bällen, die eigentlich schon als Tor galten, und bewegte sich im Tor mit einer Ruhe, die selbst den Hallensprecher kurz verunsicherte.
Freie Würfe? Weg.
Siebenmeter? Verschwunden.
Abpraller? Eigentum der Wand.
Zeitweise wirkte es, als hätte Dornbirn ernsthafte Zweifel daran, ob dieses Tor überhaupt regelkonform ist.
Druck von allen Seiten
Während vorne um jeden Treffer hart gearbeitet wurde, bekam Alwin im Tor regelmäßig die volle Auswahl an Wurfmöglichkeiten präsentiert – Rückraum, Kreis, Außen, zweite Welle, dritte Welle, vermutlich auch ein Einwurf aus der Kabine.
Und trotzdem: Die Wand hielt. Immer wieder.
Die Statistik schweigt über die Anzahl der Paraden, aber Augenzeugen berichten von Szenen, in denen Dornbirner Spieler nach gehaltenen Bällen kurz innehielten, als müssten sie ihre Lebensentscheidungen überdenken.
Und dann… die Realität
Am Ende steht ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel.
Wer nun denkt, „The Wall“ habe einen schlechten Tag erwischt, liegt allerdings falsch. Ganz im Gegenteil:
Die Wand stand – nur leider manchmal allein.
Denn bei aller Stabilität wirkte die Defensive des SCV II phasenweise eher wie Schweizer Käse: löchrig, gut durchlüftet und ideal für Durchbrüche aller Art.
Dass es trotzdem nicht noch deutlicher wurde, ist ausschließlich Alwin zu verdanken – oder wie es ein Mitspieler formulierte:
„Ohne ihn wär’s dreistellig geworden.“
Fazit
Das Ergebnis liest sich klar.
Die Leistung im Tor auch.
Alwin „The Wall“ Eilert hat bewiesen, dass die Bezeichnung Wand absolut gerechtfertigt ist.
Jetzt gilt es nur noch, dafür zu sorgen, dass er nicht mehr das Gefühl hat, alleine eine Baustelle zu bewachen.
Die Wand steht.
Der Mörtel kommt im nächsten Spiel.
Vorbericht
Nach dem gelungenen Start in die Rückrunde geht es für den SC Vöhringen 2 am kommenden Sonntag wieder über die Grenze. Ziel: Dornbirn.
Ein Auswärtsspiel, das traditionell alles bereithält – lange Anfahrt, körperbetonten Handball und eine Halle, in der es selten leise wird.
Mit dem Rückenwind des letzten Heimsiegs reist die Mannschaft selbstbewusst an. Die Trainingswoche war geprägt von guter Stimmung, hoher Intensität und dem festen Willen, den nächsten Schritt zu machen. Klar ist: In Dornbirn wird nichts geschenkt – jeder Meter, jedes Tor und jeder Punkt muss hart erarbeitet werden.
Dornbirn gilt als unangenehmer Gegner, der besonders vor heimischem Publikum über Kampf und Emotion kommt. Für den SCV II bedeutet das, von Beginn an wach zu sein, die Zweikämpfe anzunehmen und Ruhe zu bewahren, wenn das Spiel einmal hektisch wird.
Der Fokus liegt darauf, die eigenen Stärken erneut auf die Platte zu bringen: stabile Abwehr, schnelles Umschaltspiel und Geduld im Angriff. Wenn das gelingt, ist auch auswärts etwas möglich.
Sonntag. Dornbirn.
Ein weiteres Kapitel der Rückrunde – und die Chance, den positiven Trend fortzusetzen.
24.02.2026: SC Vöhringen 2 : BW Feldkirch 2 (32:20)
Kurze Zusammenfassung für alle, die noch nicht ganz wissen, was passiert ist:
Wir haben gewonnen. Deutlich. Sehr deutlich.
Nach der Winterpause war erst mal die Frage: Können wir’s noch?
Antwort: Ja.
Und Feldkirch durfte das 60 Minuten lang live miterleben.
Erste Halbzeit
Hinten stand die Abwehr wie ein schlecht gelaunter Türsteher:
„Du kommst hier nicht rein.“
Vorne lief der Ball, jeder durfte mal, keiner musste – und zur Pause stand’s 15:9.
Kurz gesagt: kontrolliert, souverän, erwachsen (zumindest handballerisch).
Zweite Halbzeit
Dann haben wir beschlossen, das Ganze nicht unnötig spannend zu machen.
Tempo hoch, einfache Tore, Feldkirch am Schnaufen.
Irgendwann war der Vorsprung so groß, dass selbst der Schiri kurz überlegen musste, ob das noch fair ist.
Jeder hat geliefert, jeder hat gerannt, und wenn mal was nicht geklappt hat, war’s egal – der Nächste hat’s ausgebügelt.
So muss das.
Highlight des Spiels
Als Feldkirch Mitte der zweiten Halbzeit hoffnungsvoll zur Anzeigetafel geschaut hat – in der Hoffnung, sie würde vielleicht ausgehen.
Spoiler: Tat sie nicht.
Fazit
2 Punkte
Starkes Comeback nach der Winterpause
Niemand verletzt
Selbstvertrauen getankt
Genau so startet man in die Rückrunde.
Jetzt duschen, regenerieren, genießen.
Und nächste Woche: genau da weitermachen.
SC Vöhringen:
Felix Gebhard (8), Joel Zang (6/1), Hannes Dorn (4/1), Maximilian Vogler (4), Florian Biberacher (3), Yannik Kast (3), Lukas Hagmeier (3), Tobias Appenrodt (1/1), Marc Gugler (1/1), Max Obst, Alwin Eilert, Maximilian Arnold, Peter Frank
Vorbericht
Nach der Winterpause ist Schluss mit Pause: Der SC Vöhringen 2 startet am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen BW Feldkirch in die zweite Saisonhälfte. Nach Wochen ohne Pflichtspiel ist die Vorfreude groß, endlich wieder vor heimischem Publikum auf der Platte zu stehen.
Die spielfreie Zeit wurde genutzt, um Kräfte zu sammeln, kleinere Wehwehchen auszukurieren und den Fokus neu zu schärfen. Jetzt geht es darum, diesen Schwung mitzunehmen und von der ersten Minute an präsent zu sein. Trainer Arnold machte im Training unmissverständlich klar:
„Die Pause ist vorbei – jetzt zählt’s.“
Mit BW Feldkirch wartet ein Gegner, der für intensiven, körperbetonten Handball steht und keine einfachen Aufgaben verteilt. Gerade nach der Winterpause ist Geduld gefragt, denn der Rhythmus kommt oft erst mit den ersten Spielminuten. Umso wichtiger wird eine stabile Abwehr und ein konzentrierter Start sein.
Die Trainingswoche zeigte eine motivierte Mannschaft, die wieder richtig Lust auf Handball hat. Die Stimmung stimmt, der Fokus ist da – und der Wille, den Heimauftakt erfolgreich zu gestalten, ebenfalls.
Ein erstes Spiel nach der Winterpause ist immer ein Prüfstein.
Ein Heimspiel ist die Chance, direkt ein Zeichen zu setzen.


















