Rückrunde der Ersten (M1) in der Saison 2025/2026
Spielplan Rückrunde
| Tag | Datum | Zeit | Heimmannschaft | Gastmannschaft | Ergebnis | Bericht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa. | 10.01.2026 | 20:00 | TV Steinheim/A. | SC Vöhringen | 26:25 (13:10) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 07.02.2026 | 19:30 | SC Vöhringen | MTG Wangen 2 | 30:32 (14:14) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 21.02.2026 | 19:30 | TV Treffelhausen | SC Vöhringen | 30:30 (12:15) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 28.02.2026 | 19:30 | TSV Lindau | SC Vöhringen | 28:35 (16:17) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 07.03.2026 | 17:30 | SG Lauterstein 2 | SC Vöhringen | 29:24 (14:15) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 21.03.2026 | 19:30 | SC Vöhringen | HSG Oberkochen/Königsbronn | 26:27 (14:17) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 28.03.2026 | 20:00 | TV Weingarten Handball | SC Vöhringen | 27:23 (16:12) | Vor-/Spielbericht |
| So. | 12.04.2026 | 17:00 | SC Vöhringen | TSG Schnaitheim | 30:27 (13:13) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 18.04.2026 | 19:00 | HC Lustenau | SC Vöhringen | 33:24 (15:13) | Vor-/Spielbericht |
| Sa. | 25.04.2026 | 19:30 | SC Vöhringen | TG Biberach | 26:25 (12:14) | Vor-/ Spielbericht |
| Sa. | 02.05.2026 | 18:00 | TV Altenstadt | SC Vöhringen | Vor-/ Spielbericht |
02.05.26: TV Altenstadt - SC Vöhringen; Samstag 18:00 Uhr Geislingen
Vorbericht: SC Vöhringen Handball – Saisonfinale beim Meister Altenstadt
Zum letzten Mal in der Landesliga-Saison 2025/26 heißt es für die Handballer des SC Vöhringen: Schuhe schnüren, Ball einharzen und noch einmal alles auf die Platte bringen. Am Samstag, 02. Mai, um 18 Uhr gastiert der SCV in der Michelberghalle in Geislingen/Steige beim bereits feststehenden Meister der Männer-Landesliga Staffel 4.
Für beide Mannschaften geht es tabellarisch um nichts Entscheidendes mehr – dennoch wollen sich die Vöhringer mit einer starken Leistung aus der Saison verabschieden. Ein besonderes Kuriosum des Spielplans: Mit dem letzten Saisonspiel schließt sich zugleich der Kreis, denn bereits zum Auftakt der Runde standen sich beide Teams gegenüber. Damals musste sich der SCV im heimischen Sportpark nach großem Kampf knapp mit 21:22 geschlagen geben. Zwischenzeitlich hatten die Vöhringer die Partie mit einem starken 9:4-Lauf gedreht, standen am Ende jedoch ohne Punkte da.
Im Rückspiel wartet auf die Vöhringer Offensive nun noch einmal echte Schwerstarbeit. Altenstadt stellt mit großem Abstand die beste Defensive der Liga und kassierte im Schnitt nur knapp 24 Gegentore pro Partie. Zudem gelang es in dieser Saison keiner Mannschaft, etwas Zählbares aus Altenstadt mitzunehmen – die Gastgeber haben in eigener Halle weiterhin eine komplett weiße Weste. Die starke Abwehr in Kombination mit der makellosen Heimserie bildete die Grundlage für die verdiente Meisterschaft.
Dennoch möchte der SC Vöhringen beim Meister, der im Anschluss an die Partie sein traditionelles GRillfest feiern wird, noch einmal seine Auswärtsstärke unter Beweis stellen und mit einem positiven Erlebnis in die Sommerpause gehen.
Je nach Ausgang der übrigen Begegnungen wird der SC Vöhringen die Saison auf Rang sechs bis acht abschließen. Unabhängig davon ist das Ziel klar: Noch einmal 60 Minuten Vollgas geben und sich mit einer engagierten Leistung aus der Spielzeit verabschieden.
25.04.2026: SC Vöhringen – TG Biberach 26:25 (12:14)
Spielbericht
Derbysieg im letzten Heimspiel
Mit einem 26:25 (12:14)-Erfolg im letzten Heimspiel gegen Biberach verabschieden sich die Vöhringer Handballer aus dem Sportpark in die Sommerpause. Der Derbysieg musste dabei hart erarbeitet werden und zum Ende des Spiels schlug das Pendel immer mehr in Richtung des SCV.
Bis zum 12:12 nach 26 gespielten Minuten wechselte die Führung mehrmals, ohne dass sich ein Team mehr als zwei Treffer absetzten konnte. Der Vöhringer Rapp eröffnete mit einem Treffer aus dem Rückraum, die Gäste waren zwei Mal über den Kreis erfolgreich (3:3; 5.). Eine der wenigen Zeitstrafen im Spiel nach acht Minuten für den Biberacher Sandu endete ohne einen Treffer der Teams, u. a. weil Rapp das leere Tor verfehlte und nur den Pfosten traf. Das 7:6 (15.) erzielte Hoke per Konter, ehe Rapp nach einem gehaltenen Ball von Mitrofan auf 8:6 stellte. Schnell glichen die Gäste per Doppelpack von Fimpel wieder aus. Zum Ende der ersten Hälfte machten es die Vöhringer Abwehrspieler den Biberacher Angreifer oft zu einfach. Zu frei kamen sie aus dem Rückraum zum Wurf und dementsprechend wenig bekam Mitrofan zum Halten. Die letzten Minuten vor der Halbzeit gelang dem SCV kein eigener Treffer, stattdessen musste man zusehen wie sich die TG auf 12:14 absetzte. Mit dem Pausenpfiff verwarf Rapp einen Strafwurf, indem er ihn an die Latte nagelte.
Nach dem Seitenwechsel wurde der SCV erst Mal geblockt, und lief Gefahr mit drei Treffern in Rückstand zu geraten. Glücklicherweise eroberte die Abwehr den Ball und Eisenmann vesenkte den Konter zum 13:14. Den nächsten Strafwurf für den SCV vergab Schug, auch die Gäste aus Biberach vergaben durch Böck einen 7m. Wohl überlegt vollendete Schmid von rechts Außen, das 15:15 bescherte Eisenmann per Gegenstoß. Mit dem 7. Feldspieler versuchten die Gäste den SCV aus dem Tritt zu bringen, ließen den Versuch aber nach wenigen Angriffen ohne Erfolg wieder bleiben. Ab der 42. Minunte ließ die Zielstrebigkeit bei den Gästen immer mehr nach. Die Angriffe waren nicht mehr so druckvoll wie zuvor und Torhüter Mitrofan bekam immer öfters die Finger an den Ball. Laurens Schug war nun so richtig in Spiellaune und erzielte zusammen mit Lino Schmid die nächsten sieben Vöhringer Treffer. Beim 22:20 (49.) ließen Eisenmann und Schmid mit klaren Torchancen die Möglichkeit liegen, sich auf drei Treffer abzusetzen. Nachdem der Biberacher Braun beim Strafwurf am Pfosten scheiterte, gelang Schmid über den Innenpfosten die erstmalige drei Tore Führung beim 24:21 (54.). Die Gastgeber leisteten sich zwei Angriffe ohne Torerfolg, was Biberach dankend annahm und auf 24:23 verkürzte. Doch Rapp und nochmals Schmid per Strafwurf brachten den SCV auf die Siegerstraße, Biberach konnte lediglich noch zum 26:25 mit der Schlusssirene verkürzen. Die letzten beiden Spielminuten mussten die Gäste in Unterzahl spielen, da sie noch eine Zeitstrafe gegen die Bank bekamen.
Mit dem Derbysieg im Rücken geht es nächste Woche noch zum Meister Altenstadt, zum wirklich letzten Saisonspiel 25/26. Ausschlaggebend für den Heimerfolg war, dass man das Gefühl hatte, dass der SCV zum Ende des Spiels noch mehr Power hatte und in der Schlussphase noch zulegen konnte. Zu Beginn des Spiels war es vor allem Rapp der Akzente setzen konnte, Mitte der zweiten Hälfte dann Schmid und Schug. Im Vergleich zu sonstigen Spielen der Saison zeigte das Vöhringer Team eingespielter und druckvoller im Angriff. Auch die Zahl der technischen Fehler war gering, was letztendlich half, um auf die Siegerstraße einzubiegen.
Wie bereits im Vorfeld angekündigt wurden nach dem Spiel Leon Guckler, Jeremias Hoke, Christoph Klingler und Filip Matijevic durch Abteilungsleiter Malte Wittkugel verabschiedet. Kevin Betz ließ es sich nicht nehmen, persönliche Worte an Christoph und Jeremias zu richten, da sie viele gemeinsame Jahre des Handballs miteinander verbracht haben.
SC Vöhringen - TG Biberach: 26:25 (12:14)
25.04.2026 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 250
SC Vöhringen: Patrick Rapp (8), Lino Schmid (6), Laurens Schug (5), Sven Eisenmann (2), Alexander Henze (2), Elias Klement (2), Jeremias Hoke (1), Niklas Appenrodt, Luca Maximilian Betz, Manuel Edel, Peter Frank, Luka Gegic, Leon Guckler, Marc Heiter, Hannes Kaifel, Andrei Mitrofan Offizielle: Kevin Betz, Thilo Brugger, Fabian Hermann, Christoph Klingler
TG Biberach: Lukas Fimpel (6), Valentin Istoc (5), Simon Krattenmacher (5), Costel Daniel Manea (3), Philip Ischebeck (2), Luis Braun (1), Jonas Frey (1), David Kleineikenscheidt (1), Mihai-Marcel Sandu (1), Bogdan Ionut Botezatu, Markus Böck, Petru Danut Drenceanu, Florian Kärcher, Tim Schätzle, Silas Unseld Offizielle: Daniel Krais, Mihut Pancu, [Name nicht verfügbar]
Schiedsrichter: Frank Rau, Detlev Träger
Zeitnehmer: Andreas Heinrich
Sekretär: Tobias Baumgart
Vorbericht: Letztes Heimspiel der Saison – Derby gegen TG Biberach
Am kommenden Samstag, 25. April 2026, steht für den SC Vöhringen das letzte Heimspiel der Landesliga-Saison 2025/26 auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfängt der SCV im Sportpark Vöhringen die TG Biberach zum Derby.
Für beide Mannschaften geht es tabellarisch zwar nur noch um die abschließende Platzierung, dennoch verspricht das Duell Spannung und Brisanz. Gerade in einem Derby gegen die jeweiligen Nachbarn ist zusätzliche Motivation meist garantiert. Für die Gäste, derzeit auf Platz 5, ist es bereits das letzte Saisonspiel, während der SCV eine Woche später noch einmal auswärts gefordert ist.
Im Hinspiel Anfang Oktober zeigte der SCV vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Offensivleistung und erzielte lediglich vier Treffer bis zur Pause. Durch eine deutliche Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel kämpfte sich die Mannschaft noch einmal auf 14:11 heran, musste anschließend jedoch erneut bis zum 21:14 abreißen lassen. In einer spannenden Schlussphase fehlte am Ende nur ein Tor, sodass man sich knapp mit 23:24 geschlagen geben musste.
Nun bietet sich im Rückspiel die Gelegenheit zur Revanche. Die Vöhringer Männer wollen sich im letzten Heimauftritt der Saison mit einer starken Leistung und idealerweise zwei Punkten von ihrem Publikum verabschieden. Dafür wird es nochmals eine engagierte und kämpferische Vorstellung brauchen, denn die körperlich robuste TG Biberach wird dem SCV alles abverlangen.
Die Mannschaft freut sich ein letztes Mal in dieser Saison auf die Unterstützung der heimischen Fans und hofft auf eine stimmungsvolle Kulisse im Sportpark.
Leider bringt so ein letztes Heimspiel auch immer das Thema Verabschiedungen auf die Tagesordnung. Nach dem Spiel werden Leon Guckler, Jeremias Hoke und Christoph Klingler verabschiedet. Bleiben sie in der Halle und geben den Verabschiedungen einen gebührenden Rahmen. Gesonderte Berichte dazu dann in naher Zukunft.
18.04.2026: HC Lustenau – SC Vöhringen 33:24 (15:13)
Spielbericht
Mit der höchsten Auswärtsniederlage der Saison kehren die Vöhringer Handballer aus Vorarlberg zurück. Bei der 33:24- Niederlage in Lustenau sah es bis zum 13:15 Halbzeitstand aus SCV-Sicht noch vielversprechend aus, doch zum Ende fehlten die Wechselmöglichkeiten. U. a. fehlten Rapp, Henze und Guckler, somit blieben Coach Betz mit Hoke und Kaifel nur zwei gelernte Halbspieler für die Rückraumhalbpositionen übrig.
Im ersten Drittel des Spiels zeigten die Rot- weißen eine richtig gute Auswärtspartie. Einziges Manko: die zahlreich schön herausgespielten Chancen blieben zu häufig ungenutzt. Bis zum 7:7 (17.) gelang es immer wieder einen Treffer vorzulegen, den Lustenau postwendend ausglich. Beim 9:9 (22.) vergab Schug einen Strafwurf, konnte sich aber den Abpraller angeln und anschließend zur 10:9- Führung treffen. Lustenau vergab in der 26. Minute beim 12:12 bereits den zweiten Strafwurf, doch mangels Chancenverwertung konnte Vöhringen daraus kein Kapital schlagen. Seine zweite Zeitstrafe sah Eisenmann in der 27. Minute, Kaifel folgte ihm in der 34. Minute. Für Trainer Betz eine große Herausforderung, musste er doch zwei seiner wichtigen Abwehrspieler an diesem Tag gezielt einsetzen, um sie nicht der Gefahr einer roten Karte auszusetzen.
Nach dem 15:13 Halbzeitstand zogen die Gastgeber schnell auf 17:13 davon (32.), vergaben anschließend den dritten Strafwurf. Das gab dem SCV nochmals Mut und beim 20:18 (38.) war der Anschluss wieder geschafft. Ab der 40. Minute kippte das Spiel immer mehr auf die Seite der Gastgeber. Gegen die körperlich starken Vorarlberger mussten viele Körner eingesetzt werden und dies merkte man den Gästen mit zunehmender Spieldauer an. Tor um Tor zog der HCL den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen davon, auch weil Vöhringen mit den sich bietenden Möglichkeiten weiter großzügig umging und nicht in Tore umsetzte.
Das deutliche Endergebnis täuscht etwas über die gute kämpferische Auswärtsleistung hinweg. Damit ging auch der direkte Vergleich an Lustenau, die den SCV in der Tabelle überholten und nun vor dem SCV auf Platz 7 stehen.
Nächste Woche kommt es im letzten Heimspiel der Saison 25/26 noch zum Derby gegen Biberach, ehe dann noch das Auswärtsspiel beim Meister Altenstadt ansteht.
HC Lustenau - SC Vöhringen: 33:24 (15:13)
18.04.2026 - 19:00 Uhr, Lustenau, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 200
HC Lustenau: Simon Fritsch (6), Nico Tomasini (5), Asim Kapic (4), Roland Vogel (4), Kilian Dorn (3), Stefan König (3), Manuel Schmitt (3), Robin Kritzinger (2), Noel Dimai (1), Benjamin Horeschy (1), Matthias König (1), Emanuel Baldauf, Michael Jochum, Stefan Wild Offizielle: Dennis Dioso, [Name nicht verfügbar]
SC Vöhringen: Laurens Schug (5), Sven Eisenmann (4), Jeremias Hoke (4), Luka Gegic (3), Hannes Kaifel (3), Manuel Edel (2), Marc Heiter (2), Niklas Appenrodt (1), Luca Maximilian Betz, Peter Frank, Elias Klement, Andrei Mitrofan, Mika Stang Offizielle: Kevin Betz, [Name nicht verfügbar]
Vorbericht
Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison reist der SC Vöhringen Handball am Samstagabend ins benachbarte Vorarlberg. Gegner ist um 19:00 Uhr der HC Lustenau in der Gymnasiumsporthalle. Der Blick auf die Tabelle der Landesliga Staffel 4 zeigt ein Duell gegen einen dirketen Nachbarn: Der SC Vöhringen rangiert aktuell mit 19:19 Punkten auf Platz 7, während der HC Lustenau mit 17:21 Punkten direkt dahinter auf Rang 8 liegt. Beide Teams bewegen sich also auf Augenhöhe, was eine spannende Partie erwarten lässt. Allerdings spricht die aktuelle Form klar für die Gastgeber, die seit sechs Spielen ungeschlagen sind und sich in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert haben. 13 seiner 17 Punkte holte der HCL im Kalenderjahr 2026 und scheint jetzt so richtig in der Landesliga angekommen zu sein. Setztes es im Herbst noch teilwiese deutliche Niederlagen, waren es 2026 nur noch Niederlagen mit 2 oder 3 Toren. Für den SCV scheint dies also eine richtig schwere Auswärtshürde zu werden, auch wenn es der Tabellenstand nicht vermuten lässt.
Das Hinspiel zwischen beiden Teams war nichts für schwache Nerven. Der SCV setzte sich damals knapp mit 37:35 durch. In einer Partie mit ständig wechselnden Führungen konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, ehe Vöhringen am Ende das glücklichere Ende für sich hatte und die zwei Punkte sichern konnte. Die Vöhringer gehen dennoch mit Selbstvertrauen in die Partie, nachdem am vergangenen Spieltag gegen TSG Schnaitheim in den Schlussminuten noch ein Sieg erkämpft wurde. Nun gilt es, auch auswärts wieder eine bessere Leistung zu zeigen und insbesondere den schwachen Auftritt in Weingarten vergessen zu machen.
12.4.2026: SC Vöhringen – TSG Schnaitheim 30:27 (13:13)
Spielbericht: Vöhringen rettet Heimsieg in den letzten Minuten
Mit einem unerwarteten 6:0- Lauf in den letzten Spielminuten hat der SC Vöhringen sein Heimspiel gegen Schnaitheim mit 30:27 (13:13) gewonnen. Dabei deutete in der 2. Halbzeit nichts darauf hin, dass es dem SCV gelingen sollte, das Spiel nochmals an sich zu reißen. Dementsprechend stimmungsvoll wie seit langen nicht mehr, wurden die letzten Minuten des Spiels durch die Fans begleitet.
Bis zur 17. Minute beim Stand von 10:7 startete Vöhringen richtig gut uns Heimspiel. Hellwach war Sven Eisenmann auf links außen zu Beginn des Spiels, drei der ersten fünf Vöhringer Tore bis zum 5 : 3 (7.) erzielte er. Eine folgende Überzahlsituation veredelten Schug per Strafwurf und Hoke zum 7 : 3. Dem 7:4 ließ erneut Schug einen Treffer ins leere Tor vom Anspiel aus folgen. Ungenauigkeiten und Fehlpässe häuften sich auf Seiten der Gastgeber, Rapp und Eisenmann erneut ins leere Tor konnten noch zum 10:7 (17.) vollenden. Eine Zeitstrafe gegen Rapp nutzt Schnaitheim zum Anschluss, die Illertaler vergaben freistehend oder trafen den Pfosten. Zahn Minuten ohne eigenen Treffer brachten die TSG mit 10:12 in Führungen und die gute Anfangsphase des SCV war dahin. Die Gäste nagelten einen Strafwurf an die Latte, Rapp traf mit der Sirene zum 13:13- Halbzeitstand.
Bis zum 15:15 zu Beginn der zweiten Hälfte sah es noch gut aus, doch dann geriet Vöhringen immer zu schnell zu einfach in Rückstand. Aus einem 17:19 wurde nochmals ein 20:20 (44.), das mit viel Kraft und Einsatz erkämpft wurde. Nur 10 Tore in den letzten 28 Spielminuten, eigentlich zu wenig, um zu Hause zu bestehen. Glück für den SCV, dass auch die Gäste jetzt immer wieder Fehler einstreuten oder die gute Vöhringer Abwehr immer wieder den Ball abfangen konnte. Nun kam auch noch Pech dazu, einen gehaltenen Ball musste Andrei Mitrofan retten und boxte ihn dabei genau in die Hände des Gegners, der dankend ins leere Tor einwarf. Unter Zeitdruck traf Rapp den Pfosten, Schnaitheim konterte und setzte sich wieder mit drei Treffer zum 22:25 (50.) ab. In der 54. Minute beim 24:27 deute so gar nichts auf eine Wende hin. In der Abwehr den Ball erkämpft, vorne ein Stürmerfoul, wie soll man da die Wende schaffen? Die Stimmung war in diesen Minuten schon aufgeheizt, da Schug wurde nach einem Schrittfehler am Kopf getroffen wurde. Zwei Mal Schug und Rapp konnten den Ausgleich zum 27:27 (56.) erzielen und der Sportpark kochte. Mit viel Unterstützung ging es in die letzten Spielminuten. Hoke per 2. Welle erzielte die Führung und spätestens als Eisenmann unter Zeitspiel ein Rückraumtreffer zum 29:27 gelang, waren die Heimfans 45 Sekunden vor dem Ende oben auf. Nach einem unglücklichen Kopftreffer sah Rapp die rote Karte. Beim folgenden Strafwurf erwischte der Schnaitheimer Mühlberger Torhüter Frank am Kopf und musste ebenfalls vom Feld. So wurde das Spiel in Gleichzahl beendet. Den umjubelten Schlusspunkt setzte Hoke zum 30:27 ins Netz und machte den Vöhringer Fans damit ein kleines Geschenk mit dem ersten Heimsieg 2026. Zum Ende des Spiels kam mal wieder so richtiges stimmungsvolles Sportparkfeeling auf, was die Mannschaft um Kevin Betz und Christoph Klinger dankend zurückgab. Leidenschaftlich wurden die letzten Treffer gefeiert, sowohl als Mannschaft, als auch mit den Fans. Besonders gut in Form zeigte sich heute Schug, Eisenmann und Hoke, die ihre Mannschaft mit gemeinsamen 22 Treffern zum Sieg führten.
SC Vöhringen: Sven Eisenmann (8), Jeremias Hoke (7), Laurens Schug (7/4), Patrick Rapp (5), Marc Heiter (2), Alexander Henze (1), Niklas Appenrodt, Luca Maximilian Betz, Manuel Edel, Peter Frank, Luka Gegic, Leon Guckler, Hannes Kaifel, Elias Klement, Andrei Mitrofan Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Thilo Brugger, Christoph Klingler
TSG Schnaitheim: Aaron Benz (6), Johannes Mühlberger (4), Oliver Aeugle (3), Christopher Braumann (3), Lukas Früholz (3), Jonas Kohler (2), Lukas Krafft (2), Matthias Montag (2), Elias Benz (1), Philipp Krafft (1), Tim Benz, Janik Hermann, Sebastian Mruk, Lenny Pommerenke, Robin Schmeißer, Julian Wagner Offizielle: Thomas Feil, Daniel Köpf, Alessa Riehl, Steffen Stängle
Schiedsrichter: Marius Baur, Helmut Maier
Vorbericht
Mit einem ungewohnten Heimspiel am Sonntag startet der SC Vöhringen in die entscheidende Phase der Saison. Vier Partien stehen noch auf dem Programm – zwei davon vor heimischer Kulisse. Zum Auftakt dieser Schlussserie empfangen die Vöhringer die TSG Schnaitheim im Sportpark.
Die Ausgangslage verspricht ein Duell auf Augenhöhe: Beide Teams befinden sich im gesicherten Mittelfeld der Landesliga Staffel 4 und haben weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Dennoch geht es für beide Seiten darum, die Saison mit positiven Eindrücken abzuschließen und mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen.
In guter Erinnerungen hat der SCV an das Hinspiel Anfang Dezember. Damals setzte sich Vöhringen auswärts mit 28:25 durch und zeigte eine geschlossene, kämpferisch starke Mannschaftsleistung. Besonders hervor tat sich dabei Laurens Schug mit zwölf Treffern. Auch defensiv überzeugte die Mannschaft und setzte die taktischen Vorgaben des Trainerduos konsequent um. Dies war der einzige Auswärtssieg im Kalenderjahr 2025.
Nach einem bislang durchwachsenen Jahr 2026 bietet sich nun die Chance, die Punkteausbeute zu verbessern. Vor heimischem Publikum möchte der SCV an die Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und sich mit einem Erfolgserlebnis in die verbleibenden Wochen bringen.
Die Gäste aus Schnaitheim reisen ebenfalls mit einer längeren Durststrecke an: Seit sechs Spielen wartet die TSG auf einen doppelten Punktgewinn. Dennoch konnte das Team im Saisonverlauf bereits mehrfach auswärts punkten und wird alles daransetzen, diese Serie in Vöhringen zu beenden.
Für den SCV gilt es daher, von Beginn an konzentriert aufzutreten, in der Abwehr kompakt zu stehen und im Angriff die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Auch wenn es tabellarisch um nicht mehr viel geht, möchte die Mannschaft um Kapitän Henze im Sportpark Selbstvertrauen für die schweren Aufgaben zum Saisonende gegen Biberach und in Altenstadt tanken.
Stimmungsvoll dürfte es auf jeden Fall werden. Die TSG wird mit einem Fanbus anreisen, denn im Vorspiel der Frauen um 14:30 Uhr kommt es zu einem echten Spitzenspiel. Der SCV auf Platz 3 empfängt ebenfalls Spitzenreiter Schnaitheim, wobei sich Schnaitheim mit einem Sieg die Meisterschaft holen kann.
28.3.2026: TV Weingarten – SC Vöhringen 27:23 (16:12)
Den Vöhringer Handballern ist am Samstag genau das passiert, was man eigentlich tunlichst vermeiden wollte: Mit einer 27:23- Niederlage beim Tabellenvorletzten Weingarten kehrten die SCV´ler aus Oberschwaben zurück und haben die Chance verpasst, ihr bisher mageres Punktekonto im Jahr 2026 zu verbessern. Weingarten gelang damit erst der 2. Saisonsieg, am feststehenden Abstieg ändert dies aber wenig. Die Illertaler hingegen nisten sich im hinteren Mittelfeld der Tabelle ein und haben nun drei Punkte Rückstand auf die vordere Hälfte der Tabelle.
Bis zum 6:6 (15.) sah es für Vöhringen noch ganz gut aus. Rapp und Kaifel waren mit fünf der sechs Treffer in Spiellaune, Mitrofan im Tor konnte den ersten Strafwurf entschärfen. Doch bis dahin leisteten sich beide Kontrahenten schon zahlreiche technische Fehler und die gut 20 treuen SCV- Anhänger sahen, wie Bälle in der Abwehr erkämpft wurden, im folgenden Angriff allerdings wieder hergeschenkt wurden. Den Gastgebern gelang es dann, die Fehlerquote zu minimieren und auf Vöhringer Seite blieben die Fehlwürfe in den folgenden Minuten bestimmend. Innerhalb nur sechs Minuten sah man sich einem 6:12- Rückstand (21.) ausgesetzt, kassierte einen 0:6- Lauf, weil man im Angriff die klaren Chancen nicht nutzte. Ein Dreher misslang, Würfe übers Tor und an die Latte gaben dem TVW Oberwasser, dass dieser clever mit schnellem Spiel ausnutzte. Zu langsames Rückzugsverhalten auf Seiten der Gäste, mehrmals wurde der freie Kreisläufer übersehen und Weingarten traf. Da half es auch nicht, dass Mitrofan im Tor hin und wieder mal einen freien Wurf wegnehmen konnte, zu groß die Lücken in der Abwehr. Mit der Schlusssirene traf Rapp aus 14 Metern zum 12:16- Halbzeitrückstand, was den Anwesenden immerhin noch etwas Hoffnung gab.
Direkt nach Wiederanpfiff verpasste es der SCV zwei Mal hintereinander auf 14:16 zu verkürzen und sich früh ranzupirschen. Schug traf zum 17:15 (37.), holte dabei eine Zeitstrafe raus und eröffnete Vöhringen die große Möglichkeit zu verkürzen. Doch stattdessen ging die Überzahl mit 0:2 verloren, unter anderem Stand der Pfosten wieder einem Torerfolg im Weg. Über 19:15 und nach vier Minuten Vöhringer Unterzahl am Stück war es Weingarten gelungen sich auf 22:16 vorentscheidend abzusetzen. Symptomatisch an diesem Abend: Ball in der Abwehr rausgefangen, Konter übers Tor gesetzt oder einen Einwurf direkt in die Arme des Gegners. Es kam auch keinerlei Spielfluss auf, vieles basierte auf Einzelaktionen mit der Folge, dass die Verteidigung von Weingarten immer wieder zum Erfolg kam. Doch die Illertaler kamen nochmals ran. Aus 19:24 (51.) wurde dank Hilfe des TVW (Konter nebens Tor, technische Fehler) bis zur 56. Minute ein 22:24 aus Vöhringer Sicht. Jetzt wurden die Gastgeber nervös, leisteten sich im Angriff einen Schrittfehler und somit Ballbesitz für den SCV. Es folgte eine falsche Sperre am Kreis, der Ball war wieder weg und Weingarten machten mit dem 25:22 den Sack zu.
Trotz des feststehenden Abstiegs wollten die Gastgeber den Sieg mehr als der SCV, investierten etwas mehr und wurden am Ende belohnt. 27 Gegentreffer sind auswärts in Ordnung, auch wenn die Defensive viel zu große Lücken aufwies und man es dem Gegner doch zu oft sehr einfach machte zum Erfolg zu kommen. Geschätzte zehn technische Fehler gepaart mit 15 Fehlwürfen aus sehr aussichtsreichen Positionen sind auswärts dann doch zu viel, um etwas zählbares mitzunehmen.
TV Weingarten Handball - SC Vöhringen: 27:23 (16:12)
28.03.2026 - 20:00 Uhr, Weingarten, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 87
TV Weingarten Handball: Philipp Boscher (5), Luca Enderle (4), Lennart Lohrmann (4), Sven Gärtner (3), Elia Koltan (3), Tobias Wiedemann (3), Mika Gröbe (2), Niklas Zülke (2), Daniel Thiele (1), Niklas Euchner, Stefan Franz, Jannik Holzer, Thomas Nuffer, Paul Werges Offizielle: Marvin Geßner, Niklas Gröbe, Lea Kühl, Lukas Paul
SC Vöhringen: Patrick Rapp (8), Thilo Brugger (4), Hannes Kaifel (3), Laurens Schug (3), Sven Eisenmann (1), Luka Gegic (1), Leon Guckler (1), Elias Klement (1), Lino Schmid (1), Luca Maximilian Betz, Manuel Edel, Peter Frank, Marc Heiter, Andrei Mitrofan, Mika Stang, Offizielle: Kevin Betz, Marcel Arslan
Schiedsrichter: Burim Kryeziu, Kujtim Kryeziu
Zeitnehmer: Giulia Haider
Sekretär: Andreas Heinrich
Vorbericht: Gastspiel in Weingarten – Pflichtaufgabe mit Tücken
Am Samstagabend ist der SC Vöhringen in der Männer-Landesliga Staffel 4 des Baden-Württembergischen Handball-Verbands auswärts beim TV Weingarten gefordert. Anwurf in der Großsporthalle Weingarten ist um 20:00 Uhr.
Die Rollen scheinen vor der Partie klar verteilt: Der Gastgeber rangiert mit lediglich vier Punkten am Tabellenende und konnte vor heimischem Publikum bislang nur einen Sieg sowie ein Unentschieden verbuchen. Der einzige Heimerfolg gelang vor kurzem im Kellerduell gegen Schlusslicht TSV Lindau. Mit dieser mageren Ausbeute ist der TVW faktisch bereits abgestiegen. Dennoch ist Vorsicht geboten – gerade in eigener Halle wollen sich die Gastgeber nochmals ordentlich präsentieren und die letzten Spiele in der Landesliga vor eigenem Publikum mit einer guten Leistung beenden.
Eine besondere Herausforderung dürfte dabei erneut die Spielstätte in Weingarten werden. Die große Halle mit viel Platz neben dem Spielfeld ist für viele Teams ungewohnt und erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und sich nicht von äußeren Umständen aus dem Konzept bringen zu lassen.
Das Hinspiel Ende November entschied der SCV mit 37:28 für sich. Allerdings täuscht das deutliche Ergebnis über den Spielverlauf hinweg: Über weite Strecken tat sich Vöhringen schwer und konnte sich erst in der Schlussphase entscheidend absetzen.
Für den SC Vöhringen bietet sich nun die Chance, die bislang durchwachsene Bilanz im Jahr 2026 (3:9 Punkte) aufzubessern und den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten. Mit einem Auswärtssieg könnte man weiterhin Druck auf Rang fünf ausüben und sich im gesicherten Mittelfeld festsetzen. Anderfalsl drücken die Konkurrenten von hinten, und bis Platz 10 sind es nur 2 Punkte Vorsprung.
Der SCV geht als Favorit in die Partie – doch unterschätzen wird man den Gegner keinesfalls. Ziel ist ein souveräner Auftritt, um die nächsten zwei Punkte mit nach Vöhringen zu nehmen.
21.03.2026: SC Vöhringen – HSG Oberkochen/ Königsbrunn 26:27 (14:17)
Spielbericht
Der SC Vöhringen musste im Heimspiel eine denkbar knappe 26:27-Niederlage gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn hinnehmen. Bereits zur Halbzeit lag die Mannschaft mit 14:17 zurück – ein Rückstand, der vor allem auf zahlreiche eigene Fehler zurückzuführen war. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Vöhringen deutlich verbessert, insbesondere in der Abwehr. Mit zunehmender Spieldauer kämpfte sich das Team zurück und hatte Mitte der zweiten Halbzeit mehrfach die Gelegenheit, das Spiel zu seinen Gunsten zu kippen. Am Ende zeigten sich die Gäste einen Tick cleverer und beendeten ihrerseits die Serie mit fünf Niederlagen am Stück.
Der Start ins Spiel gelang vielversprechend, Rapp, Schug und Schmid brachten die Heimmannschaft mit 3:1 (5.) in Front. Über aggressive Abwehrarbeit wurde Torhüter Mitrofan unterstützt, der von Beginn an auf Betriebstemperatur war und immer wieder freie Würfe von Oberkochen entschärfen konnte. Nur den Pfosten traf Rapp, Fehlpässe des SCV und die HSG glich zum 3:3 aus (8.). Bis zum 10:10 Mitte der ersten Hälfte wechselte die Führung mehrmals, ohne dass sich einer der Kontrahenten entscheidend absetzen konnte. Auf Seiten des SCV lag dies daran, dass man immer wieder Fehler und einfache Ballverluste einstreute und sich das Leben so selbst schwer machte. Eine eigene Unterzahl nutzten die Gäste, um sich erstmals auf zwei Tore (12:14; 23.) abzusetzen, auch weil Mitrofan das leere Tor verfehlte und nur den Pfosten traf. Beim 14:16 entschärfte Mitrofan einen Strafwurf, und verhinderte schlimmeres. Doch dem SCV sollte in den letzten vier Zeigerumdrehungen vor der Halbzeit kein Treffer mehr gelingen und so wurden beim 14:17 die Seiten getauscht. Acht einfache Fehler auf der einen, deutlich weniger davon auf Seiten der Gäste, die Erklärung für den Rückstand war schnell gefunden.
Richtig gut kam der SCV aus der Kabine, schaffte schnell den Anschluss zum 17:18 per Strafwurf durch Brugger (35.) und war den Gästen auf den Fersen. Weiterhin hielt Andrei Mitrofan im Vöhringer Kasten seine Mannschaft im Spiel, hielt zahlreiche freie Bälle und beim 19:20 den nächsten Strafwurf. Immer wieder schnupperten die Illertaler am Ausgleich, beim viel Umjubelten 22:22 (44.) sollte er endlich gelingen. In diesen Minuten zeigte sich Patrick Rapp besonders stark, übernahm Verantwortung und brachte seine Mannen mit sechs Feldtoren in Serie in Front. Mit dem vierten von sechs Treffern war die 24:23 Führung erzielt (48.). Heiter musste auf die Strafbank, Oberkochen traf per Strafwurf zum 24:24. Rapp ließ die nächste Führung zum 25:24 aufleuchten, die postwendend mit einer schnellen Mitte von Oberkochen egalisiert wurde. An die Latte setzten die Gäste anschließend einen Strafwurf und die Rot-weißen waren im Glück. Selbst nutzte man mehrmals die Chance nicht, sich auf zwei Treffer abzusetzen. Die letzte 26:25- Führung erzielte Rapp (55.), ehe ein Fehlpass zum direkten Konter die HSG zum 26:26 einlud. Im Angriff blieben zwei Chancen ungenutzt, doch in der Abwehr sicherte man sich den Ball. Technischer Fehler beim Zeitspiel, der folgende Angriff blieb ohne Torabschluss. Oberkochen vergab die Chance zur Führung bei der 2. Welle, die Mitrofan abwehren konnte. Eine Minute vor dem Ende folgte zum ungünstigsten Zeitpunkt ein technischer Fehler und Patrick Rapp kassierte noch eine Zeitstrafe schlucken. In Unterzahl musste die letzte Minute bestritten werden. Die Gäste nahmen dankend an und erzielten den 26:27- Endstand 40 Sekunden vor dem Enden. Dem SCV gelang in den letzten fünf Minuten kein eigener Treffer, zu wenig um sich doch zu belohnen.
Mit nur 27 Gegentreffer schaffte es der SCV den besten Angriff der Liga (33 Treffer im Schnitt) in Schach zu halten. Torhüter Mitrofan trug einen großen Teil dazu bei, dass der SCV lange im Spiel blieb und bis zum Ende die Chancen auf einen Heimsieg bestanden. Die eigene Fehlerquote war an diesem Abend aber zu hoch und so reichte es nicht ganz für einen Erfolg. Nächste Woche geht die Reise für den SCV nach Weingarten, wo der Tabellenvorletzte den SCV empfangen wird.
SC Vöhringen: Patrick Rapp (9), Thilo Brugger (3/3), Marc Heiter (3), Sven Eisenmann (2), Elias Klement (2), Laurens Schug (2), Lino Schmid (2), Luca Maximilian Betz (1), Manuel Edel (1), Jeremias Hoke (1), Peter Frank, Luka Gegic, Andrei Mitrofan, Mika Stang; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
HSG Oberkochen/Königsbronn: Colin Schneider (9), Lukas Eckardt (6), Ivo Dragicevic (3), Timo Grohsler (3), Kevin Pharion (2), Sebastian Trittenbach (2), Elia Hafner (1), Julian Oltersdorf (1), Jonas Balle, Fabian Gnatzig, Tim Jäschke, Alexander Kienlen, Kai Lumpp Offizielle: Tim Hoga, Joachim Hoga
Schiedsrichter: Marius Baur, Helmut Maier
Zeitnehmer: Sabine Hoke
Sekretär: Sina Schaller
Vorbericht: SC Vöhringen empfängt Oberkochen
Mit einem Heimspiel startet der SC Vöhringen in das letzte Drittel der Saison in der Landesliga. Am Samstag um 19.30 Uhr ist die HSG Oberkochen/Königsbronn zu Gast im Sportpark.
Die Gäste stehen aktuell mit 20:16 Punkten auf Tabellenplatz fünf. Der SC Vöhringen folgt mit 17:15 Punkten aus auf Rang sieben. Somit wartet auf die treuen SCV- Anhänger ein Duell aus dem Mittelfeld der Tabelle.
Oberkochen gehörte bis Ende Januar noch zur Spitzengruppe der Liga und hatte zu diesem Zeitpunkt 20:6 Punkte auf dem Konto. Im Herbst präsentierte sich das Team von Tim Hoga richtig stark und legte sehr gute Hinrunde aufs Parkett. Doch seit Ende Januar läuft es für die HSG nicht mehr rund: Fünf Niederlagen in Serie ließen das Team in der Tabelle zurückfallen und sich aus dem Kampf um einen möglichen Aufstieg verabschieden.
Von der Niederlagenserie der Gäste will der SCV natürlich im Heimspiel auch profitieren und hofft, dass das Formtief der heutigen Gegner noch anhält. Dabei setzen die Vöhringer auch auf ihre Heimstärke. In der Sportparkhalle gelangen dem SCV in dieser Saison bisher 6 Siege bei 2 Niederlagen. Diese Bilanz wollen die Rot-weißen mit ihren Fans im Rücken weiter ausbauen.
Im Hinspiel Ende November zeigte der SC Vöhringen beim damaligen Tabellenführer eine starke Leistung, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Bei der 30:34- Auswärtsniederlage war die Truppe von Betz und Klingler lange in Schlagdistanz, schaffte es aber nicht, den Spitzenreiter so richtig in die Bredouille zu bringen.
Nun werden die Karten im Sportpark neu gemischt und die Illertaler stehen vor einer kniffligen Aufgabe. Oberkochen stellt den besten Angriff der Liga, erzielt im Schnitt 33 Treffer pro Partie. Für die Vöhringer Abwehrspieler heißt es also ordentlich zupacken, und den Gegner auf jeden Fall unter seinen Schnitt halten. Im bisherigen Saisonverlauf gelingt das ordentlich, stellen die Vöhringer eine der besten Abwehrreihen. Auf der anderen Seite stellen die Gäste auch eine der schwächsten Defensivabteilungen der Liga. Chancen für den Vöhringer Angriff sollten sich somit ergeben.
07.03.2026: SG Lauterstein – SC Vöhringen 29:24 (14:15)
Spielbericht: Niederlage beim dritten Auswärtsspiel in Folge
Beim dritten Auswärtsspiel nacheinander in der Landesliga musste der SC Vöhringen eine Niederlage hinnehmen. Gegen die zweite Mannschaft der SG Lauterstein unterlag der SCV nach einer langen offenen Partie mit 24:29. Trotz einer knappen Führung zur Halbzeit (15:14) und einer engagierten Leistung über weite Strecken gelang es den Gästen nicht, den Vorsprung zu behaupten. In der Schlussphase setzte sich Lauterstein schließlich ab, sodass das Ergebnis am Ende etwas deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf über weite Strecken widerspiegelte. Dabei gelang es nur phasenweise an die zuletzt guten Auswärtsleistungen anzuknüpfen und der Angriff präsentierte sich zu schwach, um in der Fremde etwas mitzunehmen.
Dabei begann die Partie in Lauterstein für den SC Vöhringen gegen die körperlich robusten Spieler vielversprechend. Nach sieben Minuten stand es 4:4, ehe eine rund sechsminütige Torflaute der Gäste folgte. Diese blieb jedoch ohne größere Folgen, denn in der Abwehr wurde regelrecht Beton angerührt und Lauterstein gelangen in dieser Phase lediglich zwei Treffer. Nach gut einer Viertelstunde konnte Luca Betz schließlich wieder zum 6:6 ausgleichen. Vöhringen war mittendrin im Spiel und nahm den Kampf an.
Vier Treffer in Folge von Patrick Rapp brachten die Rot-Weißen anschließend mit 11:8 (21.) in Führung. Sven Eisenmann, Jeremias Hoke und Hannes Kaifel hielten den Drei-Tore-Vorsprung bis zum 14:11 aus Vöhringer Sicht (27.). Leider gelang es nicht, diesen Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen: Mit dem Halbzeitpfiff trafen die Gastgeber noch per Strafwurf zum 14:15, sodass der SCV nur mit einer knappen Führung, aber nach einer guten Leistung durchaus zufrieden, in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel brachten Laurens Schug per Strafwurf und erneut Patrick Rapp die Illertaler noch einmal mit 17:15 (34.) in Front. Doch anschließend schienen die Lautersteiner in der Kabine die richtigen Mittel gefunden zu haben. In den folgenden sechs Minuten gelang dem SCV lediglich ein Treffer, während die SG dieses Mal die Gelegenheit nutzte und die Partie bis zur 40. Minute zum 20:18 drehte.
Mit einer Auszeit unterbrachen Betz/Klingler die missliche Phase, und Vöhringen kämpfte sich zurück ins Spiel. Kurz darauf gelang den Gästen erneut der Ausgleich zum 20:20 (43.). Wie sich später herausstellen sollte, leider zum letzten Mal in diesem Spiel. Lauterstein setzte sich immer wieder auf 2 Treffer ab und die Rot-weißen rannten dem Ausgleich hinterher, doch dieser sollte nicht mehr gelingen. Kaifel verkürzte nochmals zum 22:23 (51.). Mit einer erneuten fünfminütigen Phase ohne eigenen Treffer war es schwer, in der Crunchtime das Spiel nochmals zu drehen. Die Heimmannschaft traf zum 25:22 (55.) und die Vorentscheidung war gefallen. Der Sportclub riskierte alles, öffnete die Abwehr und wurde offensiver. Ohne Erfolg, Lauterstein traf gute Entscheidungen und setzte sich weiter bis zum 24:29 Endstand ab. Nur neun eigene Treffer in der zweiten Halbzeit reichen äußert selten, um in einem Auswärtsspiel die Punkte mit auf den Heimweg zu nehmen. Dabei schaffte es die Gäste zu selten ins Tempospiel zu kommen und diese einfachen Tore fehlten am Schluss.
Nach dieser Niederlage befindet sich der SCV auf dem 7. Platz der Tabelle und reiht sich in den Kampf um die Plätze 4-8 ein. Sowohl nach oben als auch nach unten sind die Abstände so groß, dass hier nichts mehr viel passieren dürfte.
Am Dienstag steht das Pokalviertelfinale gegen Ehingen an, Anspiel ist um 20:30 Uhr im Sportpark. Kommendes Wochenende haben die Männer spielfrei.
SG Lauterstein - SC Vöhringen: 29:24 (14:15)
07.03.2026 - 17:30 Uhr, Lauterstein-Nenningen, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 70
SG Lauterstein: Benjamin Fetscher (5), Marvin Heinzmann (5), Christian Stuber (5), Thorben Christ (3), Adrian Grupp (3), Johannes Edelmann (2), Patrick Kümmel (2), Timo Kaiser (1), Jonathan Kirrmann (1), Moritz Melzer (1), Jochen Nagel (1), Marc Bertele, Dominik Rehm Offizielle: Maximilian Edelmann, Patrick Knab, Lara Schmid, Markus Stuber, Marco Wiche
SC Vöhringen: Patrick Rapp (9), Sven Eisenmann (4), Jeremias Hoke (4), Hannes Kaifel (3), Elias Klement (2), Luca Maximilian Betz (1), Laurens Schug (1), Niklas Appenrodt, Peter Frank, Luka Gegic, Leon Guckler, Alexander Henze, Andrei Mitrofan Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
Schiedsrichter: Jules Roßkopf, Leon Schwertle
Zeitnehmer: Holger Kümmel
Sekretär: Andreas Heinrich
Vorbericht: Gastspiel in Lauterstein
Am Samstag, den 07.03.2026, steht für den SC Vöhringen das dritte Auswärtsspiel in Serie an. In der Männer-Landesliga geht es zur zweiten Mannschaft der SG Lauterstein. Anwurf in der Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen ist um 17:30 Uhr.
Der SCV reist mit Rückenwind an. Aus den vergangenen beiden Auswärtsspielen konnten drei Punkte eingefahren werden – eine ordentliche Ausbeute, die Selbstvertrauen gibt. Diesen positiven Trend wollen die Illertaler nun auch beim Gastspiel in Lauterstein bestätigen.
Gute Erinnerungen hat man dabei vor allem an das Hinspiel im Sportpark. Damals setzte sich der SCV vor heimischem Publikum deutlich mit 30:22 (18:11) durch. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten starteten die Vöhringer einen beeindruckenden Lauf und zogen zwischenzeitlich auf 11:2 davon. Im Angriff agierte man konzentriert und variantenreich: Rückraumtreffer von Jeremias Hoke, sichere Abschlüsse von Laurens Schug sowie immer wieder stark herausgespielte Tore über Rechtsaußen Lino Schmid sorgten für klare Verhältnisse.
Auch defensiv überzeugte der SCV. Die Abwehr stand kompakt, Torhüter Andrei Mitrofan zeigte zahlreiche Paraden und war ein starker Rückhalt. Selbst als Lauterstein nach einer Auszeit besser ins Spiel fand und im zweiten Durchgang offensiver verteidigte, behielt Vöhringen die Ruhe. Ballgewinne wurden konsequent in Tempogegenstöße umgewandelt, wodurch spätestens beim 28:20 zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung gefallen war. Mit Peter Frank fügte sich zudem ein zweiter starker Keeper nahtlos ein und parierte sogar einen Siebenmeter.
Diese geschlossene Mannschaftsleistung soll nun auch im Rückspiel der Schlüssel sein. Lauterstein 2 gilt mit seiner Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern als unangenehmer Gegner, der gerade in eigener Halle mit viel Tempo agiert. Entsprechend wird es für den SCV darauf ankommen, erneut eine stabile Abwehr zu stellen, technische Fehler zu minimieren und im Angriff geduldig die richtigen Lösungen zu finden.
Mit dem Schwung aus den letzten Wochen, einer breiten Torschützenliste und gestärktem Selbstvertrauen will der SC Vöhringen auch in Lauterstein bestehen – und im dritten Auswärtsspiel in Folge weiter punkten.
28.02.2026: TSV Lindau – SC Vöhringen 28:35 (16:17)
Spielbericht: erster Auswärtssieg 2026
Erfolgreich sind die Vöhringer Handballer vom Auswärtsspiel am Bodensee zurückgekehrt. Mit einem 35:28 (17:16)-Erfolg in Lindau gelang der erste doppelte Punktgewinn in fremder Halle im Jahr 2026. Dabei knüpften die Schützlinge des Trainerduos Betz/Klingler nahtlos an die starke Leistung der Vorwoche in Treffelhausen an und setzten sich Mitte der zweiten Halbzeit zunehmend entscheidend ab.
Zu Beginn setzte der SCV auf Hannes Kaifel – als einziger Akteur im Kader ohne Harz groß geworden. Diese Maßnahme erwies sich als goldrichtig: Mit neun Treffern bei zehn Versuchen war er einer der entscheidenden Faktoren im Offensivspiel. Gemeinsam mit Thilo Brugger, der ebenfalls neun Tore beisteuerte, führte das Duo die Rot-Weißen auf die Siegerstraße.
Der Start in die harzlose Partie gelang dem SCV nahezu perfekt. Nach gerade einmal elf Minuten leuchtete ein überraschend deutliches 9:4 von der Anzeigetafel. Lindau reagierte mit einer Auszeit, um den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen – zunächst jedoch ohne Wirkung. Bis zum 11:6 (15.) blieb der Spielverlauf unverändert, die Illertaler hatten der Halle sprichwörtlich den Zahn gezogen, die Stimmung unter den Heimfans war gedämpft.
Mit der komfortablen Führung im Rücken und der ruhigen Atmosphäre auf den Rängen fiel es den Gästen jedoch zunehmend schwer, die Spannung hochzuhalten. Innerhalb von sechs Minuten kämpfte sich Lindau zurück und verkürzte auf 12:11 (21.). Kurz vor der Pause war die Partie wieder völlig offen, als die Gastgeber zum 15:15 (27.) ausglichen. Zwei Treffer von Brugger sicherten dem SCV schließlich eine knappe 17:16-Halbzeitführung.
Auch in die zweite Hälfte starteten die Vöhringer druckvoll und setzten sich auf 21:18 (37.) ab. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen, verkürzte erneut auf 22:21 (41.) und nutzte Vöhringer Fehler konsequent aus. In dieser Phase steigerte sich jedoch der Abwehrverbund der Gäste, hinter dem Peter Frank im Tor zunehmend Sicherheit ausstrahlte. Immer häufiger gelangen Ballgewinne, die in schnelle Gegenstöße und einfache Treffer umgemünzt wurden.
Ein Zwischenspurt mit vier Toren in Serie zum 26:21 (46.) zwang Lindau zur nächsten Auszeit. Doch der Sportclub blieb nun unaufhaltsam: Die komfortable Fünf-Tore-Führung hatte Bestand und hielt allen Bemühungen der Gastgeber stand. Mit seinem neunten Treffer zum 32:24 sorgte Hannes Kaifel fünf Minuten vor dem Ende für die endgültige Vorentscheidung.
Nach der Partie zeigte sich Kevin Betz sichtlich zufrieden: „Die taktischen Vorgaben von Christoph Klingler und mir hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt. Es ist uns immer besser gelungen, die Abwehr zu stabilisieren und daraus erfolgreich ins Tempospiel zu kommen.“
In der kommenden Woche steht für den SCV bereits das dritte Auswärtsspiel in Serie an. Dann gastieren die Vöhringer beim Tabellennachbarn SG Lauterstein 2.
SC Vöhringen: Thilo Brugger (9/4), Hannes Kaifel (9), Jeremias Hoke (4), Leon Guckler (3), Patrick Rapp (3), Sven Eisenmann (2), Marc Heiter (2), Luca Maximilian Betz (1), Elias Klement (1), Laurens Schug (1), Niklas Appenrodt, Peter Frank, Luka Gegic, Andrei Mitrofan, Mika Stang; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
Vorbericht: Gastspiel in Bayern
Am kommenden Spieltag reist der SC Vöhringen zu einem besonderen Auswärtsspiel: Auf bayerischem Boden trifft der SCV auf den TSV Lindau. Diese Begegnung stellt eine seltene Gelegenheit dar, denn Gastspiele in Bayern gehören nicht zum alltäglichen Programm der Vöhringer Handballer.
Anpfiff der Partie ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Aeschach. Gespielt wird dort ohne Harz – ein Umstand, der den SCV vor eine zusätzliche Herausforderung stellen dürfte, ist man es doch nicht gewohnt, ohne den beliebten „Kleber“ auszukommen.
Keine guten Erinnerungen verbinden die Vöhringer mit ihrem letzten Auftritt in Lindau: In der vergangenen Saison schied man dort im Bezirkspokal aus und musste ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten. Nun bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung.
Das Spiel am Bodensee bietet zudem die große Möglichkeit, die bislang ausbaufähige Auswärtsbilanz aufzubessern. In der laufenden Saison holte der SCV in der Fremde erst drei Punkte – ein Sieg in Schnaitheim sowie zuletzt ein hart erkämpftes Unentschieden in Treffelhausen. An diese couragierte Auswärtsleistung gilt es anzuknüpfen. Mit derselben Entschlossenheit, Einsatzbereitschaft und dem gezeigten Elan muss die Mannschaft die Aufgabe in Lindau angehen.
Die Gastgeber stehen tabellarisch unter Druck. Mit bislang nur zwei Saisonsiegen und sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer deutet vieles darauf hin, dass der Klassenerhalt nur noch schwer zu realisieren ist. Beide Erfolgserlebnisse feierten die Lindauer allerdings in eigener Halle – ein klares Warnsignal für den SCV. Der Gegner darf keinesfalls unterschätzt werden.
Der SC Vöhringen ist daher gut beraten, von Beginn an konzentriert aufzutreten, Tempo und Intensität hochzuhalten und die kämpferische Einstellung aus Treffelhausen erneut auf die Platte zu bringen. Gelingt dies, bestehen gute Chancen, die Heimreise diesmal mit wichtigen Punkten im Gepäck anzutreten.
21.02.2026: TV Treffelhausen – SC Vöhringen 30:30 (12:15)
Spielbericht: Unentschieden beim Tabellendritten
Mit einem am Ende gerechten Unentschieden belohnen sich die Vöhringer Handballer für einen couragierten Auswärtsauftritt und entführen einen Punkt aus Treffelhausen. Dabei gelang es den Gästen eine der besten ersten Hälften in einem Auswärtsspiel seit langem darzubieten und den Tabellendritten vor große Probleme zu stellen.
Mit viel Wille und Einsatzbereitschaft starteten die SCV´ler in die Begegnung. Gleich richtig gut im Spiel war Thilo Brugger nach seiner Verletzungspause. Er erzielte den ersten Vöhringer Treffer zum 1:1, und es sollten noch viele weitere Folgen. Rapp und Heiter brachten den SCV erstmals in Front (2:3; 5.), ehe Rapp mit einem Strafwurf beim Stand von 4:4 scheiterte. Bis zum 7:7 (15.) wechselte die Führung mehrmals, ehe die Gäste das Kommando übernahmen. Ein Dreierpack von Brugger und Sven Eisenmann bescherten eine 4- Tore Führung (7:11; 19.) und der SCV belohnte sich für hervorragende Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Andrei Mitrofan dahinter. In den folgenden Minuten konnten die Illertaler den Vorsprung halten, bevor der Treffelhausener Schmid mit einer direkten roten Karte vom Feld musste (24.). Die anschließende Überzahl nutzt Brugger mit seinem neunten Treffer nach 24 Minuten zum 9:14, was zugleich den größten Vorsprung des Spiels bedeutete. Appenrodt und Eisenmann musste beide jeweils mit einer Zeitstrafe auf die Bank, doch mit viel Einsatz überstanden die Illertaler die 4- minütige Unterzahl nahezu schadlos. Den 15. Torerfolg für den SCV markierte Brugger, mit einem erfreulichen 15:12 aus Vöhringer Sicht wurden die Seiten gewechselt.
Der Beginn der zweiten Hälfte war aus SCV noch vielversprechend. Die ersten Minuten bis zum 15:19 (38.) konnte der Vorsprung gehalten werden und es gelang an die starke erste Hälfte anzuknüpfen. Marc Heiter sah die nächste Zeitstrafe und die Gastgeber nutzten diese Möglichkeit, um zur Aufholjagd zu blasen. Mit zwei Treffern in Überzahl verkürzen sie zum 17:19. Beim 19:20 und 20:21 (43.) stellten sie jeweils den Anschluss her. Zunächst wanderte der Vöhringer Klement auf die Strafbank, der TVT vergab einen Strafwurf. Baur auf Seiten der Gastgeber wurde mit seiner dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen. Der SCV rappelte sich nochmals auf, nutzte die Chance und zog wieder auf 20:23 (47.) davon. Lino Schmid mit einem lupenreinen Hattrick und Rapp erzielten die nächsten Treffer zum 23:27 (52.) und die Chance auf einen Sieg wurde immer greifbarer. Nun aber scharrten die Gastgeber nochmals mit den Hufen und warfen mit Erfolg alles nach vorne. Binnen fünf Minuten schmolz der SCV- Vorsprung dahin, und nach 57 Minuten stand es 28:28. Brugger und Gold trafen jeweils per Strafwurf zum 29:29, 74 Sekunden vor dem Ende. Acht Sekunden vor dem Ende dann das Drama aus Vöhringer Sicht: Die nicht aufgebende Heimmannschaft ging mit 30:29 in Führung und der Lohn für das großartige Auswärtsspiel schien dahin. Auszeit SCV und das Trainerteam um Betz/ Klingler schien die richtige Taktik gefunden zu haben: Mit der Schlusssirene traf Laurens Schug zum 30:30 und das Unentschieden war gerettet.
Im Interview nach dem Spiel zeigte sich Trainer Kevin Betz zufrieden mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft und lobte die famose Stimmung in der Halle. Zurecht konnten C. Klingler und er auf ein (fast) siegreiches Auswärtsspiel zurückblicken, denn bei einer starken Heimmannschaft (5 Siege, 1 Niederlage) gelang es den Rot-weißen eine Reaktion auf das Heimspiel gegen Wangen zu zeigen und sich am Ende mit viel Anstrengung und Einsatz den ersten Punkt im Jahr 2026 zu holen. Die schwierige Aufgabe wurde taktisch gut gelöst und das immer drückende Tempospiel des TVT konnte in Schach gehalten werden. Folglich blieben die Gegentreffer unter dem Heimschnitt von über 35 erzielten Treffern und der SCV hatte eine reelle Chance auf einen Sieg. Daran gilt es nun im nächsten Auswärtsspiel in Lindau am kommenden Samstag anzuknüpfen und sich beim Vorletzten den ersten Sieg 2026 zu holen.
TV Treffelhausen - SC Vöhringen: 30:30 (12:15)
21.02.2026 - 19:30 Uhr, Böhmenkirch, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 280
TV Treffelhausen: Nico Sailer (9), Armin Gold (6), Kevin Nagel (5), Jannik Bühler (4), Marcel Nagel (3), Valentin Klaus (1), Erik Schmid (1), Sören Thum (1), Steffen Baur, Dennis Bühler, Lukas Grieser, Jan-Luca Klaus, Niclas Pfeffer, Adrian Prinz, Maik Walddörfer Offizielle: Tobias Brien, Nathalie Fuchs, Johannes Könninger, Nikolay Wabersich,
SC Vöhringen: Thilo Brugger (14), Lino Schmid (4), Marc Heiter (3), Elias Klement (3), Patrick Rapp (3), Sven Eisenmann (1), Alexander Henze (1), Laurens Schug (1), Niklas Appenrodt, Luca Maximilian Betz, Peter Frank, Luka Gegic, Leon Guckler, Fabian Hermann, Andrei Mitrofan, Mika Stang; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
Schiedsrichter: Klaus Hieber, Ercan Subas
Zeitnehmer: Uwe Zwicker
Sekretär: Robert Schug
Vorbericht: doppelter Einsatz am 21.02. – Fanbus rollt nach Treffelhausen!
Am Samstag, 21.02. steht für die beiden aktiven Mannschaften des SC Vöhringen ein echter Doppelspieltag an. Ziel ist jeweils Treffelhausen: Zunächst sind unsere Frauen 1 um 17:30 Uhr gefordert, ehe im Anschluss unsere Herren 1 um 19:30 Uhr in der Alb-Sporthalle Böhmenkirch auf Punktejagd gehen.
Für alle Fans wird ein Fanbus eingesetzt – beste Gelegenheit also, unsere Teams über den gesamten Abend hinweg lautstark zu unterstützen!
Alle weiteren Infos zu Abfahrtszeiten, Anmeldung und Fanbus gibt es auf unserer Homepage.
Herren 1: Schweres Auswärtsspiel beim TV Treffelhausen (Anpfiff 19:30 Uhr)
Am Samstagabend um 19:30 Uhr wartet auf unsere Männer eine alles andere als leichte Aufgabe. In den vergangenen Jahren tat sich der SCV in Treffelhausen immer wieder erheblich schwer. Die Gastgeber gelten als heimstark, kampfbetont und verfügen über viel Qualität im Rückraum – entsprechend konzentriert und geschlossen muss der Auftritt unserer Mannschaft sein.
Das Hinspiel dürfte noch in guter Erinnerung sein: Beim 28:25-Heimsieg zeigte der SCV eine leidenschaftliche Abwehrleistung mit einem starken Andrei Mitrofan zwischen den Pfosten. Trotz vieler ausgelassener Chancen behielt man damals dank großem Einsatz die Oberhand.
Nach dem zuletzt enttäuschenden Heimauftritt gegen Wangen 2 steht vor allem die Abwehrarbeit im Fokus. Hier gilt es, deutlich kompakter zu agieren, aggressiver zu verteidigen und als Einheit aufzutreten. Zu groß waren oftmals die Lücken in der Abwehrreihe und die Gäste konnten zahlreiche freie Wurfchancen verbuchen. Hätte Andrei Mitrofan nicht einen Sahnetag im Tor erwischt und seine Vorderleute lange im Spiel gehalten, wären es deutlich mehr als die 32 Gegentreffer geworden.
Das Ziel muss klar sein: Treffelhausen unter 30 Toren halten. Andernfalls wird es sehr, sehr schwierig, auswärts in Reichweite einer doppelten Punktausbeute zu kommen. Doch hier kommen die bisherigen Heimspiele von Treffelhausen ins Spiel: Fünf der bisherigen sechs Heimauftritten konnte der TVT erfolgreich gestalten, erzielte dabei durchschnittlich über 35 eigene Treffer. Für die Abwehrarbeit des SCV also ein Mammutaufgabe in der Alb-Sporthalle Böhmenkirch. Die einzige Heimniederlage musste der Tabellen-3. Treffelhausen gegen den Spitzenreiter Altenstadt hinnehmen.
Neben der Defensive braucht es im Angriff wieder mehr Geduld, klare Entscheidungen und eine bessere Chancenverwertung. Gerade in einer hitzigen Auswärtspartie kann Effizienz den entscheidenden Unterschied machen.
Den positiven Schub aus der gemeinsamen Auswärtsfahrt mit der Frauenmannschaft will das Team nutzen, um die Auswärtsbilanz aufzupolieren. In den bisherigen fünf Gastspielen der Saison gelang lediglich ein Sieg in Schnaitheim.
07.02.2026: SC Vöhringen – MTG Wangen 2 30:32 (14:14)
Spielbericht: knappe Heimniederlage gegen MTG Wangen 2
Nach sechs erfolgreichen Heimsiegen in Serie riss die Erfolgsserie der Männermannschaft des SC Vöhringen. Im Sportpark entwickelte sich gegen die MTG Wangen 2 eine enge und intensive Landesliga-Partie, die zur Halbzeit beim Stand von 14:14 völlig offen war. Am Ende mussten sich die Hausherren jedoch knapp mit 30:32 geschlagen geben und die Gäste aus dem Allgäu nahmen beide Punkte mit nach Hause. Großen Anteil daran, dass der SC Vöhringen bis in die Schlussminuten hinein in Schlagdistanz blieb, hatte Torhüter Andrei Mitrofan. Mit zahlreichen starken Paraden avancierte er zum besten Spieler auf Seiten der Hausherren und hielt sein Team lange im Spiel. Am Ende reichte es dennoch nicht: 32 Gegentreffer und eine insgesamt zu nachlässige Abwehrarbeit erwiesen sich an diesem Abend als zu große Hypothek.
Aus Vöhringer Sicht erfreulich war, dass Elias Klement und Thilo Brugger nach längeren Verletzungspausen wieder im Kader standen und erste Einsatzzeiten sammeln konnten. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste. Der SC Vöhringen leistete sich früh einen Ballverlust, den die MTG Wangen 2 per Tempogegenstoß zum 0:1 nutzte. Ein weiterer Fehlpass in die Ecke ermöglichte den Gästen im Anschluss einen einfachen Treffer vom Kreis zum 0:2. Von Beginn an war es Mitrofan, der mit Parade um Parade Schlimmeres verhinderte. Rapp tankte sich anschließend energisch durch und stellte auf 2:2, ehe Eisenmann einen Abpraller sicherte und den Ball im Tor unterbrachte. Beim Stand von 3:4 nach acht Spielminuten sah Patrick Rapp früh die direkte Rote Karte – der SC Vöhringen musste fortan in Unterzahl agieren. Die Gäste nutzten ihre Chance konsequent und setzten sich in der 11. Spielminute auf 4:7 ab. Der SC Vöhringen leistete sich in dieser Phase zu viele einfache Fehler und Ballverluste. Der Rückstand betrug bis zur 19. Minute konstant drei Tore (6:9), zwischenzeitlich parierte Mitrofan zudem einen Siebenmeter der Gäste und hielt sein Team weiter im Spiel. Mit starken sieben Minuten drehte die Heimmannschaft zwischen der 20. und 27. Spielminute die Partie und machte aus einem 9:11-Rückstand eine 14:12-Führung. Auch in dieser Phase streute der SC Vöhringen jedoch zu viele Fehler ein, darunter ein vergebener Tempogegenstoß oder ein Fehlpass beim Konter, und stand sich so selbst im Weg, um sich weiter abzusetzen. Bis zur Halbzeit gelang es den Gästen schließlich, sich wieder auf 14:14 heranzukämpfen.
Nach dem Seitenwechsel setzte der SC Vöhringen zunächst einen Ball an den Pfosten, ehe die Gäste aus Wangen die Gelegenheit nutzten und auf 14:16 stellten. Schug tankte sich anschließend energisch durch, Hermann traf über die zweite Welle, und beim 16:16 war der Ausgleich wiederhergestellt. Mit dem Treffer zum 20:19 in der 40. Spielminute durch Luca Betz ging der SCV erneut in Führung. Bis zum 23:23 in der 46. Minute blieb die Partie vollkommen offen – eine Mannschaft legte vor, die andere zog umgehend nach. Zwei Treffer in Folge durch Stephan Culjak brachten den SC Vöhringen beim 23:25 in der 47. Spielminute erstmals wieder mit zwei Toren in Rückstand. Der SCV tat sich im Angriff zunehmend schwer. In der Defensive verhinderte Mitrofan mit einem gehaltenen Siebenmeter zunächst sogar einen Drei-Tore-Rückstand. Eisenmann verkürzte wenig später von außen auf 24:25, ehe Mitrofan beim Stand von 24:26 den nächsten Strafwurf entschärfte. Kurz darauf musste Marc Heiter mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld – nach der Roten Karte in der 8. Spielminute war dies die nächste Zeitstrafe im gesamten Spiel.
Auch in der 51. Minute war Mitrofan erneut zur Stelle, doch der Abpraller landete bei den Gästen, die diese Gelegenheit nutzten und sich erstmals auf drei Treffer zum 24:27 absetzen konnten. Diesem Rückstand lief der SC Vöhringen in den folgenden Minuten hinterher. Beim 28:29 durch Thilo Brugger in der 55. Spielminute war der Anschluss wiederhergestellt, doch in den letzten fünf Minuten gelang es nicht mehr, das Spiel noch einmal zu drehen. Die MTG Wangen 2 machte beim 29:32 endgültig den Deckel drauf, ehe Sven Eisenmann mit dem Treffer zum 30:32 den Schlusspunkt setzte.
Mit dieser Heimniederlage rutschte der SC Vöhringen auf den achten Tabellenplatz ab und verlor vorerst den Anschluss an die oberen Ränge. Wie bereits zu Beginn erwähnt, sind 32 Gegentore in einem Heimspiel schlicht zu viel – und hätte Mitrofan nicht einen echten Sahnetag erwischt, wäre die Niederlage am Ende wohl noch deutlicher ausgefallen.
07.02.2026 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 180
SC Vöhringen: Thilo Brugger (6), Luca Maximilian Betz (3), Sven Eisenmann (3), Marc Heiter (3), Fabian Hermann (3), Jeremias Hoke (3), Hannes Kaifel (3), Laurens Schug (3), Niklas Appenrodt (1), Alexander Henze (1), Patrick Rapp (1), Peter Frank, Luka Gegic, Elias Klement, Andrei Mitrofan Offizielle: Marcel Arslan, Christoph Klingler, Kevin Betz
MTG Wangen: Stephan Culjak (7), Elias Rebstein (7), Noah Hold (4), Enis Fejza (3), Kevin Stallmeister Fuentes (3), Denis Akok (2), Axel Natterer (2), Julius Nerz (2), Tom Buck (1), Noah Richter (1), Nicolas Kuhn, Nikolai Küentzle, Joachim Neff, David Oschwald, Denis Straub Offizielle: Lukas Kraft
Schiedsrichter: Ali Sancak, Osman Sancak
Zeitnehmer: Andreas Heinrich
Sekretär: Amelie Gaus
Vorbericht: erstes Heimspiel des Jahres gegen die MTG Wangen 2
Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 empfängt der SC Vöhringen am Samstagabend die MTG Wangen 2 im Sportpark. Es ist zugleich ein Duell zweier Tabellennachbarn: Während der SCV mit 14:10 Punkten auf Rang sechs steht, liegt Wangen mit 13:15 Punkten direkt dahinter – allerdings haben die Allgäuer bereits zwei Spiele mehr absolviert.
Die Gäste reisen mit ordentlich Rückenwind an. Am vergangenen Wochenende sorgte die MTG Wangen 2 mit einem überraschend deutlichen 44:30-Heimsieg gegen die TG Biberach für Aufsehen und unterstrich dabei eindrucksvoll ihre Offensivstärke. Für den SCV ist also volle Konzentration gefragt, um die Punkte im Sportpark zu behalten.
Ein Blick auf das Hinspiel zeigt, dass noch eine Rechnung offen ist. Anfangs der Runde musste sich Vöhringen in Wangen mit 26:30 geschlagen geben, nachdem man lange auf Augenhöhe agiert hatte, in der Schlussphase jedoch ohne eigenen Treffer blieb. Gerade diese Phase will die Mannschaft von Trainerteam Betz/ Klinger diesmal besser gestalten.
Ein weiterer Blick auf die Statistik verspricht ein spannendes Duell unterschiedlicher Stärken. Die MTG Wangen 2 zählt mit durchschnittlich über 30 erzielten Treffern pro Spiel zu den offensivstärksten Mannschaften der Landesliga Staffel 4 und stellte ihre Durchschlagskraft zuletzt eindrucksvoll unter Beweis. Der SC Vöhringen hingegen überzeugt vor allem mit seiner Defensive und gehört mit weniger als 27 Gegentoren pro Partie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Damit treffen am Samstagabend eine torgefährliche Angriffsformation und eine kompakte Defensive direkt aufeinander. Umso größer ist die Spannung, welche Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufdrücken kann – ob sich die Offensivpower der Gäste oder die defensive Stabilität des SCV am Ende durchsetzt.
Für den SC Vöhringen gilt es nun, möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden, um sich die insgesamt gute Hinrunde nicht zu ruinieren. Die Niederlage zu Beginn des Jahres 2026 in Steinheim ist abgehakt, nach einer erneuten vierwöchigen Spielpause kommt es nun darauf an, wieder in den Rhythmus zu finden und von Beginn an präsent zu sein.
Der Samstag markiert zudem das erste von nur vier Heimspielen in der Rückrunde – umso größer ist die Bedeutung dieser Partie. Vor heimischer Kulisse will der SCV ein Zeichen setzen und wichtige Punkte im Kampf um eine gute Platzierung sammeln. Mit der Unterstützung der Fans im Sportpark soll der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte gelegt werden.
10.01.2026: TV Steinheim/A. – SC Vöhringen 26:25 (13:10)
Spielbericht: mit einer Niederlage ins Jahr 2026
Mit einer Niederlage sind die Vöhringer Landesligahandballer ins Jahr 2026 gestartet. Mitte der zweiten Hälfte lag der SCV kurzzeitig in Führung, es gelang aber nicht den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Steinheim musste auf Tim Baur und Marc Zeger verzichten, die nach dem Gastspiel im Sportpark mit Sperren belegt wurden. Zusammen waren sie für sechs Treffer im Dezember verantwortlich. Doch am Ende brachte dies den Vöhringern keinen Vorteil.
Im ersten Viertel des Spiels taten sich die beiden Kontrahenten sehr schwer mit dem Erzielen von Toren. Jeremias Hoke erzielte die ersten drei Treffer für die Gäste (4:3;12.). Bis dahin hatten beide Mannschaften je eine Überzahlsituation, aus der niemand Kapital schlagen konnte. Rapp (SCV) und Fitzke (TVS) mussten ebenfalls nacheinander mit einer Zeitstrafe vom Feld, ohne dass der jeweilige Gegner entscheidend davon profitierte. Zwei Mal Rapp per Strafwurf und Henze glichen zum 6:6 (18.) aus. Zwischen der 21. und 23. Minute vergaben beide Mannschaften einen Strafwurf und mussten auch weitere Zeitstrafen hinnehmen. Henze konnte für den SCV zum 8:8 (24.) ausgleichen, ehe eine fünfminütige Trefferflaute den Steinheimern das 12:8 ermöglichte. Vor allem mit Alexander Herbrik hatte der SCV seine liebe Mühe, erzielte er doch 7 der ersten 11 Steinheimer Tore. Mit einem nicht zufriedenstellenden 10:13 aus Vöhringer Sicht ging es in die Kabine.
Die ersten Minuten in Hälfte zwei gelangen den Rot-weißen dann ganz ordentlich, 2x Appenrodt, Guckler und Rapp stellten auf 14:14 (38.). Doch darauf gelang es nicht aufzubauen, die Sicherheit kam nicht ins Vöhringer Spiel. Folgerichtig zogen die Gastgeber erneut auf 17:15 (44.) davon. Ein Treffer in sechs Minuten, zu wenig in dieser Phase. Doch der SCV zeigte erneut Moral und benötigte nur 140 Sekunden, um das Spiel zum 19:17 (47.) zu drehen. Diesen Lauf unterbrachen die Steinheimer mit einer Auszeit und sollten erstmal keinen Erfolg damit haben. Bis zum 21:19 behaupteten die Illertaler ihren Vorsprung (51.). Nun drehten der TVS das Spiel innerhalb von 120 Sekunden zum 21:22 aus SCV-Sicht. Auch diesen Lauf unterbrach nun Vöhringen mit einer Auszeit und sollte Erfolg haben. Es gelang der Ausgleich zum 22:22. Bis in die letzten Minuten blieb es beim Unentschieden (25:25, 57.) und man hatte die Chancen auf den Sieg. Doch heute wollte es nicht gelingen selbst nochmals in Führung zu gehen. Die Gastgeber erzielten den letzten Treffer des Spiels zum 26:25 und der SCV hatte das Nachsehen.
Zu viele einfache technische Fehler kosteten den SCV heute die Punkte. Mit dem klebrigen Ball hatte man so seine liebe Not und warf mehrmals das Spielgerät dem eigenen Mitspieler auf den Fuß. Von der enttäuschenden ersten Halbzeit ließ sich Vöhringen nicht unterkriegen, zeigte erneut Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Doch am Ende fehlte der Unterschiedsspieler, der den SCV auf die Siegerstraße bringen konnte.
Es folgt eine 4-wöchige Pause, ehe es am 7.2. mit einem Heimspiel gegen Wangen 2 weitergeht.
(M. Aust)
TV Steinheim/A.: Alexander Herbrik (11), Luca Kolb (5), Tobias Fitzke (3), Andreas Kieser (3), Fabian Hungerbühler (2), Mark Laible (2), Felix Bader, Jannik Brosi, Lukas Gaiser, Tobias Mewitz, Jannik Pharion, Leon Pharion, Maximilian Rau, Kevin Schendzielorz, David Schuster Offizielle: Daniel Hungerbühler, Klaus Nissle
SC Vöhringen: Patrick Rapp (5), Niklas Appenrodt (4), Sven Eisenmann (4), Leon Guckler (4), Jeremias Hoke (4), Marc Heiter (2), Alexander Henze (2), Luca Maximilian Betz, Manuel Edel, Peter Frank, Luka Gegic, Andrei Mitrofan, Laurens Schug Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
Schiedsrichter: Vincent Maass, Kai Füller
Zeitnehmer: Lea Cserny
Sekretär: Andreas Heinrich
Vorbericht: anspruchsvolle Auswärtsaufgabe beim TV Steinheim
Zum Auftakt des neuen Handballjahres 2026 steht für den SC Vöhringen gleich eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Am Samstagabend gastiert der SCV beim TV Steinheim/A., gegen den man sich erst kurz vor Weihnachten in eigener Halle ein hart umkämpftes Duell lieferte.
Das Hinspiel im Sportpark entschied der SC Vöhringen mit 30:29 für sich – allerdings erst in einer dramatischen Schlussphase und mit etwas Glück. Nach einer starken ersten Halbzeit verlor der SCV nach dem Seitenwechsel den Faden und sah sich zwischenzeitlich einem 5- Tore- Rückstand gegenüber. Doch kämpfend und nie aufgebend gelang ein ein furioser Schlussspurt. Angeführt von Rückkehrer Thilo Brugger und Torhüter Peter Frank, drehte sich die Partie in den letzten Minuten zugunsten der Illertaler.
Nun wartet jedoch ein völlig anderes Szenario. In der Georg-Fink-Halle in Gerstetten will der TV Steinheim vor eigenem Publikum Revanche nehmen. Die Gastgeber stehen aktuell mit 8:14 Punkten auf Rang neun der Tabelle, haben aber bereits mehrfach bewiesen, dass sie besonders zuhause nur schwer zu bespielen sind. Sechs ihrer bisherigen acht Zähler holte der Aufsteiger in eigener Halle. Zudem wird Steinheim nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel hoch motiviert sein, die Punkte diesmal nicht erneut aus der Hand zu geben.
Der SC Vöhringen reist mit 14:8 Punkten und Tabellenplatz fünf an und möchte den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigen. Sieben Siege aus den letzten acht Spielen unterstreichen die aktuell starke Form. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass es in Steinheim einer deutlich konstanteren Leistung über 60 Minuten bedarf, um erneut erfolgreich zu sein. Insbesondere die Phase direkt nach der Halbzeitpause aus dem Hinspiel gilt es unbedingt zu vermeiden.
Der SC Vöhringen will mit einem erfolgreichen Start ins neue Jahr den Anschluss an die Spitzengruppe wahren – weiß aber, dass dafür eine geschlossene Mannschaftsleistung und volle Einsatzbereitschaft nötig sein werden. Der Grundstein zum Erfolg muss in der Defensive gelegt werden, nur wenn es hier gelingt, eine kompaktere Abwehr als im Hinspiel zu stellen, stehen die Chancen gut auf einfache Tore.

























